Beiträge von Stefan

    Zu "Waldi" haben wir andere Informationen was den Abschluß an geht. In Jenas Hightech- und IT-Landschaft werden die sehr gern genommen.

    Zwar haben wir einen an der Klatsche ;) aber da Max "nicht zu anders" ist, hätte es klappen können.

    Aber unsere Dorfschule scheint nun doch eine gute Wahl gewesen zu sein. Hoffen wir, dass wir nicht doch noch einen Absturz erleben.

    Danke! Sowas will ich hier lesen.

    Input für alle die den selben Weg gehen müssen.


    Evtl. braucht es die Begleitung nicht mehr, wenn Junior ausgelastet ist ...?

    Zwar bin ich noch kein 140er aber mein Sproß scheint auch was positives von mir geerbt zu haben und ü100 zu liegen. Wenn es sich während der Behandlung abzeichnet werden wir wohl die Schule wechseln müssen, da er im Frontalunterricht nur durch besondere Fähigkeiten des Lehrkörpers bei der Stange zu halten ist.

    Wichtig ist, das Eltern erfahren, wenn Kinder den Sport mißbrauchen.

    Ich hatte als Kind/Jugendlicher (damals DDR) klare Ansagen bekommen. Wer seinen Kampfsport nicht zur Verteidigung einsetzt geht mit einem Schwarzgurt auf die Matte... wenn er sich wieder zum Training traut.

    (kann schmerzhaft werden)

    Ich hätte das Training dort angefangen wo Max trainiert, sonst wird der Spaß logistisch zu aufwändig.

    Für eine Stunde Training bei den "Drachenkíndern" sind 3h mit Hin- und Rückfahrt einzuplanen.


    Bei 2h zur Arbeit und zurück jeden Tag, ist das gründlich zu überlegen, da ich dann nur noch im Auto und nicht mehr zuhause bin.

    Wenn man bedenkt dass ich auf dem Heimweg von der Arbeit oft einen Sekundenschlaf auf der Autobahn habe, ist es noch gründlicher zu überlegen.


    Eine Paradox-Schleife aus der wir nur mit ext. Hilfe raus kommen.


    Aber hier im Ort gibt es eine Judogruppe, da werden aus den 3h nur noch 1,5. ... Ich arbeite daran ;)

    Ich habe in diversen Fachbüchern gelesen, dass defensive Kampfsportarten sehr gut geeignet seien, die Konzentration, das Körpergefühl und das Selbstbewusstsein von AD(H)S-Kindern zu stärken. Zuletzt natürlich auch die Selbstkontrolle in Emotional sehr aufwühlenden Situationen.


    Gestern war unser Probetraining bei den "Drachenkindern" die von einem Dr. der Sportwissenschaften geleitet werden.

    Wir waren allein mit dem Trainer im Raum, um Max den Druck zuschauender Kinder bzw. eine zu großen Menschenmenge zu nehmen. (Bei Gruppen von mehr als drei Personen zieht er sich immer ins Abseits zurück und schaut händeringend zu)

    Nach der Vorstellung der Trainingsstationen und anfänglichem Interesse (Lego Ninjago sei Dank) zog Max sich immer weiter hinter mich, seinen Vater zurück. Als ich am Rand Platz nahm, um zu zuschauen. Verkroch er sich völlig hinter mir und reagierte nicht mehr auf die Ansprache des Trainers. Mit dem Versuch mit ihm wieder in Kontakt zu kommen begann Max zu weinen und wurde sogar böse gegen mich als Bezugsperson und "Schutzschild".


    Wir haben die Stunde abgebrochen. Er traute sich nicht einmal in die Umkleideräume, weil dort nun die Kinder sich für die reguläre Übungsstunde umzogen. Ich musste seine Sachen holen.


    Max hat sich danach auf die Couch gelegt und geschlafen.