Beiträge von Andrea

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    Ich denke, dass ist Stressabbau. Schwierig, wahrscheinlich, wenn Hausaufgabe erledigt werden sollen.

    Ansonsten beim zuhören in der Schule hat meine Tochter jetzt einen Antistressball. Den knautscht Sie nach belieben.

    Ich kann mich mit mehrfacher Gastritis als junger Erwachsener anschließen.

    Magst du das mal verlinken.

    Wäre lieb

    Update:

    Elterntraining: War eine Stunde. Wir gingen Ernährung, Medien, Sport, Strategie Üben und das Verhalten von uns als Eltern durch. Wie bereits in meinem ersten Beitrag erwähnt, habe ich zumindest die erste vier Bereiche immer versucht gut abzudecken. Am eigenen Verhalten kann mann ja immer etwas verbessern. Ich bin mir sicher, dass ich es nie schaffen werde, die Ruhe in Person zu werden. KInder wissen genau wie sie einen antriggern können. Und irgendwie sollte man auch seinen ADHS Kindern die persönliche Grenze zeigen. Da werde ich auch mal lauter und sauer. Konsequenzen inklusive. Mein Fazit...sorry für n Arsch... was soll die eine Stunde bringen um wirkliche Veränderungen hervorzubringen.

    Eigene Diagnostik beim Spezialisten: 45 Minuten Gespräch. War ein ganz netter Termin. Ich beschrieb meine Biographie als Schulversager mit Gymnasium und meinen 5 und 6 er. Die erste Wiederholung in der 6 am Gym. Dann die Erleichterung an de Realschule bis zur 9. Freiwillig wiederholt, da man mir sagte, mit diesen Noten könne ich mich als Puetzfrau bewerben. Schlecht bezahlten Beruf erlernt und als Spätzünder meinen Techniker erfolgreich gemeistert. Heutzutage gut verdiendend, verheiratet, 2 Kinder und aktiv und meist lebensfroh im Leben.Diagnose der Tochter ADHS und auf Anraten der Ki-psychologin mich in BEhandlung zu geben um damit meiner Tochter zu helfen. Fazit Doktor: nicht behandlungsbedürftig, es läft alles bei Ihnen. Zuerst war ich damit zufrieden. So nach ein paar Wochen bin ich mir nicht mehr sicher, ob es richtig war, mich so abwimmeln zu lassen. Ich habe ja nach wie vor die Einschränkung für alles Erlenbare, obwohl ich es möchte, lange zu brauchen. Dies kompensiere ich mit "mir ist keine Frage zu doof". Offensichtliches übersehe ich, aber Nebensächlichkeiten fallen mir auf und diese hinterfrage ich. Deshalb denken viele, ich habe es voll drauf. Ja, wenn ich alles bis ins Detail verstanden habe, aber das dauert und ist unheimlich anstrengend. Dafür benötige ich den viel umschriebenen Hyperfokus. Es ist mir unmöglich noch andere Sachen parallel mache. Einarbeitung Arbeit. Entweder bin ich dann schnell gereizt oder einfach nur erschöpft.

    Medikamentation: Wir werden übernächsten Monat die Aufkärung dafür haben. Ich hoffe stark, dass dies meiner Tochter bei ihren schulischen Leistungen hilft. Nicht das sie auf eine weiterführende Schule kann, sondern das sie merkt, ich kann es ja auch. Ihre Selbstzweifel und ihr stilles Leiden würden dies bestimmt sehr postitiv beeinflußen. Alternativ habe ich sie bereits an einer mit privaten zusätzlichen Geld geförderten Mittelschule vormelden lassen.

    Begleitende Therpien: Beim letzten Termin Kinderpsychologin hatte ich den Lerntherapeut angesprochen. Hiervon wurde mir abgeraten. Der Verhaltenstherapeut wäre sinnvoller. Sie hatten dies aber nicht erwähnt, das meine Tochter ja nicht so ein schwerer Fall ist. Adressen erhalten mit dem Hinweis, die haben lange Wartezeiten. (Zettel verloren :-)) Das in der Praxis angeobtene Konzentrationstraining startet wahrscheinlich für sie im Juni. Ich vermute ja, dass der Verhaltenherapeut mehr auf soziales Verhalten eingeht. Da meine Tochter aber eher starke Auffälligkeiten im kognitiven hat, vermute ich das der Lerntherapeut sinnvoller ist. Hat da jemand Erfahrugen?


    So ihr habt lange nichts gehört, dafür jetzt sehr viel auf Einmal. Ich braucht mal wieder Abstand von dem ADHS philosphieren. Denn ihr wisst Hyperfokus erschöpft mich.

    Hallo an die Runde.


    Auch wenn ich kein gesicherte ADHS Diagnose habe, da laut Arzt er es nicht bestreitet, dass ich betroffen bin, es aber nicht behandlungsbedürftig ist. Meine Kompensationen sind aussreichend.

    Eine sehr wichtigr Teil für mich ist Kletern/ Bouldern.


    Ich geh zweimal wöchentlich in die Boulderhall im Winter. Im Sommer gehe ich nur 1 Mal, dafür immer mal raus an den Fels klettern.


    Ich kann es so beschreiben. Kein Sport hab mir bisher mehr abverlangt. Fast immer schaffe ich es (trotz Gedankenkarusell) mich auf die Routen zu konzentrieren. Oft hält dies nach, indem ich mir nicht mehr den Kopf immer wieder über das gleiche zerbreche. Ich bin erschöpft zufrieden und ruhig.


    Jeder Tag draußen am Fels ist wie ein Kurzurlaub.


    Meine Tochter mit gesicherter Diagnose gefällt es auch. Sie mag aber jede Art von Sport.


    Wir sind beide sichertsbewußt. Lieber schaffen wir etwas nicht, bevor es schief geht. Safety1st.

    Keiner von uns beiden ist damit gesegnet, dass wir es schnell erlernen. Der Spaß muss im Vordergrund stehen, sonst ist es mit der Motivation gleich aus.


    Für mich persönlich ist es wichtig, dass ich in keinem direkten Wettbewerb stehe. Jegliche Art von Wettbewerb im sportlichen Bereich führt bei mir seit meinem 18 Lebensjahr zu Versagen. Da ich mich in der Schule lang genug täglich verglichen habe bei schlechten Leistunge, vermute ich, dass ich eine Blockade entwickelt habe.


    Mein Fazit zu Klettern ist: Probieren. Es gibt wenig Sportarten die einen geistig so fordern. Ein großer Teil von ADHSlern werden hochkonzentriert an der Wand hängen. Man mag ja nicht stürzen.

    Halo Raupi


    Interessanter Ansatz. Ich denke aber, das ich das ausschließen kann. Meine Tochter konnte bereits im Kindergarten sich Liedertexte nicht merken oder die Zahlen bis zehn einschließlich sieben. Die ließ sie immer weg. D.h. für mich das sie auch Gehörtes nicht einprägt. Trotzdem danke für den Tipp und ich behalte es im Hinterkopf.

    Aus der ADHS-Landschaft ADHS und Trauma – Dipl.-Psychologin Cordula Neuhaus

    Danke Stefan. Der VORTRAG hat mir echt weitergeholfen. Sehenswert für jeden der nicht so die netten Eltern hatten. Gibt Aufschluß über das eigene Verhalten und erklärt, wieso man sich seinen eigenen Kindern gegenüber nicht wieder so verhalten sollte. Darüber heraus werden auch alle anderen Bezugspersonnen aufgeführt, die den ADHSder so im Laufe des Lebens begegnen.

    wow. Ich bin echt platt. Ihr beschreibt mich. Grübeln bei Problemen stundenlang und dazu recherchieren im www. Solange bis ich das Gefühl habe alles gelesen zu haben. Gut geht es mir damit nicht. In solchen Situationen nutze ich auch Podcasts, oder Talkrunden. Ich liebe Nachtcafe. Grund dafür ist, zuhören und nicht selbst denken, da mich das so zermürbt.

    Wenn mal aktuell kein Problemmk ist, beschäftige ich mich mit neuen Dingen. Habe dann aber keine Einschlafprobleme. Leider finde sehr oft Probleme die ich angehen muss. Dazu zählt auch die Welt zu retten. D.h. Infos einholen über Produkte, die kaufe und hoffentlich auch vertreten kann. Dies muss ich dann auch jeden kund tun ob eres wissen will oder nicht. Haptsache kein Stillstand.

    Jetzt ist aber Ruhe sonst schlafe ich wieder zu spät