ADHS Selbsthilfegruppen für Eltern sinnvoll?

  • Hallo,


    habt ihr Erfahrungen mit Selbsthilfegruppen für Eltern von ADHS-Kindern?


    Bisher war ich noch bei keiner Elterngruppe. Gibt es da Unterschiede? Oder gibt es etwas, auf das man da achten sollte?


    Ich würde da nämlich gern mal hingehen, um neue Kontakte zu knüpfen.


    LG

    Flocki

  • Ich bin bei einer Gruppe in Jena, die aus der Psychiatrie des Uni-Kinikums ins Jena entstanden ist. (Termine siehe Kalender)


    Die Teilnehmerzusammensetzung ändert sich ständig. Sehr oft kommen interessierte Eltern neu dazu, berichte über ihre Probleme und lassen sich von der "erfahrenen" Eltern Tipps oder deren Erfahrungen schildern.

    Das kann bis weilen sehr lange dauern (also Zeit einplanen) und wird leider auch oft undiszipliniert, weil die "plötzlich überraschten" Eltern oft selbst unbewusst betroffen sind und entsprechend eine sehr gewöhnungsbedürftiges Verhalten an den Tag legen.


    Wer das aushält und die Zeit opfert wird sich wundern, für wie viele Probleme von anderen schon längst Lösungen gefunden wurden. Lösungen von denen die Ärzte nichts wissen oder nichts wissen wollen. (Gott-in-weiß-Ego)


    Auch sehr wertvoll sind die Erfahrungen mit den Ärzten. Wenn man genug verschiedene Berichte gehört hat, (Also schon seit mehreren Sitzungen dabei ist) kann sich selbst ein Bild machen.


    Jede Gruppe hat etwas andere Regeln bzgl. Redefreiheit und Umgangsformen. Meist gibt es Tee und Knabberkram denn die Leute reihum mitbringen.


    VG

    Stefan

  • Es macht sehr viel Sinn sich auszutauschen. Da hilft es schon wenn andere die gleichen Probleme haben, das entlastet schon erheblich.

    Daher würde ich vorschlagen einfach mal hinzugehen und zu schauen ob die Chemie in der Gruppe passt. Und wenn nicht, dann probiert man es wo anders...