• Ich habe gerade Stielaugen gemacht. In einem Bericht über ADHS bei Erwachsene war zu lesen, dass diese etwa doppelt so häufig als Erwachsene ohne ADHS somatische Erkrankungen (Gelenke und Gastroenterologie) haben.

    Ich hatte da über Jahre große Probleme! Hat sich jetzt aber gut erholt. Wie ist das bei euch?

  • Kannst Du den Artikel vielleicht hier verlinken?


    Wenn Stress allgemein als Ursache für körperliche Beschwerden gilt, dann passt das doch zum Bild von ADHS.


    Ulbre in der Anderswelt, Inhaber und Autor von adxs.org, der wirklich sehr belesen ist, hat eine Hypothese, dass eigentlich das ganze ADS ADHS eine Stressgeschichte ist, die Symptome letztlich Symptome des Stresses im Hirn.


    Stellt sich nur die Frage, ob ADHSler wirklich statistisch stärker betroffen sind. Wie will man das genau beweisen, solange ja nur ein Bruchteil der Erwachsenen mit ADS ADHS diagnostiziert sind.

  • Ich kenne diese ADHS - Stressreaktion Theorie und auf mich wirkt sie sehr schlüssig.

    Dazu kommt das ich an mir selbst bemerke das ich nach Stress viel längere Erholungsphasen benötige als "Normale".

    Und das Stress langfristig zu erheblichen, teilweise irreversiblen Schäden führt ist inzwischen auch allgemein akzeptiert.


    Ich denke das es nicht nötig ist alle ADHSler statistisch zu erfassen, ob es 5, 7 oder 12 % sind spielt keine so grosse Rolle wenn man feststellt das 20, 30 oder 40% der Erkrankten ADHS haben.


    Dr. M. Winkler hat vor einiger Zeit gemeldet das bei ca. 40 % der Patienten Psychosomatischer Kliniken in Norddeutschland eindeutige ADHS Symptome vorlagen. ADHS ist in unserer Gesellschaft leider ein großes Risiko für weitere psychische Probleme.

  • Es gibt da was von Dr. Fritz Jansen

    http://www.adhs-deutschland.de…abid-1125/1170_read-6890/


    ...der seit vielen Jahren zu Aktivierungsmöglichkeiten forscht. Sinngemäß aktivieren "WIR" uns über Cortisol, was UNS durch den Stresspegel innerlich kaputt macht (Burnout usw.)

    Ich sehe die Theorie durch mich in der Praxis bestätigt.


    Er hat am Samstag in Bruchsal was zur Aktivierung über (siehe Literatur 2016 im Link )

    Oxytocin vorgestellt, was ich aber noch nicht probiert habe.


    Es basiert auf einer final identisch erfolgreichen Stimulation des Sympathikus / Parasympathikus ohne jedoch die schädlichen Auswirkungen des Cortisols auf den übrigen Organismus zu verursachen.


    Hier streifen wir die vielen Erkrankungen wie Blutdruck, Herz, Nieren, Gelenke, usw.


    Ich möchte das auf jeden Fall testen. Dauert aber sich noch Wochen, bis ich etwas vermelden kann. Wer mich also später mal mit dem Stichwort "Oxytocin" danach fragen möchte... ;)