Beiträge von Stefan

    Das Zombi-Problem bekommt ihr nur, wenn ihr als Eltern ihn nicht genau aber objektiv beobachtet und der Arzt eure Beobachtungen nicht ernst nimmt.


    Ich habe Tagebücher für meine eigene Medikation und die meines Sohnes.

    Die bekommen die jeweiligen Ärzte per Mail vor dem nächsten Termin und es wird dann das weitere Vorgehen beschlossen.


    Ja, man benötigt als Elternteil dafür viel Energie und Selbstdisziplin.

    Bei ebenfalls Betroffenen Eltern der behandelten Kinder ist genau das das Manko.


    Auch bei Mir! (vor der Medikation)

    Darum habe ich die Medikation bei mir vor der meines Sohnes begonnen. So habe ich die nötigen Ressourcen, meinem Sohn zu helfen.

    Überlastete Eltern neigen m.E. dazu, das Kind "sedieren" zu wollen, um etwas Entspannung zu bekommen.


    Damit werden die Statistische Zahlen (mg pro Kind) und die gesellschaftliche Akzeptanz massiv gestört.

    Wir haben gestern in der Runde mit OA Dr. Uwe-Jens Gerhard (Jena / Bernburg /Bayreuth, siehe Kalender

    )

    auch die Medikamente und deren Historie durchgearbeitet.


    Die Anzahl der tatsächlich nutzbaren Medikamente ist deutlich größer und deckt auch die häufigen Problembereiche der Erwachsenen ab.


    Lediglich der rechtliche Rahmen setzt hier Grenzen. Grenzen, die den Ärzten rein bürokratischen Probleme bereiten können, wenn sie sie übertreten.

    Noch ein Tipp an die Fachfrau.


    DSM IV und ICD 10 wurden weiter überarbeitet und auch die S3 Richtlinie von 2018 ist noch recht aktuell.


    Ein Studium der DSM V und ICD 11 sollte ihr mit dem Fachwissen einer Krankenschwester möglich sein und ein objektives Bild der von Medizinern zusammen getragenen Fakten vermitteln.

    "Informationsfetzen" sind leider sogar bei Fachleuten die einzigen "fundierten" Information.


    Hallo Lars,


    neben meiner eigenen Diagnose mit 45 Jahren hat die Analyse der zunehmenden Probleme meines Juniors (7) nun auch bei ihm das selbe Ergebnis gezeigt.

    ADHS-Kinder kannte ich früher aus dem Bekanntenkreis und glaubte, dass ich und mein Sohn ja unmöglich davon betroffen sein können, weil wir ja eben nicht oder kaum hyperkinetisch sind. Ja ok, etwas aktiver.

    Dass es auch ein ADS, also den Zappelphillip im Kopf und nicht in den Beinen, gibt, weiß ich erst seit dem letzten Jahr.



    Dich in diesem frühen "Stadium" mit Fakten zu überhäufen würde wohl zu Argwohn führen. Also ließ Dich mal quer und gern meinen Blog über meinen Junior und das Unterforum Kinder im Allgemeinen.


    Egal wohin die Reise geht, wichtig ist das Verhalten betroffener Kinder genau zu studieren, die Ursachen und Auslöser zu kennen und an den richtigen Stellen zu lenken und zu unterstützen.

    Strafen, wie es die "Kaisertreue Fraktion der Erziehungsfachleute" raten, bringen beim ADS-ler (vermutlich meinst Du das mit "leichte Form") nichts als einen massiven Knick im Selbstwertgefühl des Kindes.


    Eine Mitgliedschaft im ADHS-Deutschland e.V. kann ich Euch anraten, da hier die betroffenen Eltern mit Coaching und Informationen versorgt werden.

    Auf der Seite findet man auch Selbsthilfegruppen betroffener Eltern, die gern ihre Erfahrungen bzgl. Medikation bzw. Therapieversuche ohne Medikation weiter geben. http://www.adhs-deutschland.de…n-Selbsthilfegruppen.aspx


    Auf https://www.adxs.org/ hat ein Betroffener ein immenses Kompendium an fundiertem und belegtem Fachwissen und Erfahrungen andere Betroffener zusammen getragen.

    Objektive Informationen bekommt man auch unter https://www.adhspedia.de/wiki/Hauptseite



    In Sachen Kinder halte ich Bücher von Dr. Cordula Neuhaus, Dr. Klaus Skrodzki oder Dr. Martin Winkler für immens Wertvoll. Gerade eine Krankenschwester aber auch der betroffen Vater können ihr aus langjährigen Erfahrungen der behandelnden Ärzte schöpfen.


    Die Erfahrungen von betroffenen Persönlichkeiten wie Eckart von Hirschhausen, Jan Ullrich, Benjamin von Stuckrad-Barre, Kathrin Weßling, usw. zeigen auf, wie ein erfolgreiches Coping, ein aufmerksames Elternhaus und eine über überproportional oft erhöhte Intelligenz im besten Fall zu einem erfüllten Erwachsen leben führen können.


    Ihr habt nun viel Arbeit vor Euch!

    Ich wünsche Euch Kraft.


    VG

    Stefan

    noch ein spätes Feedback.


    Die o.g. App nutze ich nun deutlich öfter.

    Die Stimme des Sprechers ist akzentfrei und deutlich angenehmer für`s Ohr.

    Außerdem kann man sich Hintergrundgeräusche dosiert einmischen. (Meer, Vögel, Bach, ...)


    Da sie auf dem Mobifon läuft, nutze ich sie ausschließlich liegend im Bett. So ist die Wirkung am größten.


    Der Junior spielt gern auf Mamas Mobifon Jump and Run Spiele.

    Sie sediert ihn damit, wenn er zu sehr nerft. Allerdings bekommt sie das Gerät dann nur sehr schwer zurück. :)