Beiträge von chris

    Ständige Therapien hatte ich auch als Kind. Ich hab dem aber ein Ende bereitet. Es wurde nie etwas besser. Und dann ist das Zeitverschwendung. In der Therapie kriegt man vor allem eins gezeigt: nämlich wie schlecht man selbst ist, im Vergleich zu anderen. Und dann ist da einer oder eine, die meint einem zeigen zu müssen, wie man besser sein kann, wenn man nur will, und sich genug anstrengt.


    Alles Quatsch.

    Das wir die an ADHS leiden zurückgeblieben sind, habe ich auch schon oft gelesen. Obwohl ich das nicht so empfinde, bin ich beim Vergleich mit gleichaltrigen anders. Mir ist das auch peinlich, wenn andere das mitkriegen.

    Ich hab's auch schwer deshalb, Freunde zu finden, und hierher einzuladen. Normalerweise lasse ich hier niemanden rein.

    Ich verstehe gar nicht, warum man immer so viele Regeln und Verbote aufgezwungen bekommt. Warum geht das nicht Mal andersrum? Die Regeln dafür machen, was alles erlaubt ist. Und so wird eine artgerechte Haltung für Hypies gemacht.


    Den ganzen Abend zocken? Erlaubt!

    Pizza bestellen? Erlaubt!

    Morgens lange schlafen? Erlaubt!

    Erlaubt! Erlaubt! Erlaubt.


    Das wäre doch Mal echter Gewinn für alle. Und dann gibt es auch keinen Stress mehr.

    Mein großer Sohn hat mir mal erklärt, das auch der schlimmste Tag im Leben mal ein Ende hat. Und wenn man am nächsten Tag wieder aufwacht, ist alles wieder gut. Manchmal dauert es eine Weile, bis schlimme Zeiten vorüber gehen. Aber sie gehen auch vorbei. Manchmal muss man durchhalten.


    Und jetzt wird es langsam besser. Es ist fast geschafft. Wir müssen jetzt stark sein. Es ist fast geschafft.

    Er hat recht. Auch die schlimmste Zeit geht einmal vorüber. Das hat uns auch die Geschichte gelehrt. Aber ich empfand das ganze Coronazeug als wirklich schlimm. Ich habe schon verstanden warum wir das alles tun müssen, aber ich fand es wirklich schlimm. Es ging mir nicht gut. :-(

    Ich bin nicht bockig. Ich will nur nicht, das ich hier als Kind durchgehe. Ich bin Erwachsen. Eine zweite mami brauche ich auch nicht.


    Ich hab halt grade erst angefangen, mich mit mir selbst und dem ADHS zu beschäftigen. Und ich tue mir da schon schwer genug, weil ich Probleme beim lesen habe. Lust muss ich haben, mich mit meinen Verfehlungen zu beschäftigen.