ADS im Erwachsenen Alter 1. Diagnose

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  • Hallo ihr Lieben,


    Da ich ja bei mir selber ADS vermute und ich am überlegen bin mich testen zu lassen, würde ich mich über Erfahrungsberichte freuen von euch.

    Wer ist auch erst im Erwachsenen Alter diagnostiziert worden?

    Wie äußern sich eure Symptome, speziell bei ADS, ohne H ?

    Wie seid ihr drauf gekommen?

    Habt ihr zudem Folgeerkrankungen?


    Ich weiß, viele Fragen aber wäre sehr dankbar über ein paar Antworten. <3

  • negteit

    Hat das Thema freigeschaltet
  • Puh, die Anfangsstory würde bei mir ein Buch füllen. Allerdings ist die Story auch schon 22 Jahre her.


    Aber sagen wir mal so: Wenn es die Kinder haben, dann hat es mindestens auch ein Elternteil, oder beide Elternteile. Es macht also Sinn, sich als Eltern anschauen zu lassen.


    Ich empfehle das eigentlich immer, weil es im Zweifel nur helfen kann. Niemand, der Erwachsen ist, muss bei positiver ADHS-Diagnose zwangsläufig eine Therapie anfangen. Vielleicht hat man sich auch mit den Jahren an sein ADHS gewöhnt, vielleicht setzt man es sogar produktiv ein?


    Ich will damit sagen, das eine Diagnose keine weiteren Schritte nach sich zieht, es sei denn, man selbst möchte das.


    Und wir haben heute den Luxus, das die gesetzliche Krankenkasse die Diagnose bezahlt. Ich kenne das noch so, das man die Diagnose selbst hat zahlen müssen, wenn man Ü18 war. Ich weise da immer wieder gern drauf hin, weil vielen gar nicht klar ist, was sowas früher gekostet hat.


    Ist die Diagnose negativ, dann weiß man … fast … automatisch, wo es her kommen muss. Nämlich vom anderen Elternteil.

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    Vielen Dank.

    :-)

  • Ich habe jetzt lange überlegt, ob ich diesen Beitrag freischalten. Ich habe es jetzt gemacht, aber:


    Ich will an dieser Stelle darauf hinweisen, das eine Selbstmedikation durch Drogen, Drogeneinfluss, Drogenbeigemisch oder ähnliches absolut falsch ist. Das gilt auch für Cannabis. Es ist unverantwortlich und dumm.


    Elvanse und andere ADHS-Medikamente werden hier mit Drogen gleichgesetzt. Dem ist jedoch nicht so. ADHS-Medikamente machen weder physisch noch psychisch abhängig,und verleihen auch kein "High"-Gefühl.


    Und wäre man korrekt, dann dürfte dem Patienten gar kein ADHS-Medikament verschrieben werden, da Drogensucht ein Ausschlusskriterium für eine medikamentöse Behandlung ist. Und das natürlich aus gutem Grund. Denn beides wirkt sich im Gehirn aus. Diese Kombination wäre verheerend. Man kann davon ausgehen, das der behandelnde Arzt vom Drogenmissbrauch keine Kenntnis hat. Andernfalls würde der Arzt seine Zulassung möglicherweise verlieren.


    Finger weg von Drogen.

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    Vielen Dank.

    :-)

  • Das sind genau die Aussagen, die uns Eltern immer und immer wieder in Bedrängnis und in Erklärungsnot bringen.


    Da kommt irgendein Drogenjunkie, der meint ADHS-Medikamente für sich missbrauchen zu müssen, und fühlt sich dabei auch noch toll. :cursing:


    • Drogenmissbrauch
    • Missbrauch von Medikamenten
    • Im weitesten Sinn Werbung für das ach so tolle Cannabis

    In Wirklichkeit hat der keine Ahnung von gar nichts, und spielt hier den ADHS-Patienten, der Verständnis und Hilfe sucht.


    Ich gehe jetzt mal kotzen.

  • Guten Morgen ihr Lieben, ich halte auch absolut nichts von Drogen, nehme auch keine und habe nie welche genommen (ok, Hasch habe ich ein einzigstes mal in meiner Jugend ausprobiert, danach ging es mir scheiße und ich habe es nie nie nie wieder angefasst). Ich denke nicht, das er Drogen schön reden möchte oder anstelle von Medikamenten anpreisen möchte. Er hat einfach nur von seinen Erfahrungen erzählt und ich denke er weiß auch selbst, das Drogen kein Medikationsersatz sind und absolut nicht mit adhs Medis gleich zustellen sind.

  • Sehe ich nicht so. Für mich steht in dem Posting, das er sich mittels Cannabis selbst behandelt hat, was schon schlimm ist. Er versteht das als Medikamentersatz.


    Jemand der sich nicht auskennt, oder nicht auskennen will, der liest hier heraus, das Medis nichts anderes als Cannabis ist, und somit sind unsere Kinder als Drogensüchtige einzustufen. Genau diesen Vorwurf müssen wir als Eltern jeden Tag widerlegen.


    Das unbehandeltes ADHS zur Drogensucht führen kann, weiß ich selbst. Da wir diese Diskussion vor ein paar Monaten schon mal hatten, weiß ich auch, das sich Medis + Drogenkonsum gegenseitig ausschließen.


    Der sagt seinem behandelnden Arzt nicht die Wahrheit, und gefährdet sich und den Arzt. Alles zusammen wirft hier ein ganz schlechtes Licht auf uns als Eltern.


    Er berichtet nicht von seinen Erfahrungen, sondern er findet sein Vorgehen auch noch besonders toll. Ich finde das unmöglich.

    Beurteile ein Kind nicht mit Vorurteilen.

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