Beiträge von Schnuppe

    Herzlich willkommen lieber Jonas, aber bin ich hier die einzige, die LTO kritisch betrachtet? Es ist zugelassen für ADHS-Kinder ab drei Jahren, obwohl die Diagnose erst ab Schuleintritt möglich ist.


    "Zugelassen" ist eigentlich falsch. Es ist doch nur eine Nahrungsergänzung. Und soweit ich weiß, sind gesundheitsbezogene Aussagen zu Nahrungsergänzungen verboten. Und das aus gutem Grund. Wo nix ist, kann nichts wirken.


    LTO3 behauptet, es habe Einfluss auf den Botenstoffhaushalt im Gehirn. Warum ist das dann überhaupt frei verkäuflich?


    Und am Ende findet man heraus: Es kommt aus der Ecke der Heilpraktiker. Dann braucht sich auch keiner wundern, warum es da keine Wirkung gibt.


    Geldmacherei, Abzocke, ...


    LTO3 wird im Netz mit allem beworben, was man gern hören möchte. Keine Nebenwirkungen, kein Rebound, toll gegen ADHS, und und und. Und niemand in dem Thread stellt dazu mal Fragen?


    Bin ich zwischenzeitlich falsch abgebogen, und nicht mehr im ADHS-Zentrum?

    Du bist 30 Jahre alt. Du bekommst Rente.


    Warum willst Du dich zurück in den Wahnsinn kämpfen?


    Wir versuchen unsere Kinder so hinzubiegen, das sie den Alltag schaffen. Das kostet viel Kraft und Nerven. Warum willst Du das zurückhaben? Sei doch froh, das Du raus bist, und dein Leben leben kannst, wie Du es möchtest.

    Ich verstehe euch schon. Aber jetzt muss ich doch mal fragen, ob wir unseren Kindern den Weg so einfach wie möglich machen müssen. Andere Kinder müssen auch lernen, sich die Schuhe zu binden. Und die müssen auch abschätzen, was sie am besten zum aktuellen Wetter anziehen.


    Ich lehne mich jetzt weit aus dem Fenster, weil wir so gesehen unsere Kinder hier Zuhause auch verhätscheln.


    ich frage jetzt mal ganz allgemein: Müssten wir unsere Kinder nicht viel mehr fordern, damit wir ihre Entwicklung in die richtige Richtung steuern, und auf diese Weise dann Lernschritte "anstubsen"?

    ... wahrscheinlich musst du auf die Therapie ja auch wieder warten... also ab auf die Warteliste und dann erstmal weiter mit der VT...

    Ich finde auch, das ist der beste Weg. Oder kann man vielleicht beides machen? Den VT Platz aufgeben, wäre ja so, das man sich wieder hinten anstellen müsste.


    Wie wird die Krankenkasse das bewerten? Der Versicherte hat nicht mitgemacht, bzw. abgebrochen, also kriegt der nichts mehr genehmigt. Hat damit jemand Erfahrung?