Beiträge von Jenni

ADHS-Zentrum ersetzt keinen Arztbesuch oder andere Fachkraft aus Pädagogik und Recht oder eine sonstige Beratung. Ob der Inhalt bei Ihnen oder ihrem Kind zutrifft, muss jeder für sich im Einzelfall abwägen und eigenverantwortlich entscheiden / prüfen lassen.

    Es ist nicht mein Anliegen den Menschen vorzuschreiben was sie fühlen und erleben oder welche Meinungen sie haben. Hinein schauen kann niemand und schon diese beiden Punkte sind rein individuell. Wenn ich z.B. eine ganz normale Beobachtungen mache, bin ich angehalten die Interpretationen rauszulassen, denn ich kann diese nur subjektiv bewerten. Natürlich ist es bei Menge x eine bestimmte Verdichtung bei bestimmten Störungsbildern oder bei Fussballspielern usw. zu erwarten. Dann hätte ich eine Fallstudie genommen. Etc. Ich möchte aber auch nicht mit der Tür ins Haus fallen. Das wäre unfreundlich. Es ist dem nicht so, dass ich gänzlich Ahnungslos wäre und keine eigene Meinung hätte. Mein Anliegen habe ich reichlich erläutert. Ich bin froh und dankbar über die Meinungen und Antworten, die ich erhalten habe. In dieser Stelle noch aus dem ganzen Herzen ein großes Dankeschön!


    Das Buch habe ich nicht gelesen. Ich benutze das ursprüngliche Buch "Gerechtigkeit oder Das gute Leben" von ihr. Das orangene Buch, das irgendwie alle kennen. Es ist aber auch das Pflichtprogramm dazu. Mir ist bewusst, dass sie mehrere Bücher, die das Thema weiterführen, geschrieben hat.


    Ja, sicherlich, aber eine große philosophische Diskussion würde den Rahmen etwas sprengen. Wie erwähnt, ist Philosophie nicht mein Fach.


    Einen schönen Tag noch!

    ^^:D Etwa so... Das mit den netten Hilfsangeboten habe ich weitgehends versucht abzutrainieren, aber bei der jetzigen Schulbegleitung ist es mir doch ausgerutscht. Aber das ist ein anderes Kapitel.


    Herrlich! Ein Fluch und ein Segen. :) Aber immer wieder interessant was ein Gehirn so kann und anstellt.

    Punkt 1: Ich bitte um eine Quelle. Die würde mich jetzt doch interessieren.

    Punkt 2: Ich fühle mich gerade etwas angegriffen. Philosophie ist tatsächlich nicht meins und es soll keine Abschlussarbeit werden.


    Aber vielen Dank für das Meinungsbild.

    Falls es dem so sei, kann ich nicht beurteilen. Ich habe ihr Buch gelesen und kann nur daraus schreiben.

    Und ich bin definitiv keine Philosophin und möchte niemanden mit meiner Hausarbeit verletzen oder sonstiges. Ich habe keine bösen Absichten!

    Guten Morgen,


    ja, da ist was Wahres dran.


    Jeder geht damit wohl anders um und soll auch das Recht dazu haben. Ich glaube ADHS ist bei Kindern akzeptierter als bei Erwachsenen. Es ist allerdings nur meine subjektive Gedanke dazu. Es kann sein, dass es ganz anders ist. In der Schule sind wir damit sehr offen umgegangen mit recht guten Ergebnissen. Seine ADHS ist nicht zu übersehen und dadurch konnten die anderen Kinder deutlich leichter damit umgehen. Die Eltern manchmal weniger. Lustigerweise z. B. bei den Ausflügen waren häufiger andere Eltern als Begleitpersonen dabei und dann zeigten sich meistens die anderen Kindern ganz anders und unser hat sich prima angepasst. Wenigstens überwiegend und bis er nicht mehr konnte. Von solchen Situationen haben wir öfters sehr überraschte Rückmeldungen erhalten. Er bemüht sich, kann nur nicht immer und definitiv nicht jeden Tag. Mittlerweile habe ich in der jetzigen Schule das Gefühl, dass die ADHS schon fast "salonfähig" geworden ist. ;)

    Aber man kann nicht immer allen gefallen und wer als Freund bleiben will, bleibt auch so. Zwingen kann man niemandem. Generell stimme ich dem dennoch zu, dass eine Krankheit eine Privatsache ist und dass die Angriffsfläche bei der Offenheit größer wird. :/:)


    Vielen lieben Dank! :thumbup::) Und einen schönen Montag!

    Da kann ich nur zustimmen! Eine Therapieform funktioniert gefühlt wenig und ich vertrete die ganzheitliche Betrachtungsweise. Manchmal hat man das Glück und man trifft die Lehrkraft oder den Mediziner etc. Aber eine gesellschaftliche Veränderung ist immer langsam und diese geht momentan wohl ganz eigene Wege. :/


    Wir hatten wohl sehr viel Glück, dass wir während der Grundschule eine super Lehrkraft an der Seite hatten, einen tollen Artz, gute Therapeuten... Die auch bereit dazu waren, viel Zeit und Kraft dazu zu investieren. Jetzt in der weiterführenden Schule ist es manchmal bezüglich der Lehrkräfte etwas holperig, aber insgesamt läuft es augenblicklich im Vergleich zu Jahren davor sehr gut.


    Ich möchte aber nicht sagen, dass der Alltag dennoch nicht immer jeden Tag super läuft... ;) Aber es geht voran und das Netzwerk funktioniert auch momentan ganz gut.

    Das ist sehr schade! Auf allen Ebenen.


    In der Gruppe, wo unser Sohn trainiert, wird Inklusion gross geschrieben. Dadurch ist die Gruppe sehr bunt und sozial. Es gibt sehr viele Kinder mit und ohne "Behinderung"/ "Störungsbild". Ich muss feststellen, dass wir auch mit dem Trainer sehr viel Glück haben. Jedes Kind wird so akzeptiert wie er ist. Die sich dem Konzept nicht gut betrachten, gehen wieder, aber eigentlich sind es nur sehr wenige... Der Training wird auch kindgerecht und individuell gestaltet.


    Unser Sohn beschreibt sich anders als andere Kinder. Sein Freundeskreis ist eher klein aber schon seit vielen Jahren sehr fest und ich habe viele Freunde, die mich zu meiner Bewunderung, mich immer wieder "aushalten". ;) Besonders, weil ich so viel um die Ohren habe und ungewöhnliche Arbeitszeiten habe. Dafür bin ich dankbar.


    Generell ist es so, dass man aber ausgegrenzt wird, weil man anders ist. Das betrachte ich leider im Umfeld oder manchmal bei uns als Familie auch, weil das Kind u.a. sehr impulsiv sein kann bzw. war, sind wir von vielen Familien schief angeschaut worden. Langsam geht es wirklich besser bei uns! Aber so ist denn eben. Entweder wird man akzeptiert oder eben nicht.