Der Impulsive Chaot

  • Hallo,


    ich stelle mich kurz vor, 31 Jahre Jung, verheiratet und habe eine 4 Jahre Junges Engels bzw. Teufelsmädchen<3


    Ich komme aus Der Umgebung Aschaffenburg.


    Wieso bin ich hier?


    Nun ja seit dem ich denken kann bzw. mich erinnern kann bin ich anders als meine Mitmenschen.


    Seit der Pubertät ging es eigentlich nur noch Berg ab.


    Schlechte Noten, keine Ausbildung, erster Job unterbezahlt und unterfordernd, zweiter Job hat mir den Rest gegeben.

    Erster Abschnitt. Alles hat angefangen mit innerer Unruhe, extrem Impulsiv, Wut und Hektik.


    Zweiter Abschnitt. Schlafstörungen, Angst, Zwänge und somatische Schmerzen.


    Dritter Abschnitt. Drogenabhängigkeit, kaufsucht, Suizidversuch und dann Opioid abhängig.


    Vierter Abschnitt. Bzw. Heute, Arbeitslos, verschuldet, Depressionen usw.


    Am 13.10.2016 bekam ich zum ersten mal die Diagnose von meinem Hausarzt, ADHS ( F90.0, G)


    Ich hatte bis heute ca. 20 Sitzungen bei einer Psychiaterin, die das ADHS zwar in mir erkannte aber damals war ich zu instabil um die Antidepressiva, Antipsychotika abzusetzten und das ADHS zu behandeln.


    Dann noch ca. 15 Sitzungen Verhaltens Therapie bei einer Psychologin und nun seit einem Jahr in Behandlung bei einer Großen Klinik in meiner Umgebung in dem ich jeden Monat kurz vorbeischaue und mir mein Rezept abhole.


    Ich war von Februar 2018 bis Februar 2019 Krankgeschrieben, in dieser Zeit habe ich gute Schritte vorwärts gemacht, habe dann mein Job gekündigt in Absprache mit meiner Frau und war nun bis vor kurzem auf Arbeitssuche, nun so wie es scheint habe ich zum 15.07.2019 eine Stelle gefunden und siehe da, viele Symptome kommen wieder zurück, pünktlich wenn das Leben wieder ernst wird.


    Ich bin gespannt auf Eure Meinungen, entschuldigt bitte Rechtschreibfehler und Satzbau, ich komme Ursprünglich aus Italien und bin jetzt seit ca. 21 Jahren In Deutschland.


    Ich habe ca. 50 Minuten für diesen Text gebraucht und bin erschöpft als hätte ich eine 4 Stunden Prüfung hinter mir.


    :saint:

  • negteit

    Hat das Thema freigeschaltet
  • Zusätzlich habe ich gerade diesen Test gemacht.


    Die Antworten gaben Hinweise auf 33 von 35 möglichen Symptomen.

    Folgende Symptome könnten bestehen:

    • Taskwechselprobleme
    • Aufmerksamkeits- und Konzentrationsprobleme
    • Teilleistungsstörungen
    • Lernschwierigkeiten
    • ADS
    • Dysphorie
    • Innere Leere
    • Aggression
    • Depression
    • Erholungsunfähigkeit
    • Hyperaktivität
    • Innere Unruhe
    • Probleme mit Feinmotorik
    • Impulsivität
    • Kommunikationsprobleme
    • Sozialphobie
    • Sucht
    • Organisationsprobleme
    • Schlafprobleme
    • Hochsensibilität
    • Zeitprobleme
    • Belohnungsaufschubprobleme
    • Prokrastination
    • Rejection Sensitivity
    • Schulzeitprobleme
    • Emotionale Schwankungen
    • Frustrationsintoleranz
    • Dinge horten
    • Stressintoleranz
    • Angst
    • Selbstwertprobleme
    • genetische Disposition der Familie
    • Leistungsprobleme

    Für folgende Symptome wurde kein Hinweis gefunden:

    • Probleme mit Grobmotorik
    • Novelty seeking

    Insgesamt wurden 167 von 198 Fragen so beantwortet, wie es für AD(H)S typisch ist. Damit hast Du 84 Prozent der Fragen AD(H)S-typisch beantwortet. Die bisherigen Teilnehmer mit einer gesicherten AD(H)S-Diagnose hatten 63 Prozent der Fragen AD(H)S-typisch beantwortet, die Teilnehmer, die angaben, sicher kein AD(H)S zu haben, hatten 23 Prozent AD(H)S-typisch beantwortet.

    Jeder Mensch hat bis zu 9 der hier abgefragten AD(H)S-Symptome häufig. Das ist ganz normal und kein Hinweis auf AD(H)S. AD(H)S-Betroffene haben dagegen im Schnitt mehr als die Hälfte der Symptome häufig. Die Anzahl der gefundenen AD(H)S-Symptome ist daher ein Indikator, ob AD(H)S bestehen könnte und wie intensiv das AD(H)S sein könnte. Bei den bisherigen Teilnehmern mit einer gesicherten AD(H)S-Diagnose hatte dieser Test Hinweise auf 67 Prozent der Symptome gefunden, bei den Teilnehmern, die angaben, sicher kein AD(H)S zu haben, wurden Hinweise auf 23 Prozent der Symptome gefunden. Für Deine Antworten hat der Test Hinweise auf 94 Prozent der Symptome ermittelt.

    • bis zu 9 Symptome:

      keinerlei AD(H)S-Symptomatik
    • 10 bis 16 Symptome:

      spürbare AD(H)S-Symptomatik
    • 17 bis 22 Symptome:

      deutliche AD(H)S-Symptomatik
    • ab 23 Symptome:

      starke AD(H)S-Symptomatik
  • Dies erhöht zweifellos die Aufmerksamkeit des Lesers ;-)


    Was machst Du denn ab dem 15.7.? Und hast Du Angst davor?

    Ich würde sagen etwas Angst ist da, verbunden mit meinen eigenen Erfahrungen in der Vergangenheit.

  • Willkommen,


    Engels bzw. Teufelsmädchen <3

    so ähnlich reflelktiert das mein Sohn seit seinem 7. Lebensjahr. "guter Max - böser Max", er nimmt seine Schwankungen wahr ohne sie beeinflussen zu können.


    Was machst denn Du im neuen Job?

    Ich habe schon viele Sachen ausprobiert und habe eher "Lampenfieber" als Angst, wenn was Neues kommt.


    Übrigens bin ich beim Projekt "ADHS im Berufsleben" dabei.

  • Erst mal sorry, das ich erst jetzt antworte.


    War ne anstrengende Woche mit vielen Höhen und Tiefen.


    Das mit dem neuen Job hat sich erledigt, meine Beschwerden sind die letzten Tage wieder extrem eingetreten wie in mein alten Job, bei mir handelt es sich um Schmerzen in Waden und Füßen in einem Ausmaß das ich nicht beschreiben kann.


    Körperlich bin ich aber schon komplett untersucht worden, ich habe hier 31 DIN A4 Blätter mit lauter Diagnosen von Orthopäden, Neurochirurgen, Hausärzte, Psychologen, Psychiater uvm, gefunden wurden immer nur Kleinigkeiten, daher gehe ich stark davon aus das es ein Psychosomatisches Problem im Verbund mit meinem ADHS ist.

    Nun ja, etwas positives gibt es aber zu berichten, ich habe bald ein Termin bei DR. med. Astrid Neuy-Lobkowicz (ehem. Neuy-Bartmann), sie soll wohl, eine der besten Fachärzte sein, die sich mit AD(H)S auskennt.

    LG

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