Beiträge von Raupi

    Huh ja die vielen Baustellen... ogoottogott... das kenne ich nur zur Genüge... überall liegen meine Haufen... aufräumen, ausmisten... kognitiver overload, kann ich gar nicht mehr...


    Ich hoffe sehr dass ich die Diagnose bekomme, denn sonst weiß ich echt nicht mehr, was ich noch machen soll gegen die Erschöpfung... heute habe ich wieder ein höllisches Erlebnis mit einer Kollegin gehabt, die mich eh für blöd hält... und aus jeder Mücke von kleinem Schnitzer eine riesen Ding macht...

    Hallo,


    ich habe auch ihn dem ADS bei Frauen Buch gelesen. Vieles kenne ich auch, wenn auch eher versteckt.


    Gar nicht versteckt ist mein zunehmend ausgebranntes Gefühl seit 20 Jahren....


    Mein Sohn, 11, ist diagnostiziert mit ADHS und vielleicht bald auch noch Autismus. Mein Mann, seine Schwester, meine Mutter und mein Bruder wirken ziemlich ADHS mäßig... irgendwie ticken wir scheinbar nicht genauso wie die anderen, aber warum, das war mir immer ein Rätsel...


    Ich bin in der Diagnostik, habe also auch schon eine gewisse Wartezeit hinter mir... in zwei Wochen sollte ich mehr wissen...


    Übrigens gibt es Menschen, die nur in einer ganz schmalen Zone von MPH profitieren. Wenn sie nicht gefunden wird, wirkt es oft so, als vertrüge man den Wirkstoff nicht... da muss man dann genau schauen, wie man damit umgeht. Dazu kenne ich mich noch nicht genug aus. Im Anderswelt Forum kann man da sicher Tipps bekommen. Auch zum Thema Rebound...

    Oh yeah...


    ... kann Dir voll beifplichten!


    Wenn das Gerangel und die Launen des Sohnemannes schon morgens das Adrenalin ganz hoch steigen lassen, wirkt es bei mir den ganzen Tag nach...

    Hm, also ich kenne es so, dass die Mutter was vom Hausarzt bekommt und das Kind was vom Kinderarzt... und dann das eigene Formular, in dem man seine Probleme auf der eigenen Sicht beschreibt.


    Ich habe, weil ich es vor lauter Erschöpfung so eilig hatte und schnell zur Kur wollte, mit der Diakonie meinen Antrag jeweils telefonisch und per Email durchgesprochen und brauchte nicht persönlich hin. Die Warterei auf die Termine ist bei uns hier ewig, 6 Wochen und so...


    Insofern fand ich es jetzt nicht so schlimm mit der Rennerei...

    ... ja es gibt sie, die Fälle, mit Diagnose, in denen der Arzt sich weigert, ein Medikament zu verschreiben... ich weiß nicht so recht, was ich davon halten soll...


    In dem Fall, von dem ich gehört habe, ist der Junge schon ein junger Mann von 18 Jahren... da spielt natürlich noch anderes mit rein... Scheidung der Eltern... aber er hat das Gymnasium mitten im Schuljahr abgebrochen, ein halbes Jahr herumgehangen, Lehre ging los, dann war irgendwas mit dem Meister, pipapo... noch ein Jahr vergeudet... und das bei einem teilweise verpeilten intelligenten Kerl... wenn die Mutter denkt, dass er mit Medikamenten seine Ausbildung besser hin kriegt, ja dann soll man es doch lieber versuchen... also ich weiß nicht... aber das ist ja ein anderes Thema...

    Ja das stimmt, kleine Klasse alleine, so einfach ist es auch nicht. Aber es hilft ungemein.


    Die I Helferin meines Sohnes ist zB eine unglaubliche Erleichterung und Unterstützung der Klassenlehrerin, denn sie hilft auch den anderen nicht diagnostizieren Kindern oder den diagnostizieren, die aber ohne Medikament und ohne I Helfer klar kommen sollten, de facto aber eben nicht klar kommen und dann die ganze Klasse stören.


    Also eine tolle Lehrerin kann in einer kleinen Klasse in vielen Fällen schon ausreichen, nur muss sie eben gut und am besten auch erfahren sein...

    Zum Schulthema... das ist eben das schwierige an ADHS... warum sollen die das denn diagnostizieren, wenn adhs eben so eine graduelle und schwammige Sache ist...


    Es tut mir sehr leid für euch... wir wurden von allen Seiten bedrängt, unseren Sohn auf eine Waldorf oder Montessori Schule zu schicken. Von uns aus sind beide eh zu weit weg, um das zu organisieren, sodass ich es nicht ernsthaft erwogen habe.


    Die Montessori Schule wollte ihn nach dem Testtag nicht mal für die Vorbereitungsklasse...


    Und im Spz sagte man, die Klassen seien bei der Waldorfschule zu groß für ihn.


    Also ich habe auch von Vertretern beider Richtungen gehört, das sie keine Sonder/Förderschulen seien. Die Förderschulen sind aber für sehr ausgeprägte Fälle ohne Medikation teilweise die richtige Lösung.


    Nicht mal die Lehrer der Regel Schulen sind auf ADHS in irgendeiner Weise geschult... Dennoch sollen sie die Inklusion leben...