Phillip stellt sich vor.

ADHS-Zentrum ersetzt keinen Arztbesuch oder andere Fachkraft aus Pädagogik und Recht oder eine sonstige Beratung. Ob der Inhalt bei Ihnen oder ihrem Kind zutrifft, muss jeder für sich im Einzelfall abwägen und eigenverantwortlich entscheiden / prüfen lassen.
  • Hallo Liebe Leute,

    ich bin 18 Jahre alt mit dazu 50 Jahre Erfahrung. Voll Energie und Lebenslust. Viel Ehrenamtlich unterwegs und habe dadurch nicht die Zeit um mich hier oft aufzuhalten. Werde aber regelmäßig vorbei schauen und hoffe das ich ab und zu mal einen nützlichen Beitrag schreiben kann.


    Mit 59 Jahren habe ich erfahren das ich schon mein ganzes leben ADHS Habe. Gratis dazu noch Dyslexie und Dyskalkulie. Ich bin hoch und tief geflogen. War im siebten Himmel und habe auf der Straße gelebt. Mein Eigenwert war mal auf 0. Heute sage ich: ´Es ist ein Segen das Ich ADHS habe`! Ich habe es sogar geschafft 2 Bücher zu lesen wobei ich endlich das Gefühl hatte das ich sie auch verstand und sie nicht langweilig fand. Beide haben mir sehr geholfen mein Leben auf die Reihe zu bekommen. Das erste ist: JETZT, die Kraft der Gegenwart von Eckhard Tolle. Es ist für mich zur Bibel geworden. Das zweite ist: Zwanghaft Zerstreut von Hallowell, Ein Psychiater der selber ADHS hat. Es war sehr interessant zu entdecken das man sehr viele positive Eigenschaften hat die man einsetzen kann um mit ADHS umzugehen. Mit Hilfe meiner unendlichen Energie habe ich mir sehr viel Werkzeug angeeignet um den Alltag mit Humor zu genießen. Auch ohne irgendwelche Medikamente. (Ups, kleine Lüge, ich nehme jeden morgen eine Kapsel Fischöl. Omega 3, Ich habe den eindruck das es mich ruhiger macht.) Meine Kreativität, Schlagfertigkeit und Humor sorgen dafür das ich fröhlich durchs Leben gehe. Mit Gegenschlägen umgehen kann und sogar gelernt habe zu Meditieren und innere Ruhe zu finden. Ich lebe im JETZT! Vergebt mir das ich eine Pseudonym benutze. Ich möchte gerne etwas im Hintergrund bleiben. Wenn ich kann aber gerne einen positiven Beitrag an dieses Forum liefern.

  • sogar gelernt habe zu Meditieren und innere Ruhe zu finden.

    ...den Weg beginne ich gerade erst und scheitere regelmäßig an meinem rasenden Hirn.


    Hallo und Willkommen in der Runde,


    zwar ist lesen für mich auch wie Kohlen schleppen, aber ich bin einfach zu neugierig, um drauf zu verzichten.


    Ich bin habe im letzten Jahr mit 45 den Grund für meine Burnout erfahren. (du beschreibst es ähnlich in Deiner Kurzbiografie.)


    Falls Dir noch mehr Tipps für Hilfen ohne Medikamente einfallen, wir haben dafür ein Spezialforum aufgemacht und freuen uns über jegliche Tipps. (die tatsächlich geholfen haben)

  • Hallo Stefan,

    Das Meditieren habe ich zusammen mit einem Buddhistischen Priester gemacht. Hat ein Jahr gedauert ehe ich es auch alleine richtig anwenden konnte. Es heißt Zenn Meditation. Der Vorteil davon ist das es nicht still sein muss und man ruhig durch Geräusche u.s.w. abgelenkt werden Darf. Nach einigem üben kann man es so einrichten das man regelmäßig in sich selber zurück kehrt. Sich auf die eigene Atmung konzentriert und den eigenen Körper spürt. Jetzt schaffe ich in nur einigen Minuten meine Ruhe wieder zu finden. Egal wo ich bin. Sogar auf der Toilette kann mann eine kurze Übung machen. Ich mache hauptsächlich Sitzmeditation. selten Laufmeditation.

    LG

  • ..klingt dem, was ich mit meiner App mache sehr ähnlich.

    Mal sehen, was der eben erst begonnen Weg aus der Sackgasse heraus noch mit sich bringt.


    Ich habe noch den in Jugendjahren abgebrochenen Kampfsport auf dem Wunschzettel (mögl. zusammen mit dem Sohn) Da war das ein Teil des Trainings aber leider über die Jahre völlig verloren gegangen.

  • Ich habe eine Zeit lang Pencak Silat gemacht. Ist schon etwas länger her. Kann ich aber sehr empfehlen.

    Neben dem Aspekt der Selbstverteidigung und dem Wettkampf können die erlernten Bewegungen und Atemtechniken auch zur Meditation und allgemeinen Gesunderhaltung genutzt werden.

    gr. PZ

  • Taijiquan und Qigong habe seit ich 22 war, geübt, bis die Kinder kamen. Damit habe ich mich früher immer eingependelt.


    12 Jahre ohne regelmäßige intensive Praxis haben mich in den Burnout gebracht. Durch die Diagnose meines Sohnes kam ich hier ins Forum und erkannte bei mir ein verstecktes ADS, bekam auch die Diagnose.


    Jetzt übe ich mit der Achtsamkeit App und mache einen MBSR Kurs, das hilft mir sehr. MPH brauche ich nur in geringer Dosis aber es hilft als weiterer Baustein.