Aussichtslos? Fast.

Es ist schon so, das man, also ich, in Situationen steckt, die zunächst Aussichtslos erscheinen. In Wirklichkeit ist es wie ein Rätsel, bei dem man nur das Schlupfloch finden muss, um an die Lösung zu gelangen.


Ich bin ein komischer Mensch. Ich weiß das. Ich denke häufig um Ecken herum. Nicht jeder meiner Lösungswege ist für andere Nachvollziehbar. Und nicht immer kann ich die Wege nachvollziehbar erklären. Viele Dinge entwickeln sich allein aus dem ausprobieren heraus. Gewissermaßen besteht das Leben aus Versuch mit anschließendem Erfolg oder Irrtum.


Zweifellos frustriert der Irrtum zuweilen.


Interessant daran ist vor allem, das gerade der Irrtum neue Erkenntnisse bereit hält, und neue unerforschte Wege offenbart.


Aber in welchem Umfang kann man sich so etwas leisten? Was ist noch vertretbar, und was ist es nicht mehr? In Deutschland betreiben wir seit über 40 Jahren Umweltpolitik. Aber sie ist seit Anbeginn nicht erfolgreich. Deshalb gehen im Jahr Kinder und Jugendliche auf die Straße, und fordern mehr Umwelt- und Klimaschutz. Und dann stellt man fest, das die Kinder und Jugendlichen nur eine winzigkleine Minderheit unter den Demonstranten darstellen. Ich war dort. Am Freitag. In München. 40 Jahre erfolglose Politik und eine völlig falsche Berichterstattung werden das Klima nicht retten.


Ich möchte damit sagen, das es zwecklos ist, sich Fehler als Erfolge einzureden. Genau jene Fehler sind vielleicht nur versteckte Möglichkeiten, die darauf warten genutzt zu werden.


Und was ist das Fazit? Na ist doch klar. Wenn Du keinen Weg finden kannst, dann kreiere Dir einen völlig Neuen. :thumbup:

Kommentare 2

  • Das mit dem neuen Weg finden ist nur nicht so einfach

  • "...kreiere Dir einen völlig Neuen..." mein Erfolgsrezept von Anbeginn des Bewussten Handelns.

    Schon immer bin ich der Außenseiter, beginne als homogener Fleck in einer grauen Masse, beginne mich dort zunehmend zu verfärben und leuchte dann heraus wie ein buntes Zebra. Als Kind verzweifelt man daran, weil man ja nicht auffallen sondern dazugehören will. Unter Kindern auffallen bedeutet immer viel Leid, wenn man nicht der Gesundeste und Stärkste ist.


    Das setzte sich als Erwachsener fort. Immer wieder Start als graue Maus und ganz allein bilden sich bunte Farben aus die ein Aufgabenspektrum weit ab des ursprünglich geplanten bedeuten.


    Ist man sich der Ursache nicht bewusst, zweifelt man sehr an sich. Bin ich verrückt? Wieso kann ich nicht ganz normal leben und arbeiten wie alle anderen auch? Warum der permanente Kampf?


    Dann kam meine Diagnose. Viel lesen, viele Dialoge in der SHG. Die Erkenntnis > ich bin als buntes Zebra geboren und jede graue Pferdedecke fällt irgendwann ab.


    Vielleicht musste unser Land einen ähnlichen Prozess durchlaufen? Die vielen Versuche und Irrtümer sollten nun aber eine Ende haben. Mit mutigen (leider sehr unpopulären) Gedenken können wir -zumindest für Deutschland- die immer schneller trudelnde globale Abwärtsspirale stoppen und als Know-How Exporteur "den Rest" der Welt vor Abgrund bewahren.