Neuvorstellung

ADHS-Zentrum ersetzt keinen Arztbesuch oder andere Fachkraft aus Pädagogik und Recht oder eine sonstige Beratung. Ob der Inhalt bei Ihnen oder ihrem Kind zutrifft, muss jeder für sich im Einzelfall abwägen und eigenverantwortlich entscheiden / prüfen lassen.
    • Hallo : )
    • Ganz neu hier und ich hoffe hier fühle ich mich besser, als in anderen Foren. Jedenfalls liest es sich hier, für mich wesentlich informativer und klarer.

      Ich bin Jule, 50 Jahre alt, alleinerziehend und habe die Diagnose ADHS vor 1 Monat bekommen. Seit 4 Wochen nehme ich Medikinet, die ersten 3 Wochen 10mg vormittags und 10mg am Nachmittag. Jetzt nehme ich mittlerweile seit 1 Woche 20mg morgens und 20mg am Nachmittag. Ich habe seit 1 Jahr einen Freund, wir sehen uns nur am Wochenende und er erkennt mich nicht wieder. Ich bin eine tickende Zeitbombe, von Null auf Hundert aggressiv mit ganz schlimmen Ausmaß. Suizidgedanken, dann wieder todtraurig und tief in mir vergraben. Dachte ich wäre einfach gelassener und das Impulsive kenne ich ja von mir, das ich so ausraste, dafür dachte ich wäre er verantwortlich. Mein Sohn ist Asperger Autist und auch er bemerkt, das ich mich verändert habe und nicht gerade zum Vorteil. Was ich bemerke, ich kann endlich mal Papiere wegsortieren und Termine einhalten, Dinge vorbereiten - ansonsten geht es mir irgendwie sehr schlecht! Letztens sprach mich eine Verkäuferin an, ich wäre so anders. Mein Lächeln ist weg, ich bin so still und ernst. Zum Schlafen komme ich nach wie vor nicht - bin schon seit 3.40 Uhr wach und traurig.

      Liebe Grüße Jule

  • Hallo Julchen,


    bei mir war Medikinet ähnlich in der Wirkung, wobei ich im Emotionstief hängen geblieben bin.


    Jetzt mit Ritalin ist das seltsamerweise trotz gleichem Wirkstoff anders. Mit ist alles "egaler" was bedeutet, dass ich weniger schnell emotional reagiere. Die Konzentration ist leider nicht besser geworden.

    Allerdings bin ich erst bei 10mg am Morgen, die sich ü 6h ausbauen und dann wieder ausschleichen. Am Abend bin ich dann ganz der Alte und wenn ich vor dem Rebound was körperlich schweres mache, merke ich ihn kaum. Diese neue Erkenntnis werde ich in den kommenden Tagen verifizieren.


    Falls Du also ähnlich veranlagt bist wie ich, könnte ein anderes Medikament helfen.


    Allerdings habe ich auch gemerkt, das sich meine Selbststeuerung unabhängig davon seit Jahren verschlechtert (ca. seit Burnout)

    Da wird es ohne Therapie nicht von der Stelle gehen.


    VG

    Stefan

    • Hallo : )
    • Ganz neu hier und ich hoffe hier fühle ich mich besser, als in anderen Foren. Jedenfalls liest es sich hier, für mich wesentlich informativer und klarer.

      Ich bin Jule, 50 Jahre alt, alleinerziehend und habe die Diagnose ADHS vor 1 Monat bekommen. Seit 4 Wochen nehme ich Medikinet, die ersten 3 Wochen 10mg vormittags und 10mg am Nachmittag. Jetzt nehme ich mittlerweile seit 1 Woche 20mg morgens und 20mg am Nachmittag. Ich habe seit 1 Jahr einen Freund, wir sehen uns nur am Wochenende und er erkennt mich nicht wieder. Ich bin eine tickende Zeitbombe, von Null auf Hundert aggressiv mit ganz schlimmen Ausmaß. Suizidgedanken, dann wieder todtraurig und tief in mir vergraben. Dachte ich wäre einfach gelassener und das Impulsive kenne ich ja von mir, das ich so ausraste, dafür dachte ich wäre er verantwortlich. Mein Sohn ist Asperger Autist und auch er bemerkt, das ich mich verändert habe und nicht gerade zum Vorteil. Was ich bemerke, ich kann endlich mal Papiere wegsortieren und Termine einhalten, Dinge vorbereiten - ansonsten geht es mir irgendwie sehr schlecht! Letztens sprach mich eine Verkäuferin an, ich wäre so anders. Mein Lächeln ist weg, ich bin so still und ernst. Zum Schlafen komme ich nach wie vor nicht - bin schon seit 3.40 Uhr wach und traurig.

      Liebe Grüße Jule

    Das Medikinet habe ich nicht vertragen und habe das Ritalin Adult ausprobiert.


    Es dauert immer etwa 2-4 Wochen bis man selbst und auch andere Veränderungen merken. Dazu gab es dann auch Attentin, das hat mir immer geholfen.


    Die Kopfschmerzen waren das Hauptproblem und Suizidgedanken sind auch immer ein Problem mit jeder Interaktion in solche Biochemischen Prozesse wie Freude und Trauer


    Es wird Dir immer helfen, wenn Du Deine Position, nun da Du weißt, dass es ADHS ist mit all seinen Komobiditäten, zu verändern.


    Die Medikamente sind erst der Beginn zu verstehen, warum Adhsler anders ticken.


    Alles was passiert und anders als gewohnt ist kann eine reaktion des Körpers auf das Medikament sein.

    Ich hoffe auf Deinen gewissenhaften Psychiater und begleitende Strategieentwicklung und hatte selbst das Abbrechen des Medikaments mit ausschleichen begonnen.


    Was bei mir funktioniert muss bei keinem anderen funktionieren und Selbstmedikation durch Drogen und Alkohol sind ja bei ADHS bekannt.


    https://www.adhspedia.de ist eine Seite, die sich sehr wissentschaftlich mit dem Thema beschafft.


    Natürlich habe ich sie noch nicht durchgearbeitet, es ist ja erst ein Anfang


    So , schon wieder zu lang

    LG

    Sascha

    schreib wann immer Du willst und das Leben ist sehr lebenswert und ganz besonders für adh ler

    Momentan befinde ich mich im fünften Teil der Ausbildung zum Mund-, Kiefer-, und Gesichtschirurgen.

    Mich hat schon immer die tropische Medizin interessiert darum möchte ich mich bis zu meinem Lebensabend damit, und Vorort beschäftigen.

    Jetzt warte ich noch ab, wie sich mein Fünfzehnjähriger entscheidet, dann werde ich ihm und der Welt meine Dienste anbieten.

    Geld war nie mein Motiv und Wissenschaft nie ein Opfer für mich.

    Ich beginne jeden Tag mit einem Lächeln und bin Freimaurer