ADS-Diagnostik...

ADHS-Zentrum ersetzt keinen Arztbesuch oder andere Fachkraft aus Pädagogik und Recht oder eine sonstige Beratung. Ob der Inhalt bei Ihnen oder ihrem Kind zutrifft, muss jeder für sich im Einzelfall abwägen und eigenverantwortlich entscheiden / prüfen lassen.
  • Hallo,

    ich hab jetzt einen Termin zur ADS-Diagnostik, der auch schon recht bald ist.

    Allerdings muss ich 210 Euro dafür zahlen. Aber wenn es mir dann wirklich was bringt, ist es das ja dann auch Wert. (Obwohl Geld für mich krankheitsbedingt (ein paar Diagnosen hab ich ja schon und war z.B. auch lange in der Psychiatrie) sehr knapp ist). Aber der Arzt soll laut Internet-Bewertungen sehr gut sein. Ich kann mich halt so schlecht ausdrücken, das ist echt doof. Und ich krieg dann beim ersten Termin einen Code für einen Test den ich dann Online alleine zu Hause machen soll und der 2 bis 4 Stunden dauert. Also bei mir dann wahrscheinlich 4 oder noch länger. Dann denk ich mir, wenn ich mich zu Hause alleine 2 bis 4 h hinsetzen und konzentiert was machen könnte, würde ich ja die Diagnstoik nicht machen lassen.... Naja.... Ich werd natürlich echt versuchen das zu machen, ist mir aber noch etwas rätzelhaft wie das gehen soll. Habt ihr sonst irgendwelche Tipps? Mir ist schon klar, dass ich sehr froh sein kann, so bald einen Termin bekommen zu haben, bin ich auch!

  • Mach doch vorbereitend al diesen Test: (hattest Du schon?)


    https://www.adxs.org/adhs-onli…gen/?highlight=onlinetest


    Sonst kann ich Dir nur noch eine Liste mit Punkten und Fragen zum Termin empfehlen, da auch ich in der Regel die hälfte vergesse.


    Bei mir hat sich als erfolgreich herausgestellt, zuvor die Gesprächpunkte per Mail zu zu senden. Die kann man zuhause in Ruhe vorbereiten.

  • Ja, ich hab den Test schon gemacht. Ich weiß jetzt nicht mehr genau, was rausgekommen war, aber auf jeden Fall war ich überrascht über die hohe "H"-Komponente.... Ich denke eigentlich, dass ich eher ADS habe. Ich muss aber dazu sagen, dass ich mir beim ankreuzen oft unsicher war, weil manche Dinge eben manchmal auftreten, dann aber stark z.B. Das ist dann eben ungünstig, wenn man das nicht dazu erklären kann...

  • Ich würd ja nen Lebenslauf schreiben (also natürlich keine wie für ein Vorstellungsgespräch sondern anders), aber ich hab etwas Angst, dass wenn ich das mache, dass es dann aussieht, als wäre ich völlig durchgeknallt.... weil ich eben schon so viele Probleme gehabt hab.... Also nicht falsch verstehen, ich hab auf keinen Fall vor was zu verschweigen nur alles so aufzuschreiben ist nochmal was anderes.

  • Das Betroffene im Lebenslauf etwas "durchgeknallt" erscheinen ist sehr normal. Wenn man sich das bisherige verkorxte Leben mal zusammen schreibt, versteht man erst mal, was man schon alles über sich ergehen lassen musste und versteht nicht, warum man so lange durchgehalten hat.


    Alles was da drinnen steht kann man zum Termin nicht mehr vergessen und der Doc (innen) kommt ein vollständiges Bild. Damit ist dann eine mögl. sicher Diagnose und Angrenzung zu anderen Erkrankungen / Syndromen möglich.


    Wenn ein Kind von Bauchschmerzen spricht, hilft das wenig. Erst wenn ein Drücken oder Ziehen im Brustkorb oder diffuser kompressionsschmerz im Gesäß mögl. genau artikuliert wird, kann man gezielt helfen.

    Genauso ist es bei ADxS. ;)