Von Beruf bin ich ...

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  • Hallo,


    wir sind ja nicht neugierig, sondern lediglich stark interessiert. ;-)


    Was übt ihr denn für Berufe aus, und ist das mit ADHS "vereinbar"?


    Ich fange selbst mal an:


    Ich bin seit 1,5 Jahren Servicetechniker im Außendienst und fahre täglich durch ganz Bayern. Zuvor war ich stets Ortsgebunden in einer Firma. Werkstatt, Reinraum, Produktion, … sowas alles. Früher war da viel Monotonie dabei. Und offen gesagt will ich nicht wieder zurück. Ich fühle mich ziemlich wohl auf Bayerns Straßen.


    Ich gebe meinem Hirn jeden Tag genug Bewegung. Mir selbst allerdings nur selten. :D


    Wie ist das bei euch?

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    Vielen Dank.

    :-)

  • Energiewirtschaftsmanager...

    ein recht neuer Bildungsgang, der ein einschlägiges Studium voraus setzt und von der IHK Essen geprüft wird und durch den Wandel im Energiemarkt entstand.


    Zunehmend braucht es Hybriden, die Recht, Kaufmann, Techniker und IT-Fachmann in sich vereinen.


    Leider viel PC aber auch viel interessante Technik im Netz.


    Der Zickzackweg durch viele Themen und Gewerke, der ab der Berufsausbildung bis zum endlich richtigen Fach- und Aufgabengebiet führte, war lang und von permanentem Bruchlandungen nach hohem Flug gekennzeichnet.

    Aber wem erzähl ich das ;)

  • Hallo!


    Der Berufliche Weg ist ein ganz großes Thema bei mir und auch mein größtes Problem. AD(H)S wurde bei mir noch nicht diagnostiziert, aber die Untersuchungen sind am Laufen.


    Ich arbeite als gelernte Medizinische Fachangestellte in einer Arztpraxis. Eigentlich wollte ich als Kind Krankenschwester werden, aber dann hat es mich doch in den niedergelassenen Dienst verschlagen ^^.


    Ich mag meinen Beruf. Allerdings ist es eben so, dass hier meine größte Problemquelle liegt. Da ich mich sehr schwer konzentrieren kann, passieren mir jeden Tag irgendwelche Flüchtigkeitsfehler. Darunter auch schwerwiegendere, was zwar in keinem Beruf wirklich geht, aber besonders wenn es um die Gesundheit anderer Menschen ist, ein absolutes NO-GO ist.

    Wegen meiner unkonzentrierten Art habe ich meine letzte Arbeitsstelle verloren. Zwar bin ich nicht traurig darum, weil das Arbeitsklima so lala war, aber größtenteils war es eben mein Verschulden. Es war eine gute Stelle, weil ich dort überdurchschnittlich viel verdient habe und es auch von der Entfernung her OK war. Hätte ich mich in vielerlei Hinsicht nicht so angestellt und mir mehr zugetraut, wäre ich vielleicht immer noch dort, hätte mehr Anerkennung bekommen und einen besseren Status gehabt. Leider war ich irgendwann nur noch das Dummchen, das nichts gebacken bekommen hat. Dann konnte ich irgendwann meine Koffer packen (war ein Aufhebungsbertrag, keine Kündigung, aber das tut ja nichts zur Sache...)


    Jetzt arbeite ich seit knapp 1 1/2 Jahren in einer anderen Praxis, wo es anfangs mega geklappt hat und ich mich fühlte wie auf Wolke 7. Leider habe ich mir erneut alles wegen meiner Unkonzentriertheit zerstört. Die Kolleginnen hegen inzwischen einen Groll auf mich, was ich durchaus verstehen kann. Zum Glück habe ich einen sehr netten und toleranten Chef, sonst wäre ich auch da schon weg vom Fenster.


    So sieht das zurzeit beruflich aus.

    Nicht wirklich rosig, wenn du mich fragst, aber jeder Tag ist ein neuer Versuch etwas besser zu machen, der dann wieder nach hinten los geht.


    Die Untersuchungsergebnisse stehen noch aus.


    LG

    Die Hundefreundin

  • Hallo!

    Ich geselle mich hier auch gerne dazu!

    Meine Arbeit ist der eigentlich Grund, weshalb ich mich habe testen lassen.

    ADHS ist nun bestätigt und ich habe mit Medikinet begonnen.

    Ich hoffe so sehr, dass es mir hilft!!!!


    Ich arbeite seit über 20 Jahren als Intensivschwester.

    Bislang ging es immer irgendwie. Teilweise war ich sogar richtig gut, hatte Leitungspositionen, bin aber irgendwie trotzdem immer hinter meinen Möglichkeiten geblieben.

    Phasenweisen war meine Arbeitsleistung dagegen grottig. Meistens dann, wenn mein Privatleben irgendwie chaotisch war.


    Inzwischen bin ich alleinerziehend, zwei Kindern, beide Förderbedarf und habe in den letzten Jahren total viel Schlimmes durchgemacht. Mein ADHS (von dem ich lange ja nicht wusste, dass es eines ist) ist richtig, richtig schlimm geworden!

    Ich habe den Eindruck, je chaotischer und stressiger mein Privatleben, umso schlimmer werden die Symptome.


    Im Moment bin ich an einem Punkt angelangt, an dem ich Angst habe zum Dienst zu gehen.;(

    Mir sind gerade im letzten halben Jahre viele Fehler unterlaufen. Zum Glück ist nichts passiert - aber trotzdem. Ich bin inzwischen fix und fertig und völlig verunsichert.

    Hab im letzten halben Jahr Unmengen an Kaffee und Cola in mich reingeschüttet, weil ich dachte, das könnte helfen...


    Keine Ahnung wie lange mein Chef noch zuschaut. :(

    Bislang hat noch keiner was gesagt. Aber das macht es nicht besser. Ich kann meine Leistung schon ganz gut einschätzen, denke ich.


    Es muss sich unbedingt was ändern!!! Ich setze große Hoffnung auf das Medikinet.

    Natürlich versuche ich auch Entlastung im Alltag zu bekommen, das läuft auch schon ganz gut.

    Vor allem seit mein Sohn Medikinet einnimmt.:D


    Meinen Job aufgeben zu müssen wäre furchtbar! Ich liebe meine Arbeit, habe 5 Jahre Ausbildung, und diverse Weiterbildungen gemacht (in besseren Zeiten und z. Teil unter Einnahme von Fluoxetin, das half hochdosiert auch irgendwie).


    Außerdem weiß ich, dass ich den 'Kick' brauche den mein Job mit sich bringt um einigermaßen rund zu laufen.

    Ein ruhiger Job würde mir rein gar nichts bringen, außer Lethargie, aus der ich dann gar nicht mehr rausfinde... Horror.


    Den Job, den ich jetzt habe, den möchte ich behalten! Unbedingt!!!

    Und wenn ich bis zur Rente Tabletten nehmen muss...8)


    LG, Stolpersteinchen

  • in der "Anderswelt" habe ich auffällig viel von Berufen im Gesundheitswesen gelesen.

    Alle waren vom Wunsch anderen zu helfen angetrieben uns beseelt.

    Irgendwann kam der Knick.


    -auch bei meiner Mutter...


    E. v.Hirschhausen hat seine eigene Lösung gefunden.

  • Hallo Stefan,


    hm... Ich habe kein Helfersyndrom, wenn Du das meinst. Ich mag meinen Job, weil er spannend.

    Wenig Routine, viel Technik, trotzdem viel Mensch = nie langweilig.

    Ich hab selten das Gefühl, was ich mache ist total sinnlos.


    Allerdings kann ich auch gut Grenzen ziehen, beruflich wie auch privat.


    Ich denke also nicht, dass da mein Problem liegt.

    Mein Problem ist: wie dosiere ich das Medikinet adult, damit es

    a) über 10 Stunden zuverlässig wirkt

    b) wie switche ich von Tagdienst auf Nachtdienst ohne DopaminChaos zu verursachen

    c) wie finde ich einen kompetenten Arzt und Psychotherapeuten/in


    Übrigens verfolge ich Deine Beiträge. Vielen Dank für die vielen guten Beiträge und Infos!:thumbup:

    LG, Stolpersteinchen



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