Depressionen durch medikinet adult - Neuling

ADHS-Zentrum ersetzt keinen Arztbesuch oder andere Fachkraft aus Pädagogik und Recht oder eine sonstige Beratung. Ob der Inhalt bei Ihnen oder ihrem Kind zutrifft, muss jeder für sich im Einzelfall abwägen und eigenverantwortlich entscheiden / prüfen lassen.
  • Hallo zusammen,


    ich bin neu hier und habe auch erst kürzlich mit der medikamentösen Therapie begonnen.


    Ich nehme seit fast 2 Wochen medikinet adult. Die erste Woche morgens 10 mg, in der 2. Woche sollte ich die Dosis auf 20 mg einmal morgens erhöhen.

    Die 20 mg sind mir aber leider gar nicht gut bekommen. Ich hatte null Antrieb, bin ich ein schwarzes Loch gefallen und saß 6 Stunden nur auf der Couch, weil nichts anderes ging. Habe die Dosis dann wieder auf 10 mg reduziert.


    Kann es sein, dass das Medikament zu Depressionen (Neigung dazu habe ich) führen kann? Oder mache ich etwas falsch?


    Viele liebe Grüße!


    Silke

  • Hallo, willkommen im Forum!


    Wie alt bist du denn?


    Theoretisch kann die Steigerung zu schnell gewesen sein, vielleicht brauchst du weniger. Ich, 51, hatte bei 05mg das beste Gefühl, bei 10mg war es mir etwas zu stark. Jetzt probiere ich grade Attentin, anderer Wirkstoff, auch hier in sehr niedriger Dosis.


    Tatsache ist, dass manche von Medikinet Adult in ein Stimmungsloch fallen, und Ritalin funktioniert. Bei anderen kann es genau umgekehrt sein.


    Siehe mal in die Blogs, da findest du einige Erfahrungen.


    Am besten hältst du schnell Rücksprache mit dem Arzt.

  • Ich denke auch dass die Dosierung zu hoch ist bzw. zu schnell erhöht wurde. Von dem was ich so gelesen habe reagiert jeder stark anders darauf. Für die einen ist 2,5mg die richtige Dosis, für anderen über 40mg (einzeldosis).


    Ich habe auch gerade erst mit Medikinet angefangen und merke dass ich wohl eher viel davon vertrage (und vielleicht brauche), bin momentan bei 20mg und merke nur eine leichte Wirkung. Leider ist der Rebound momentan relativ stark :/

  • Willkommen!


    Lies Dir mal meine Erfahrungen mit Medikinet durch.


    Ich war durch die zu schnelle und unregelmäßige Verarbeitung der Retardierung in einer Art Dauerrebound. Vermutlich beschreibst Du genau das als "Depression".


    Falls Du es nicht in den Griff bekommst, wenn Du zu den Einnahmen ausgewogen und reichlich isst, melde Dich gern noch mal bei mir.

  • Hallo zusammen,



    nachdem ich durch medikinet adult total depressiv und antriebslos wurde, habe ich es erstmal wieder abgesetzt. Jetzt nehme ich seit fast 2 Wochen wieder Cymbalta.....leider wirkt es noch nicht. Momentan geht es mir besch...... denn je. Ich habe echt große Angst, dass mir gar nichts helfen kann/wird.



    Das AD hilft grad nicht, medikinet half mir nicht........vielleicht hilft bei mir ja gar nichts!!!!



    Ich habe irgendwo gelesen, das eine dopaminerhöhung auch gleichzeitig eine serotoninsenkung zur Folge hat. Für mich heißt das ja dann, das ich immer depressiv werde, wenn ich Stimulanzien nehme. Irgendwie ein Teufelskreis!!!!



    Wie kommt man da nur wieder raus!?!?



    Läuft grad nicht.......



    Viele liebe Grüße!



    Silke

  • Leider noch gar keine.


    Ich habe das medikinet adult vor ca 5 Wochen verschrieben bekommen. Und zwar mit den Worten, ich solle die erste Woche 10 mg nehmen und dann jede weitere Woche um 10 mg erhöhen. Auf meine Nachfrage hin, wenn meine depressive Verstimmung schlimmer werden sollte, bekam ich nur die Antwort, dass das bei mir schon nicht passieren wird.....


    Ich habe den nächsten Termin im mai.....


    Lg Silke

  • D.h. Du stehst jetzt bei 50mg / Tag???


    Schwer zu glauben, das der Arzt das so verschrieben hat. Das wäre ja Wahnsinn. Im Mai stehst Du dann bei 80mg / Tag ?!


    Bitte zum Arzt gehen, und die Dosis absprechen. Entweder persönlich hingehen, oder wenigstens anrufen. Das duldet eher keinen Aufschub.


    Das Forum hier ersetzt keinen Arztbesuch.

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