Beiträge von Flocki

    nein, ich habe seit Jahren keinen festen Freund. Den letzten potentiellen Kandidaten habe ich durch mein Geplapper und meine Art wohl ziemlich verschreckt, was mich heute noch extrem ärgert. Wenn ich schreibe, kann ich mich relativ eloquent ausdrücken, aber sobald ich nervös werde oder so, klingt alles total bescheuert was ich sage, ich verspreche mich ständig und rede dann immer schneller. Das belastet mich enorm, weil in meinem Kopf alles da ist, aber meine Sprache kommt da halt nicht mit.

    Mit Freundschaften ist es dasselbe. Ich merke selber gar nicht, wie anstrengend ich bin und wenn ich es versuche zu ändern, spreche ist fast noch schlimmer, wegen diesem Druck den ich mir dann mache.

    Ich bemühe mich sehr neue Kontakte zu knüpfen, aber oft halten die nicht lange und ich brauche eine Weile um mit anderen warm zu werden. Ich glaube ich schrecke die Leute recht schnell ab, weil man mir anmerkt, wie unruhig ich bin. Am besten komme ich mit Leuten klar, die mich schon lange kennen und die wissen, wie meine Vergangenheit aussieht. Da habe ich nicht das Gefühl mich verstellen zu müssen oder irgendeinen Eindruck zu vermitteln.

    Du beschreibst meinen Sohn

    ;)


    Ich habe mich nach meiner Scheidung eingeölt und keinen mehr an mich herangelassen. Heute weiß ich, dass das falsch war. Darum rate ich jedem, am Leben Teil zu nehmen. Rückschläge gibt es da immer. Aber man muss nach vorne schauen.


    Meinst Du es könnte sich lohnen, wenn Du deinen Verflossenen nochmal anrufst oder triffst? Um manche Männer muss man kämpfen. <3

    Katzengesang

    Hast Du dann derzeit keinen "festen" Freund? Das ist dann natürlich schon schlimm.

    Wie wäre es denn, wenn Du deinen Freundeskreis erweiterst? Es gibt in Schulen und in Caritaszentren oft Elterngruppen oder Elterncafes. Ich gehe da auch ab und zu mal hin. Da ergeben sich manchmal tolle Sachen.

    Das geht vom einfach Gespräch bis zum Ausflug. Und die Kinder spielen dann zusammen, oder treffen sich zum Spielen.

    Sowas gibt es überall. Einfach mal googeln oder so. Man findet da immer irgendwas.

    Ungefähr so Stelle ich es mir oft vor, sieht es im Inneren von meinem Sohn aus.


    Verbringst Du viel Zeit alleine?


    Ich kann leider nicht mit Erfahrung von Erwachsenen hier berichten. Vieles scheint mir aber Deckungsgleich mit ADHS Kindern.


    Mein Sohn ist ein typisches ADHS Kind. Alleine. Keine Freunde. Wenig Freude. Und so weiter.


    Ich kann mir gut vorstellen, das die Diagnose im Erwachsenenalter einen ziemlich heftig vor den Kopf stoßen kann. Wie kann man damit umgehen, frage ich mich.


    Vielleicht sollte man sich als Erwachsene nicht so viele Gedanken darum machen. Man kann es ja doch nicht mehr ändern. Vergangen ist vergangen.

    Hallo Katzengesang ,


    Ich habe jetzt irgendwie den Eindruck, das Du glaubst, Du wärest falsch, so wie Du bist. Du versuchst auf Teufel komm' raus dich anzupassen.


    Vielleicht ist es auch nur umgekehrt? Vielleicht macht deine Andersartigkeit dich erst richtig interessant für den richtigen Mann.


    Mein Sohn hatte zum Schulstart eine lange Zeit, in der er immer wieder gefragt hat, ob er so wie er ist, richtig sei. Das war die Zeit, in der wir mit Heilpraktiker und dem ganzen falschen Alternativen an ihm herumgearztet haben. Ich habe ihm immer wieder gesagt, das er so wie er ist, richtig ist.


    Vielleicht hilft es Dir, jetzt aufzuschreiben, was dich selbst an Dir stört. Danach schreibe doch auf, was Du denkst, das andere an dich stört, und wie wichtig es Dir ist, dich für andere zu verändern.