• Hallo zusammen,

    Ich habe erst kürzlich mit 33 Jahren die Diagnose "sehr ausgeprägtes ADHS "erhalten...

    In meiner früheren Umwelt kam ich ganz gut zurecht da ich dort immer die Möglichkeiten hatte mich sehr vielseitig zu beschäftigen, durch eigene Firma, Werkstatt, Garten und Teich, Versuchslabor etc....

    Seid einigen Jahren steht mir all das nicht mehr zur Verfügung und ich habe seit dem unbewusst angefangen sehr häufig Alkohol zu trinken um einen klaren verstand zu bekommen und den inneren Drang etwas zu tun wofür ich mich interessiere zu unterdrücken.

    Ich fange nun mit Medikinet an und wollte mal Fragen ob ich darauf hoffen kann das sich durch die Wirkung des Medikament mein Drang nach Alkohol wohl wieder reduzieren kann?


    Vorab schon mal vielen Dank für eure Antworten!

  • negteit

    Hat das Thema freigeschaltet
  • Bei mir hat sich das auf Kaffeekonsum, der sich deutlich reduzierte und auch auf das Abendbierchen ausgewirkt.

    Auf beides hatte / habe ich unter Medikation weniger verlangen.

    Aber ich trinke natürlich auch kein Alkohl wenn ich Medikation genommen habe .

    Aber das Wunsch danach ist dann auch nicht da.

    Kaffee , Alkohol oder z.B. Cannabis kann auch eine Form von Selbstmedikation sein.

    Ob es bei dir das Verlangen reduziert kann man ja erst sagen wenn du es einnimmst.

    Hab es aber auch schon von anderen gelesen das es so ist.

  • Mit Medikamention ist auf jeden Fall besser als ohne. Wobei ich hier jetzt nicht aus eigener Alkohol-Betroffenhrit spreche, sondern referiere, was ich in der inzwischen untergegangenen ADHS Anderswelt und dem adxs.org Forum gelesen habe. Für mich ist das Thema intetessant, weil ein Angehöriger betroffen ist, aber die Kurve zur Diagnostik nicht kriegt.


    Insofern toll, dass du diese Hürde geschafft hast!


    Durch die geeignete Medikation muss man sich nicht mehr mit Alkohol "beruhigen", das tut ja dann das Medikament.


    Außerdem gelingt einem ja vieles besser als vorher und die Impulsivität wird meistens abgeschwächt, sodass man vielleicht besser dem Verlangen, zu trinken, widerstehen kann und auch gar nicht mehr so viel Frust "runterspülen" muss.


    Nichtzuletzt, sondern extrem wichtig, durch die Medikation wird man erst "therapiefähig", man erinnert sich nach der Sitzung noch an das Besprochene und kann dank Medikation diese Sachen überhaupt erstmal einüben.

  • Ich melde mich mal zurück! Vorab entschuldige ich mich für die späte Antwort Und bedanke mich für eure Antworten :-) !


    Ich nehme momentan 1x täglich Medikinet Adult 20-40mg. Das positive ist, dass meine Lust auf Alkohol dadurch komplett weg ist.

    Leider merke ich sonst nur eine sehr geringe und kurze Wirkung von dem Medikinet. Wenn es hoch kommt bin ich mal für 0,5-2 Stunden innerlich angenehm entspannt und das wars aber auch. Diese Entspannung habe ich bis dato nicht gekannt.

    Wirkt das Medikinet bei euch auch nur so kurz und schwach?


    Grüße

  • Ich habe mit der Dosierung jetzt schon öfters rumprobiert ob es eine signifikante Änderung gibt. Leider kann ich keine wirklichen veränderungen bei 20 oder 40mg ausmachen auch nicht bei den Einnhamebedingungen also Mahlzeit etc.

    Ich verstoffwechsel aber auch sehr zügig eventuell hat es damit zu tun!?

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