• H@llo @all,

    ich bin 51, lebe in Niedersachsen und wurde 2017 diagnostiziert.

    Das größte Kapitel meines Lebens ist eine, beinah 20 Jahre umfassende, "Suchtkarriere", vornehmlich mit "Benzos".

    Seit etwa 5 Monaten nehme ich - vor eben diesem Hintergrund - gar keine Medikamente mehr und hoffe,

    dass es keine Rückfälle mehr geben wird.

    Wenn es hier von Interesse ist, würde ich meinen persönlichen Erfahrungsbericht diesem Forum zur Verfügung stellen.

    Ist allerdings recht viel, ... wie man sich bei 20 Jahren sicher denken kann...

    Ansonsten werde ich mich hier erstmal umsehen und hoffe auf interessante Konversationen...

    Viele Grüße, SuperNova :)

    Wer es gewohnt ist, Probleme mit dem Hammer zu lösen,

    für den ist jedes Problem ein Nagel...

  • Hi, willkommen hier :)


    Ich habe gesehen, dass Du wirklich einen sehr langen Bericht in der Anderswelt gepostet hast.


    Ehrlich gesagt, das fand ich dann doch etwas zu ausführlich, soviel Zeit hatte ich nicht, alles zu lesen... wer Interesse hat, kann es ja dort nachlesen.


    Aber ich denke, es wäre höchst interessant, wenn du etwas genauer darauf eingehen würdest, wie du ohne Medis klar kommst und was du seinerzeit genommen hast und wie es gewirkt hat. Bloß halt eher in Kurzform... zu lange Posts werden vielleicht dann doch nicht gelesen...


    Aber natürlich wenn du Fragen hast, erzähl dazu das Nötige.

  • Hallo Raupi, danke dir.

    Ja, das mit dem Kurzfassen ist so eine Sache.

    Ich habe schon als Kind viel geschrieben.

    Allerdings ist dieser Bericht auch alles, was ich zu dem Thema habe.

    Zur Medikamentenfreiheit muss ich mir mal ein paar Gedanken machen.

    Aber ich denke, da kriege ich was Kurzes hin, ...

    denn der Zeitraum dazu ist - noch - kurz...! 8o

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    für den ist jedes Problem ein Nagel...

  • Hallo in dieser "kleinen" Runde.

    Auch von mir hast Du bei AW schon mal gelesen bzw. ich von Dir.


    Wenn Du Deinen Artikel (auch wenn sehr lang) hier rüber holst -wir haben hier ja ein extra Unterforum- kann jeder selbst entscheide, ob er es liest.

    Da wir im letzte Jahr auch schon Foren "sterben" sehen haben, wäre eine gewisse Redundanz für die Zukunft bestimmt nicht schlecht.


    Das Thema ADxS ohne Medikamente würde mich auch sehr interessieren.


    Vlt. nach der Struktur Symptom > Gegenmaßnahme (oder so)


    VG


    Stefan

  • Hallo Stefan,


    hatte ich mir übrigens schon gedacht, als ich deinen bzw. eure Namen hier sah. ;)


    Im Augenblick kämpfe ich - mehr oder weniger - noch mit diesem "Suchtteufelchen", der sich immer mal wieder in Erinnerung ruft. Gerade gestern Abend und auch heute Vormittag. Von wegen, ich könnte mir ja "mal wieder eine genehmigen". Aber seine Argumente überzeugen mich nicht besonders. Ich weiß, dass ich im Endeffekt nichts davon hätte, zumal die Wirkungen sich in diesem ganzen Kontext natürlich verändert haben. Jetzt muss das aber auch noch dauerhaft standhalten. Vermutlich kann ich aktuell also noch gar nicht sehr viel aussagekräftiges bzw. objektives Allgemeingut anbieten.


    Behalte ich aber auf dem Radar und werde etwas beitragen, wenn es soweit ist. :)

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  • Wie hi und da schon erwähnt, brauchte ich früher Alkohol zum Abend, um das Hirn runter zu bringen. In Folge litt die Schlafqualität und der Körper wurde geschädigt.

    Rauchen habe ich schon mit 16 aufgehört ( ;) ) und für Kiffen fehlte mir der Mut, da ich meine Veranlagung zur Flucht aus dem "seltsamen" Leben damals schon bemerkte und ich vermutlich dran hängen geblieben wäre.


    Mit der richtigen Dosierung MPH gibt es nun keinen Alkohol mehr. Keinen Kasten auf Vorrat, das Weinregal wird mit jedem Feiertag voller und der Hugo im Kühlschrank steht dort oft drei Wochen, bevor wir ihn mal mit ins Wohnzimmer nehmen.


    Ich bin also durch MPH Drogenfrei.

  • Hi, mich würde das Thema sehr interessieren! Ich hatte zwar nie ein Interesse an Benzos, dafür habe ich nach meiner Essstörung ein paar Jahre lang sehr viele Drogen ausprobiert und hätte auch immer koch spass daran - jetzt bin ich aber Mutter und muss natürlich brav sein. Aber ich kann dich sehr gut verstehen, wenn ich könnte, würde ich immer noch feiern gehen (Ich habe ulkigerweise eher die Aufputschenden Dinge bevorzugt - was sicherlich daran liegt dass ich oft depressive Episoden habe die mich lahmlegen)


    Durch diese Drogenerfahrung kam ich allerdings auf die Idee, dass das zuvor ausgeblendete Medikinet Vll doch eine gute Idee wäre (war es dann auch! Derzeit möchte ich aber nichts nehmen da meine Lebensumstände es erlauben einigermaßen chaotisch zu sein. Ich würde es aber wieder nehmen falls ich das Gefühl habe alles wird mir zu viel. Ich kann im Moment sehr über mich lachen allerdings kippt so eine dauernde Verplantheit bei mir gerne mal in eine depressive Phase)


    Über einen Bericht würde ich mich also auch sehr freuen, man kann ja notfalls teile überspringen wenn es zu viel wird.


    Lieben Gruss

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