Beiträge von MiApp

ADHS-Zentrum ersetzt keinen Arztbesuch oder andere Fachkraft aus Pädagogik und Recht oder eine sonstige Beratung. Ob der Inhalt bei Ihnen oder ihrem Kind zutrifft, muss jeder für sich im Einzelfall abwägen und eigenverantwortlich entscheiden / prüfen lassen.

    Ich kann dir das nicht aus eigener Erfahrung berichten, da ich keinen wirklichen Rebound spüre (sondern höchstens Symptome die wiederkommen), aber ich habe gelesen, dass manchen Grüner Tee oder Kaffee oder dieser griechische Bergtee helfen soll, gegen den Rebound.

    Eine Stunde früher oder später kann schon etwas ausmachen. Da kommt man ums ausprobieren nicht herum.

    Dazu: Ja, das denke ich mir auch. Ich sollte laut Arzt meine zweite Dosis schon um 12 nehmen. Das hab ich aber noch nie gemacht, einfach weil ich um 12 noch nie dran gedacht hab jedenfalls in der ersten Zeit und dann weil ich schon so dran gewöhnt war sie später zu nehmen (und eben trotzdem problemlos (also teils mit Problemen aber jedenfalls nicht mit mehr Problemen oder eher mit weniger Problemen) schlafen kann). Wenn ich tatsächlich schon um 12 die zweite Dosis nehmen würde, wärs glaub auch zu viel. Also warte doch mal ne Stunde oder so mehr und schau wirs dir dann geht. Oder merkts du jetzt zur Zeit schon wenn du deine zweite Dosis nimmst schon dass du sie brauchst?

    Einer "momentanen Meinung" zu erliegen und so zum Termin ein verzerrtes Bild abzugeben, kann man mit einem Tagebuch vermeiden. Richtig strukturiert und konsequent geführt kann der Arzt*in und der Patient hier deutlich Tendenzen ablesen.

    Ja, stimmt, das hab ich vergessen.... :huh:

    Hi,


    erstmal Glückwunsch zu deiner Entscheidung, die dir sicherlich sehr schwer gefallen ist. Ich hoffe, dass es dir damit langsam besser geht (oder auch schnell besser geht).


    Auf den ersten Blick klingt das was du von deinem Mann schreibst ein bisschen wie das nicht hineinversetzen können bei Autismus (ich sage jetzt nicht insgesamt autistisch, denn ich hab den Rest den du über ihn geschrieben hast jetzt nicht mehr so in Erinnerung), aber ich weiß auch nicht ob es wirklich passt (eigentlich ist es auch egal, aber man sucht ja oft nach Erklärungen, deshalb schreib ich was dazu, hoffe es stört nicht). Also ich hab ja Asperger-Autismus, aber bei mir (natürlich sind nicht alle gleich!) ist es z.B. schon so, dass ich immer VERSUCHE mich in andere hineinzuversetzen. Leider komme ich eben oft zu dem falschen Ergebnis (kann Beispiele geben, wenn gewünscht), aber wenn mir dann andere sagen, dass es anders ist, als ich es dachte, akzeptiere ich auch, was mir gesagt wird als wahr (kann natürlich trotzdem schwer sein, das nachzuvollziehen). Trotzdem entstehen dadurch natürlich einige Konflikte, wenn man Dinge erst falsch versteht, bevor sie einem klar gesagt werden. Bei meinen Eltern ist es so, dass sie sich auch nicht ineinander hineinversetzen. Ich versuche mir dann schon immer Erklärungen für den einen oder anderen zu denken "vielleicht dies oder das" und sicher liege ich damit falsch. Aber ich versuche es. Sie versuchen es nicht, sie sehen nur ihre Sicht und beharren darauf. Auch wenn der eine dem anderen direkt sagt, was er denkt, akzeptiert es der andere nicht. Man könnte denken, es liegt daran dass sich der eine nicht in den anderen hineinverstezen kann und sicher ist es auch so. Sie können sich nicht ineinander hineinversetzen. Aber nur die zwei nicht ineinander. Sonst kommen sie im Leben komischerweise besser zurecht als ich z.B. und haben nicht so viele Missverständnisse (so wie ich es verstehe). Also ich verstehe eben z.B. auch keine Filme. Oder Ironie. Oder Aufgabenstellungen, wenn sie nicht ganz eindeutig sind... etc. Vielleicht ist es einfach eine Stufe schwieriger einen anderen zu verstehen, wenn man gleichzeitig persönliche Interessen hat? Also persönliche Interessen in dem Sinne, dass man ja selber eine "Wahrheit" für sich hat und es dann vielleicht nochmal Schwieriger ist zu sehen, dass der andere etwas anders gesehen hat oder wahrgenommen hat. Aber wenn man es nicht raten muss, wie es wohl sein könnte, sondern direkt gesagt bekommt, könnte man es akzeptieren.* Naja, ich weiß jetzt nicht, ob schonmal als Asperger als Komorbidität gedacht wurde und ich möchte eben wie gesagt auch nicht sagen, dass er das hat, weil wie gesagt meine Eltern versetzten sich auch nicht ineinander hinein, aber vielleicht ist es ja das bei ihm. Ich weiß natürlich nicht, ob du davon überhaupt noch was hören wolltest, denn vielleicht willst du jetzt etwas Abstand haben und das ist ja auch dein Recht! Ich wollte es nur schreiben, weil es mir in den Sinn kam. Asperger-Autismus ist natürlich nicht so einfach behandelbar (viele sagen auch, sie sehen es nicht als behandlungswürdig und sind gerne so wie sie sind. Ist ja ihr Recht. Aber ich hätte meine Probleme, z.B. in der Kommunikation, die damit zusammenhängen schon gerne weg, wenn es ginge.)


    * Wobei, manchmal ist das schon schwer. Ich konnte z.B. lange nicht glauben, dass es auch leichte Kopfschmerzen gibt, also das diese existieren. Folglich habe ich immer angenommen, wenn jemand von Kopfschmerzen sprach, dass es sich um starke Kopfschmerzen handelt. Auch wenn er sagte, es seinen leichte Kopfschmerzen. Erst seit ich vor einigen Jahren auch mal leichte Kopfschmerzen hatte, konnte ich es glauben. Davor kannte ich nur starke Kopfschmerzen. (Meinen Gedankengang dazu kann ich im Nachhinein auch nicht mehr genau erklären. Vielleicht in etwa so: X sagt leichte Kopfschmerzen. Leichte Kopfschmerzen gibt es aber doch nicht (für mich völlig klar und keine weiteren Gedanken wert). Also müssen es starke Kopfschmerzen sein. Sache geklärt. Folge: völlig überzogene Sorgen.)


    Sorry, dass ich so viel geschrieben hab. Mir vielen nur die Parallelen auf, aber ich will ihm nichts unterstellen, weil es natürlich immer viele Kommunikationsprobleme gibt. Nicht nur bei Autismus. Auch sorry, falls du deine Ruhe davon haben willst. Alles Gute für dich!

    Heute hat es wieder (relativ gut, also spürbar zumindest) gewirkt.

    Ich kann schlecht sagen, woran es gelegen hat. Vielleicht weil ich ausgeschlafen war, nach gestern.