vierter Tag

Mit der Schlaferei bin ich gestern etwas durcheinander geraten und so heute 5 Uhr bis kurz vor 9 noch mal in die Kiste.


Entsprechend spät war heute die vierte Kapsel auf dem Brettchen. Frühstück bis nach 10 dann noch Zeitungsschau und kurz vor 11 ging es mit der Motorsense raus. Das Anwesen hat viele hundert Meter Zaune und Betonkanten, die der Traktor oder der Handmäher nicht erreicht. Geduldig ertrug ich den immer wieder schlecht nachgeführten Faden der tollen Stiehl-Technologie an-aus-fädeln-an-aus-fädeln... Leider sind die Sensenklingen bei Beton- und Sandsteineinfassungen unbrauchbar bis gefährlich.


Ohne Medikament hätte ich nach der Hälfte aufgehört. Doch ich habe es zu ende gebracht!


Zwischendurch Mittagessen in der Sonne auf der Terrasse, Zeitungsschau und weiter ging´s.


Dann waren die Kaffeegäste heran zu karren. Die Verspätung hob mich nur wenig an und schon saß ich bei gewohnt gehaltlosem Gelaber an der Tafel im Garten und war froh, als der Sohn drängelte, doch nun endlich mit dem Traktor die weniger komplizierten Flächen mähen zu dürfen.

Ich hatte also einen Grund mich zu empfehlen und wenig später tuckerte der Sproß mit dem Hebel auf „Schildkröte“ und aktiviertem „Totmannschalter“ über die Wiesen, währende Papa begann an den Autos diverse Verschleißteile zu wechseln. (den Jungen Traktoristen immer im Augenwinkel.)


Irgendwann kam er zurück und beim Aufstehen ging der Traktor aus. Papa stellte sich alles auf seine Körpergröße ein und im Nu waren auch die Ränder und Baumgruppen erledigt, die Tanten wieder auf die Dörfer verteilt und auf dem Heimweg ein glühender Sonnenuntergang.


Ein herrlicher Tag!

Der Rebound kam sehr schleichend. So bei 19 Uhr ließ die Konzentration nach und das dumpfe Gefühl im Kopf wuchs.

Nun um 21:30 fühle ich mich so, wie sonst 15 Uhr zum Feierabend.


Schau´n wir mal was morgen wird.



Ach ja, ich aß zu allen Malzeiten nur ein Mal.

Ganz untypisch für mich. (ü180 + üHu)