Hallo :-)

ADHS-Zentrum ersetzt keinen Arztbesuch oder andere Fachkraft aus Pädagogik und Recht oder eine sonstige Beratung. Ob der Inhalt bei Ihnen oder ihrem Kind zutrifft, muss jeder für sich im Einzelfall abwägen und eigenverantwortlich entscheiden / prüfen lassen.
  • Hallo!


    Ich bin die Moni. Ich habe drei Kinder (bald vier). Mein erster Sohn ist 9 Jahre alt und hat ADHS. Der Mittlere ist 6 Jahre alt, und wechselt im Sommer vom Kindergarten in die Schule. Eine Diagnose hat er noch nicht, aber die Tendenz ist für uns klar. Unsere Tochter ist drei Jahre alt, und bei uns zuhause.


    Ich habe mich hier angemeldet, weil ich mich gern mit anderen Eltern über ADHS austauschen möchte, ohne gleich angefeindet zu werden.


    Wir erschrecken unser Umfeld gern damit, das wir nicht immer alles sofort als Katastrophe sehen. Gelassenheit hat bei uns oberste Priorität.


    LG

    Moni

  • Herzlich Willkommen!

    Gelassenheit hat bei uns oberste Priorität.

    seit ich selbst MPH bekomme, kann ich das zum Glück, da mir leider das "egal! Gen" fehlt, war ich immer zu empfindlich bei allem was in meinem Umfeld passiert.

    Jetzt werden nur noch die Verwandten wahnsinnig, die meinen kein ADS zu haben aber duetlich mehr klassische Syptome zeigen als ich bei meiner Diagnose;)


    Mein Sohn hat übrigens in der ersten Klasse einen erheblichen Knacks weg bekommen, da er selbst bemerkt hatte, wie anders er ist. Sehr schlimm für ein Kind.


    Seit er (leider erst zu Beginn der 2. Klasse) in Diagnostik und Behandlung ist, wird es wieder besser aber ...

    ...wenn ein Verdacht besteht, startet lieber früher als zu spät.

  • Ein Beispiel: Er kommt nach der Schule heim und wirft sich weinend ins Bett "Ich bin doof!" Dabei hat er einen weit überdimensionalen IQ.


    Weil er realisiert, wie schwer er sich im Vergleich zu anderen Kindern auf den Schulstoff konzentrieren kann und auch immer wieder mit den Emotionen kämpft, rutscht er immer weiter in Selbstzweifel und Depressionen.


    Obwohl er weit mehr kann als andere, sieht er sich selbst als Versager.

    Ich kenne das leider aus meiner Kindheit. Früher Außenseiter und erst als Erwachsener den Startknopf gefunden.

  • Hallo


    Solche Sachen kennen wir im Prinzip auch. Aber unser Großer äußert sowas am Abend nur in Nebensätzen, die man dann leicht überhören kann. Unser Mittlerer macht das anders (so glauben wir). Er fängt plötzlich an zu weinen. Er kann uns dann aber nicht sagen, weshalb er weint.


    Ich glaube schon, das ADHS Kinder merken, oder sogar wissen, das sie irgendwie anders sind. Sie können das nur nicht richtig in Worte fassen. Das ist dann genau die Stelle, wo Eltern und Schule gefordert sind, das Kind nicht sich selbst zu überlassen. Und der Lebensraum Schule weigert sich erfahrungsgemäß, irgendetwas zu tun oder zu denken. Lesen erwartet man ja als Mutter schon lange nicht mehr. :-(

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