Auch unter Euch!

  • Hallo Olja,


    willkommen in der Runde.


    "...was ich mit diese Information tun soll..." wenn Du und Dein Umfeld keine Probleme damit habt, mach nix.


    Wenn es Probleme gibt, die Du ändern willst, dann schreib sie Dir auf, überlege Dir welches Dein größtes ist und fang an zu lesen.

    Hier und in anderen Foren gibt es viel zu den Themen.


    Ich habe mir zwei Fachbücher gekauft und diese "gefressen" um die Hintergründe und zusammenhänge von Fachleuten zu erfahren.


    Such Dir eine Selbsthilfegruppe in der Region und tausche Dich mit den Leuten dort aus.


    Der Prozess, sich im Kontext selbst besser zu verstehen und in kleinen Schritten eine Besserung herbei zu führen dauert.


    VG


    Stefan

  • Guten Abend Stefan,


    diese Diagnose bekam ich in Rahmen eine Psychotherapie gegen Burnout. Habe von meine Psychiater auch eine Mittel bekommen die beruhigen sollte und lange Zeit belastete Nervensystem wieder aufzupäppeln. Ich war so euphorisch, dass jetzt wieder alles gut wird und dann sowas.


    Meine Therapeutin schlägt vor ohne Medi zu Recht zu kommen und die ADHS zu therapieren. Momentan habe ich Zeit wo ich mich wirklich unter die verschrieben "Beruhigungsmittel" erste Mal in meine Leben Ruhe in Kopf habe und fülle mich wie in Urlaub. Aber es mir wiederum zu ruhig und ich kann mich nicht bei der Arbeit auf die "langweiligen" Aufgaben konzentrieren bzw. mich zu zwingen die zu erledigen.

  • Dazu muss ich sagen ich hatte vor 3 Monaten aus einen sehr stressigen Job in eine sehr sehr ruhigen Job gewechselt.

    In den stressigen Job füllte ich mich eigentlich wie Fisch im Wasser aber unter den Burnout gelitten. Jetzt wo der Stress weg ist, geht es mir bei der Arbeit nicht wirklich gut. Ich leide sehr unter "Langweile" die natürlich keine Langweile ist, sondern Stressfreie Job ist. Die mickrigen eine Paar Aufgaben die auf den Tisch liegen machen mir fast physischen Schmerzen weil ich mich nicht zwingen kann die zu machen.

  • Dito!

    Den Burny hatte ich vor 4 Jahren. War Berater, Entwickler, von den Kollegen gefeiert. Ich fühlte mich besser und besser je höher die Turbine dreht.

    Dann lief die Turbine heiß, Nervenschmerzen (bis heute) Stationär, hochdosierte Medikamente Wiedereingliederung nach Monaten.

    Psychotherapie + Stimmungsaufheller, nix schlug an.


    Jobwechsel, da ich "mit gebrochenen Flügeln nicht mehr fliegen konnte". Ich konnte mich früher gezielt in den Hyperfokus bringen, was nun sofort mit Nervenbrennen quittiert wird. Gleiche Branche andere Aufgabe. "Tagesgeschäft" für viele zu komplex aber für mich zu eintönig.

    Ich würde es gern weiter machen weil es mich beruhigt aber ich komme mit der Ruhe nicht klar.

    Suche mir neue private Projekte im HOCH und bin im TIEF mit allem überfordert. Will überall helfen, habe aber keine Kraft für mich selbst. Das Nervenbrennen kommt wieder.


    Anfang des Jahres durch Beobachtung des Sohnes 7 auf den Verdacht AD(H)S bei beiden gekommen. Diagnose im Sommer. Volltreffer.


    Seither mit Medikinet gescheitert jetzt Start auf Ritalin.

    Die ganzen Übungen, die ich machen soll "Achtsamkeit" usw. bekomme ich allein kaum hin. Lieber Arbeiten bis Abwinken oder erschöpft einschlafe (auch auf Autobahn Sekundenschlaf).


    Bin alle 14 Tage in SHG. Austausch, Tipps, gemeinsame Übungen.


    Es wird langsam.


    Gegenwärtig ist mein größter Erfolg "gelassener" zu sein. Ich bin normalerweise emotionaler, was mich sehr runter gerissen hatte. Nun bin ich innerlich ruhiger.


    Irgendwas muß ich ändern. Aber was?


    VG

    Stefan

  • Also ADHS selbst kann man nicht therapieren. Die Ursache von ADHS ist eine Botenstoffwechsel Besonderheit im Gehirn, die wird immer so bleiben, kann aber oft durch Medikamente etwas "verbessert" werden. Daher sind Medikamente oft eine sehr hilfreiche Unterstützung, die aber nicht bei allen Betroffenen wirken. Auf jeden Fall sollte geprüft werden ob Medikamente helfen können. Ärzte die das nicht mal versuchen wollen würde ich nicht mehr aufsuchen. Es ist leider nicht leicht gute Ärzte für das Thema zu finden, aber es ist absolut notwenig einen zu finden der sich wirklich mit ADHS auskennt und dem man vertraut.


    Bei einer ADHS Therapie geht es im wesentlichen um Selbsterkenntnis und das Erkennen von Problembereichen. Dann kann man nach Lösungsansätzen suchen um diese Problembereiche zu reduzieren oder zu erleichtern.


    Daher ist es wirklich sehr hilfreich selbst zum Experten für "sein" ADHS zu werden, viele Bücher lesen, mit Ärzten und Therapeuten sprechen und sich mit anderen Betroffenen austauschen.

  • Momentan befinde ich mich im fünften Teil der Ausbildung zum Mund-, Kiefer-, und Gesichtschirurgen.

    Mich hat schon immer die tropische Medizin interessiert darum möchte ich mich bis zu meinem Lebensabend damit, und Vorort beschäftigen.

    Jetzt warte ich noch ab, wie sich mein Fünfzehnjähriger entscheidet, dann werde ich ihm und der Welt meine Dienste anbieten.

    Geld war nie mein Motiv und Wissenschaft nie ein Opfer für mich.

    Ich beginne jeden Tag mit einem Lächeln und bin Freimaurer

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