Freitag Tag 7 für die 50mg Dosis (6:15 + 9:15) also nur 40mg was sich später als Fehler heraus stellte

ADHS-Zentrum ersetzt keinen Arztbesuch oder andere Fachkraft aus Pädagogik und Recht oder eine sonstige Beratung. Ob der Inhalt bei Ihnen oder ihrem Kind zutrifft, muss jeder für sich im Einzelfall abwägen und eigenverantwortlich entscheiden / prüfen lassen.

06:07 ohne Wecker aufgewacht

06:15 Frückstück mit 30mg

07:15 die Sachen aus dem Flur ins Auto und Start (NIX VERGESSEN :)

der Kaffee schien kaum zu wirken, ich war bis 9:00 eher fahrig und wirr aber ruhig

09:15 zw. MD und H angehalten um Brille zu putzen; >getankt > Telefoniert > bezahlt > WC > losgefahren ; vergessen Brille zu putzen...

11:00 der widerwärtige Verkehr bei HH ist sogar für defensive Fahrer wie mich schwer erträglich, doch kein Stau und weiter von der A7 auf die 1 (ein X5 hat mir beim Überholen seinen tollen Motor vorgeführt und ich konnte wenige vor mir die blauen Wolken erkennen und das verbrannte Öl riechen, bevor er mit Warnblinkanlage zur Seite fuhr)

12:00 nach dem Ende der A1 noch mal in den Busch und bei der Fam. die Ankunft in 10Min vermeldet.


Der Junior war volle Überschwang. Als es aber beim ersten Weg zu Strand nicht über den gewünschten Weg sondern parallel ging, kam der erste Trotz, bevor wir ihn unauffällig in unsere Mitte manövrierten, als er im Redeschwall die letzten Tage reflektierte.

Dort fühlte er sich wohl mit Mama und Papa an den Händen. Doch dann vereiste Pfützen... die Warnungen, die Schuhe seien nicht Wasserfest .... kennt Ihr bestimmt.

Bis zum Strand und ans Wasser... herrlich! Aber der Wind... zurück und wieder die Pfützen.. kleine Ausbrüche, viel Aufmerksamkeit... zurück auf dem Zimmer, der Junior wieder im Flow, will mir alles zeigen und erklären.

Langsam kehrt Ruhe ein. Kuschelhaufen auf dem Bett. Etwas Ruhe.

13.30 -14.30 massive Müdigkeit, vermutlich früher Rebound, da 2. Einnahme 10mg weg gelassen.

14:30 Kaffee im Kinder und Jugendhaus der Kur-Anlage, viele laute Kinder meist auffälliger als unser Junior. Lärm und Gewusel sind für mich kaum erträglich.

Ein Schwatz mit der Betreuerin der "Piraten". Sie hatte nach dem ersten Tage der Tränen erst ein flaues Gefühl, doch nun ist er ein Teil der Horde und geht über Tische und Bänke, verteidigt seine Position; ca. 14:30 hat er eine Phase, in der er sich zurück zieht und für sich spielt.

Auch sie bestätigt, dass wir vergleichsweise "gut weggekommen" sind, betrachtet man die anderen Kinder,

Mein persönlicher Eindruck: Beim Kaffee konnte ich auch die Eltern der Kinder kennen lernen und sah viel platte Vorurteile bestätigt..... gesellschaftliche Vorurteile, die für erfahrene Mediziner Fakten sind, die sie rücksichtsvoll mit "manchmal" und "könnte" umschreiben ...aber auch Inhalt der Präsentation von Dr. Gerlach am Do waren.

15:00 diverse Besorgungen auf der Insel, dort in meinem Zimmer für die Tage TV für den immer noch und immer wieder agilen Junior. Ausflug durch die Inselhauptstadt und ich habe mit der Zeit nach der Wirkung zu kämpfen. Sehr reizoffen, müde, weniger Ruhe.

19:30 Abendessen am Markt, Pizza, der Junior hat erst begeistert dem Kellner die Bestellung zugerufen, sich aber dann um endschieden und bei unserem Veto wieder Tränen, Aggression > die Bestellung konnte korrigiert werden, er versteckte sich hinter seiner Mutter, um den Dialog mit dem Kellern nicht führen zu müssen (Kellern sehr aufmerksam, ruhig und in Kindgerechtem Vokabular)

Ein Wunder! der Junior hat die Pizza mit 0,5L Bananensaft verputzt, Nun leider leichte Bauchschmerzen.

21:00 zurück am Kurhaus, der Junior immer noch agil aber voller Optimismus und Freude für den kommenden Tag


21:30 ich falle ins Bett und kann (GsD) sofort schlafen.