Hallo von Chenadrix

ADHS-Zentrum ersetzt keinen Arztbesuch oder andere Fachkraft aus Pädagogik und Recht oder eine sonstige Beratung. Ob der Inhalt bei Ihnen oder ihrem Kind zutrifft, muss jeder für sich im Einzelfall abwägen und eigenverantwortlich entscheiden / prüfen lassen.
  • Hallo,


    Ich möchte mich auch kurz vorstellen.


    Die Diagnose ADHS habe ich erst im Erwachsenenalter während dem Studium bekommen. Meine Hyperaktivität war damals sehr ausgeprägt, es hätte also auffallen müssen. Aber daß es ADHS gibt, habe ich erst durch unsere Pfadfinder gelernt, wo ich als Mitarbeiter mit dabei bin.


    Mit Hilfe von 70mg Ritalin/Tag habe ich dann mein Studium erfolgreich abschließen können. Ohne Medikamente hätte ich wohl keine Chance gehabt.


    Chenadrix

  • bin in nur wenigen Monaten von 40 auf 50 und würde bei einem weiteren Gewöhnungseffekt wohl arge Zweifel an der Medikation hegen.


    Andererseits ist die Ausprägung der Störung am Synaptischen Spalt bei jedem etwas anders. Damit halte ich (in wenigen Fällen) auch Dosierungen ü70 für möglich, auch wenn die Freigabe und die Zulassungstests etwas anderes sagen.


    ...oder man hat vlt. tatsächlich den falschen Wirkstoff / Medikament erwischt.

  • 70mg? Ist das nicht ganz schön viel?

    Ja, das war definitiv eine ordentliche Menge. Aber 5mg weniger, und meine Hyperaktivität war so ausgeprägt, daß sich alle gewundert haben. Das hab ich ein paar Mal probiert, aber dann sein lassen. Ich hätte ja auch gerne mal die auf Amphetamin basierenden Medikamente getestet, aber das wollte mein Arzt nicht.

  • Hallo,

    herzlich willkommen!

    Könnt ihr mir bitte sagen, was viel und was wenig ist beim Medikament?

    Denn ich habe jetzt die Diagnose und Ritalin Adult bekommen und soll in der ersten Woche 2x10mg nehmen und in der zweiten Woche 2x20mg und mein Arzt meinte das sei wenig. Aber dann sind 70mg ja nicht mal doppelt so viel wie von dem "wenig" oder ist die therapeutische Breite so eng. Man muss dazu sagen, ich bin sehr leicht, also wenn 40mg für mich wenig ist.... Deshalb bin ich gerade etwas verwirrt, sorry!!!

  • Ich bin über 50 Jahre alt und habe mit 5mg Medikinet Adult angefangen. Das war schon genug. 10 waren zu viel. Übrigens spielt angeblich das Gewicht für die Dosis keine Rolle...


    Wenn man solche Medikamente zum ersten Mal nimmt, dann kann es sinnvoll sein, sehr langsam zu steigern. Also ein paar Tage mit der niedrigsten Dosis und dann in kleinen (5er) Schritten steigern, um die optimale Dosis nicht zu verpassen...


    Ich weiß nicht wie man verfährt, wenn der Arzt es gröber angeht... aber viele brauchen ja auch eine höhere Dosis...

  • meine Hyperaktivität war

    Interessanterweise werde ich von zu viel erst Hyperaktiv, fühle mich aber wie ein Zombi.

    Bei meinem Sohn ist MPH (Kineteen) sogar komplett verkehrt. Er dreht dann auch ordentlich auf und bekommt massivste Stimmungsschwankungen.


    Denn ich habe jetzt die Diagnose und Ritalin Adult bekommen und soll in der ersten Woche 2x10mg nehmen und in der zweiten Woche 2x20mg und mein Arzt meinte das sei wenig. Aber dann sind 70mg ja nicht mal doppelt so viel wie von dem "wenig" oder ist die

    Das ging bei mir auch sehr langsam und in kleinen Schritten los. Ich könnte mir vorstellen, dass Du schon bei 10 10 Abends nicht zu Ruhe kommst, wenn Du dass aber ein paar Wochen genommen hast, dann früh 20 brauchst. (reine Hypothese aufgrund Deiner Zeilen)


    Aber man merke, sowohl Wirkstoff als auch Dosis ist bei jedem anders. Darum ist es wichtig, sich ein Tagebuch anzulegen, wo exakt Menge Uhrzeit Wochentag Zusammensetzung der Ernährung und alle Gefühle mit evtl. Start und Ende rein sollten.

    Nur dann kann man einigermaßen sicher ableiten, ob das Medikament überhaupt zur eigenen Ausprägung des ADxS passt.


    Die Störung kann zwischen Dopamin, Serotonin und Noradrenalin bei jedem in einem anderen Verhältnis zueinander und zu Oxytocin, Cortisol, Testosteron und Östrogen stehen.

    Im Zusammenspiel bzw. einem Fehler im Zusammenspiel dieser Botenstoffe steht und fällt die Medikation.

    Nicht um sonst gibt es so viele Horrorgeschichten von "Ritalin-Kindern", wenn nämlich Arzt und Eltern versäumt haben, die Wirkung zu beobachten und dann über Jahre das falsche Medikament gegeben wurde.

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