Beiträge von Cube

    Danke für den Link, aber er will anscheinend Argumente gegen Elvanse nicht wissen. Zur Zeit redet er es sich auch selbst schön und verharmlost es.


    Er wird den Ausweg wenn, dann erst finden, wenn der Schaden da ist.

    Bei manchen Dingen neigt er zu exzessivem Verhalten (u.a. Mediennutzung), hat mangelnde Impuls- und Selbstkontrolle. Und das tückische ist, wenn ihm die Tatsachen unangenehm sind, redet er sich selbst eine ihm passende Realität zurecht.


    Ab Montag ist er sowieso ambulant die nächsten 8-10 Wochen in einer psychosomatischen Klinik. (Tagesklinik) Denen sollte sein Verhalten, in Verbindung mit Elvanse, hoffentlich auffallen.

    Als wäre ein "Doping" so einfach.

    Leider ja, wenn ich gucke wie einfach mein Mann an LD-Amphetamin gekommen ist. Und wie leichtfertig der Arzt weiter die Dosis erhöht. Ritalin hätte er genau so einfach haben können.


    Mir wurde bei einer Panikattacke eine ganze Packung Tavor verschrieben, ein Beruhigungsmittel mit hoher Abhängigkeits-Gefahr. Ich konnte einfach zum Hausarzt gehen und mir noch eine weitere Packung verschreiben lassen. (Habe es aber nicht genommen und auch nicht gebraucht).

    Hat jmd ähnliche Erfahrung an Lieferschwierigkeiten des Produktes ?

    Hallo Kalo,

    bei uns hatte es standardmäßig ca. 1 Woche gedauert bis die Apotheke das Ritalin da hatte. Das musste man mit einplanen, das man sich schon 1 Woche vor Packungsende ein neues Rezept holt.


    auf ein anderes Produkt umsteigen zu müssen.

    Das sollte nicht dein Problem sein, sondern die Apotheke muss gucken, wie oder wo sie das Medikament herbekommt.

    Bei vielen Medikamenten darf die Apotheke kein anderes Produkt geben, wenn das "Aut-idem" auf dem Rezept angekreuzt ist. Dann bleibt dir aber als Option wohl nur, eine Apotheke zu finden die es dir geben kann.

    Der bekl**pte Arzt hat beim gestrigen Termin das Elvanse von der Dosis erhöht. Trotz der bisherigen Ergebnisse, trotz der negativen Verhaltensänderungen. Warum? Mein Mann hat erzählt, das er sich mit dem Elvanse wohler fühlt als mit Ritalin. Das sich die Depression verschlechtert hat, darauf hat der Arzt nicht geachtet.

    Seit gestern gibt es nun täglich 70 mg, immerhin nur um 10 erhöht anstatt wie davor, ohne Gespräch den Patient direkt auf die doppelte Dosis erhöhen lassen.


    Es wird mit dem anfangs verschriebenen Verhalten immer schlimmer. Die Gereiztheit morgens, bis zur Einnahme, lässt mich kurz davor sein auszuziehen. Es ist für eine Partnerschaft nicht aushaltbar.

    Gestern Abend hat er die Küche in einem Schlachtfeld hinterlassen, er meint es wäre ihm aufgefallen aber er hätte sich bewusst dagegen entschieden es aufzuräumen. Dieses "Ich mach mein Ding"-Verhalten (ich nenne es "mangelnde Umsicht") besteht auch seit Beginn von Elvanse, und hat sich nach jeder Dosis-Steigerung verschlimmert.


    Mein Mann weiß von diesen negativen Auswirkungen, hat auch schwarz auf Weiß das es ihm bzgl. Gedächtnis und Aufmerksamkeit nichts hilft, ich habe ihm das alles mitgeteilt. Er nimmt das Elvanse aber trotzdem weiterhin.

    Bei einem heutigen Gespräch hat er die enorme Antriebssteigerung als Grund genannt. Aber Elvanse ist doch kein Mittel, um die Antriebsarmut einer Depression zu beseitigen.


    Ich bin mittlerweile so weit (die negativen Verhaltensänderungen fingen bei 30mg Elvanse schon an) das ich mich nach einer eigenen Wohnung umsehe. Seine Antwort darauf: "Von was willst du die denn bezahlen" Nach dem Motto "kannst dir eh nicht leisten". Ich kenne ihn so "ar***ig und abgehoben nicht.

    Hi,

    es gibt ja mehrere verschiedene Therapie-Formen, die alle unterschiedlich ansetzen und vorgehen. Deshalb mein Beispiel einer Verhaltenstherapie, da liegt der Schwerpunkt darauf, an Verhaltensweisen zu arbeiten und "festgefahrene" Muster und Vorgänge zu ändern.


    Eine spezielle Form der Verhaltenstherapie ist z.B. die DBT (Dialektisch-Behaviorale Therapie) "eine Psychotherapieform zur Behandlung von Patienten, die zur Selbstgefährdung oder Fremdgefährdung neigen" (Quelle: Wikipedia).


    Mein jetziger Arzt sagt, er kann mir nicht helfen, weil ich selbst ja mein Problem erkannt habe.

    Einerseits ist das schon ein sehr guter und wichtiger Schritt, aber das Problem zu kennen bringt einem deshalb nicht automatisch die Möglichkeit, etwas daran ändern zu können. Gerade wenn bestimmte Verhaltensweisen schon so viele Jahre bestehen, und zusätzlich als "gut" (in Form von "es gibt mir einen Kick") verknüpft wurden, fände ich es schwer das ohne Hilfe zu Schaffen.

    Hi Starbuck,

    es kann z.B. auch vor längerer Zeit einen Auslöser gegeben haben, und man steckt seitdem dauerhaft in solchen Verhaltensweisen drin.

    Du erzählst, dass dir das eine Art "Kick" gibt, somit könnte es einen Grund geben, weshalb dein Körper meint, diesen "Kick" zu brauchen und ihn sich immer wieder holt.


    Medikamente helfen, schaffen das aber nicht komplett ab...


    Medikamente beseitigen nicht den Grund, da müsste man vielleicht mit einer Verhaltenstherapie den Grund für diese Verhaltensweisen suchen und dann daran arbeiten.


    Daher auch meine Frage, ob du das schon Mal hast ärztlich abklären lassen.