Vorstellung

  • Hallöchen ich bin Waterflye und ich bin 24 Jahre alt. Meine Diagnose Adhs habe ich seit letzten Jahres.


    Seit meinem 15 Lebensjahr habe ich gemerkt, dass etwas nicht so ganz stimmt.

    Ich habe plötzlich Angstzustände bekommen (vor Erbrechen) und war auch Charakter mäßig auf einer anderen Schiene (häufiger Partnerwechsel). Eventuell durch damalige Trennung meiner Eltern und wenig Liebe.


    Bei meiner Mutter wurde vor paar Jahren auch Adhs diagnostiziert.


    Zurzeit nehme ich Venlafaxin und Medikinet. Da ich auch laufe der Jahre mit schweren Depressionen zu kämpfen hatte.


    Ich habe eine Ausbildung absolviert und arbeite zurzeit auch auf 25 stunden, was auch da manchmal schwierig ist (Antrieb, ärger mit kollegen). Vorher habe ich komplett 40 Stunden mit Wochenende und Feiertag gearbeitet.


    Und im Herbst soll meine Langersehnte Therapie beginnen, aber bis dahin hoffe ich hier auf einen netten Austausch voller Erfahrungen :)

  • Hallo Waterflye,


    -willkommen-

    ich habe meine Diagnose am 04.06. mit 45J bekommen. Meine eben erst begonnene Behandlung mit Medikinet wurde wegen psych Nebenwirkungen abgebrochen (siehe meine Beiträge, kannst Du über mein Profil aufrufen)

    Ich bekam diffuse Angst die man etwa mit Liebeskummer verglichen kann.


    Ach ja, ich habe einen 7J Sohn der sämtliche Gene von mir geerbt hat. Leider auch AD(H)S. Er ist noch in der Anamnese.


    Wenn Fragen sind, gern. Ich habe trotz Krankheit eine vernünftige Karriere gemacht und kann evtl. Tipps geben. Allerdings bin auch ich nach einem Burnout stark eingebremst.


    VG

    Stefan

  • Hallo 😁


    Danke erstmal für die Zahlreichen Antworten.


    Stefan

    Da haben Sie ja auch schon eine Menge erlebt. Ja das hätte ich auch vorher nicht gedacht, dass sowas erblich bedingt ist. 😊


    Aber ich muss sagen, dass ich bisher das medikinet gut vertrage (gut es sind erst 10mg).


    Danke auf jeden Fall und mit der Karriere wird es auch hoffentlich bald wieder besser. Ich glaube daran fest :)



    @ Flocki Eine Tiefenpsychologische Therapie und Psychoanalyse :)

  • Vermutlich sind diverse Ängste und Unsicherheiten entstanden, die quasi als Begleiterscheinung die eigentliche ADHS-Behandlung gefährden.

    Ich hatte mich auch für stabil gehalten, auf Medikinet gefreut und bin damit plötzlich in einen Angstkeller abgerutscht.


    Werde mich überraschen lassen, ob und wann es mit einem anderem Med weiter geht. Auf jeden Fall lasse ich nicht locker.