Hallo von CaptainGut

ADHS-Zentrum ersetzt keinen Arztbesuch oder andere Fachkraft aus Pädagogik und Recht oder eine sonstige Beratung. Ob der Inhalt bei Ihnen oder ihrem Kind zutrifft, muss jeder für sich im Einzelfall abwägen und eigenverantwortlich entscheiden / prüfen lassen.
  • Guten Morgen zusammen,


    ich bin 39 Jahre alt und mit mit meiner Frau, welche 36 alt ist haben wir zwei Kinder von 6 (Junge) und 4 (Mädchen) Jahren.

    Durch die Diagnose bei unserem Sohn, ist meine Frau auf Ihre gekommen.

    Sie nimmt seit ca. 1 1/2 Jahren Medikinet Adult und unser Sohn steht kurz davor, dass wir mit einer Medikation beginnen können.

    Unsere Tochter wird demnächst voraussichtlich mit Ergotherapie beginnen und wir streben eine ADHS Diagnostik an.


    Was mich betrifft, bin ich unsicher...aber umso mehr Literatur ich mir reinquäle, umso mehr Zeichen sehe ich in meiner Vergangenheit und Lifehacks, dass es bei mir auch Sinn machen wird, die Diagnostik irgendwann anzugehen.


    Ich habe mich hier angemeldet, da ich neben der regelmäßigen Teilnahme an einer Selbsthilfegruppe eine weitere Plattform zum Austausch suche, da ich es mitunter wirklich unglaublich schwer finde, nicht um zu fallen und aufzugeben.


    Gruß aus dem Norden

  • negteit

    Hat das Thema freigeschaltet
  • Willkommen!

    Es wäre nicht verwunderlich, wenn sich zwei ADxS-ler zufällig treffen und aneinander "kleben" bleiben.

    Wie bei meiner Frau und mir ist da eine Art Gleichklang. Man versteht sich einfach, weil man die selben Gefühle und "Baustellen" hat.

    Sehr oft ist es m.E. dann so, dass ein Partner (Mischtyp) mehr betroffen ist oder sich hypo und hyper gegenseitig anziehen.


    Wenn Ihr die Medikation des Sohnes beginnt, führt ein Tagebuch. Ich habe zwei Blogs zur Medikation meines Sohnes geschrieben. Da kann man mal schauen.


    Wenn Deine Frau schon eine Weile MPH nimmt, wird sie den Rebound kennen. Das betrifft dann wahrscheinlich auch den Sohn. Ihr müsst also auf Überraschungen im Verhalten vor allem am Wirkende gefasst sein. Evtl. wird es über Wochen nicht möglich sein, am Nachmittag oder Abend noch Hausaufgaben zu machen, weil er in einem Gefühlschaos gefangen ist.


    Gerade dann, wenn Wir "Alten" vom Arbeitstag erschöpft sind, tut ihm dann Bewegung und ungeteilte Aufmerksamkeit für seine Gedanken und den Redeschwall, besonders gut. Das ist schwer.

    Wenn man dann unterschwellig noch genervt klingt oder tadelt, ist schnell der Ofen aus, weil die Zwerge Stimmungen potenziert wahrnehmen und darauf reagieren. Es kann ihnen leider nicht egal sein.

  • Wir haben jetzt indirekt die Zusage für die Schulbegleitung und es ist sogar jemand verfügbar, so dass von Anfang an jemand dabei sein wird.

    Das ist richtig prima. Eine Sorge weniger.


    Jetzt werden wir uns noch an das Thema Pflegegrad machen, wenn der Sommer vorbei ist. Bis dahin heisst es also noch, sich so gut es geht vorzubereiten.

    Im Forum suche ich gleich danach.


    CaptainGut