Beiträge von Stefan

    Im Grunde stimmt das mit den Bögen aber...

    Es folgen noch Untersuchungen wie EEG, EKG und ein umfängliches Blutbild um andere Ursachen auszuschließen.

    Such Dir Deine alten Zeugnisse der Schule raus und alles was irgendwie auf Dein Verhalten und evtl. schon mal diagnostizierte psych, Sachen schließen lässt.


    Ich habe noch weit vor der Diagnose und dem Anamnesebogen angefangen eine Art Lebenslauf zu schreiben, der sich mit allen Merkwürdigkeiten meines bisherigen Lebens befasste. Denn habe ich alle paar Tage wiedér her genommen und ergänzt.

    Lass Dir von den Eltern und Geschwistern noch mal beschreiben, wie sie Dich damals wahr genommen haben und notiere es Dir. Sowas ist wichtig für den Doc.


    Du kannst Dich, sofern es ambulant abläuft auf ein paar Monate bis zur Diagnose einstellen. Bei stationärer Diagnostik geht es entscheidend schneller.


    Was auch immer Dich interessiert, frag einfach.

    Hallo Xoxo,


    ich bin dieses Jahr selbst mit 45 diagnostiziert worden und mein Sohn (7) ist noch in der Anamnese / Diagnostik.


    Erzähl doch mal, was Dich zu dem Verdacht gebracht hat und worunter Du besonders leidest.

    hast Di den Test unter adxs.org mal probiert? Die Seite ansich ist wirklich klasse und der Test war identisch mit dem meines Arztes.


    Hast Du schon eine Arzt für die Anamnese, Diagnostik und Diagnose gefunden?


    VG

    Stefan

    ...und schon hast Du einen zum Austausch gefunden... einen Gleichgesinnten.


    Hallo Alaska,


    ich bin dieses Jahr selbst mit 45 diagnostiziert worden und mein Sohn (7) ist noch in der Anamnese / Diagnostik.


    Nun sind die vielen Merkwürdigkeiten des bisherigen Lebens erklärbar. Meine Medikation kannst Du im Erwachsenforum verfolgen.


    Sind Deinen Kinder auch betroffen?

    Gibt es auch begleitende Therapien?


    VG

    Stefan

    Sonntag

    Tag 12 für die 20mg Dosis (07:30)


    in der Nacht meldete sich wieder das Grübelspiralenhirn. Nachdem ich die NAcht vor dem TV verbracht hatte, habe ich 6 Uhr die Kapsel genommen uns bin ins Bett.

    08:00 hat sich dann der Junior gemeldet und das Frühstück stand an. Trotz schlimmer Müdigkeit ruhig und gelassen auf das überdrehte Kind reagiert.

    10:00 nach dem endlosen Frühstück ging es in die Region Blankenhain, wo auf einem malerischen Bergrücken bei Neudürnfeld eine Geocachingrunde zum wandern und suchen einlud.

    Bis auf eine geraubte Dose wurden alle Verstecke gefunden aber die Kühle des nicht enden wollenden Nebelschleiers und der sich hier schon ankündigende Schneefall, bewogen uns zum Abbruch nach der Hälfte. Hier kommen wir wieder her und machen weiter!


    15:30 sind wir mit roten Wangen und kalten Gliedern wieder zuhause gelandet und haben es uns bei Pizza und Tee in der warmen Küche gemütlich gemacht.

    Der Rebound begann heute schon ca. 14:30 und zog sich bis 16:30 hin. Trotz zunehmender Reizoffenheit und Emotionen konnten die HA des Juniors noch gut gemeistert werden. Mit Hilfe eines Zollstocks waren die Subtraktionen bis 100 kein Problem mehr, da er sie so visualisieren und verstehen konnte.


    Nun 17:30 ist Papa doch mächtig breit aber nicht tot müde. Der Kopf schmerzt leicht und die Augen ebenfalls. Ein Tribut an die fehlende Nacht.

    "...Auszeiten vom "Leben da draußen"..." das haben wir auch schon fest gestellt. Nun wollen wir das Thema mit einer Mutter-Kind-Kur weiter ausbauen. am 26. ist Termin bei der Caritas.


    Vlt. kommen meine Zwei so etwas besser zueinander. Meine Frau hat ihre Energie meist schon weit vor dem Feierabend verbraucht und hat dann kaum noch Strom für den Zwerg. Hat sie Frei, Urlaub oder gelben Schein, sieht das weit besser aus.


    Wenn es bei den beiden gut klappt würde ich mit dem Zwerg auch mal eine Vater-Kind-Kur mit ADHS-Ausrichtung machen. Wir sind beide massiv therapiewürdig haben aber im Alltag aber keine Ruhe dafür.

    Yvonne ; Ich war mal selbständig und wegen meiner Innovationen von der Fachpresse gefeiert. Leider hat mich (ich wusste damals noch nix über ADS) mein Chaos und die vielen Stimmungsschwankungen schnell abwärts getrieben.

    Da ich die Bücher selbst gemacht habe, konnte ich noch in den schwarzen Zahlen den Laden (Marktforschung, nur ein Büro) wieder zu machen.

    Vermutlich hätte es geklappte, wenn ich damals einen nicht betroffenen Co gehabt hätte, der mich taktet und antreibt. Die Kreativität allein hat leider nicht ausgereicht.


    Heute kenne ich mich so gut, dass ich das nicht noch mal versuchen würde.

    Ich hatte mal mit 10 + 10 hantiert, das ist für mich nicht passend, da ich sie unterschiedlich schnell verstoffwechsle. Dann rutsche ich in den Rebound, bevor die nächste genommen ist und wirkt.

    Mit den 20mg Rita Retard am Morgen bin ich sehr zufrieden und würde ggf. sogar ein Med. mit flacherer noch längerer Kurve nehmen wollen, wenn es das für Erwachsene gäbe. Leider sind die nur auf Privatrezept erhältlich, was mir aufs Jahr zu teuer ist.