Medikinet Retard von der Pharmafirma Medice

Das zum Ende 2002 zur Zulassung eingereichte mittellangwirksames Methylphenidat-Präparat, MEDIKINET Retard, ist dank einer Wirkdauer von ca. 8 Stunden optimal an deutsche Schulverhältnisse angepasst: Die zweistufige Freisetzungsdynamik erlaubt eine praxistaugliche morgendliche Einnahme; durch das Nachlassen der Wirkung in den Nachmittagsstunden sind Probleme wie Appetitlosigkeit oder Schlafstörungen nicht zu erwarten. Zwei plazebokontrollierte multizentrische Studien belegen eine sichere Wirkung bei sehr guter Verträglichkeit.


MEDIKINET Retard wird als 10 mg und 20 mg Kapsel erhältlich sein. Über die zukünftigen Packungsgrößen und Preise wurde noch nicht endgültig entschieden.


Es wird jetzt auf die Zulassung von MEDIKINET Retard durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte gewartet.


Zum Zeitpunkt der Markteinführung wird Medice rechtzeitig weiter informieren.</p>



Markteinführung am 11. Januar 2005


Das neue Präparat verfügt über eine 2-Stufen-Galenik mit 50 % schnell und 50 % verzögert freisetzendem Methylphenidat. Unbeschichtete Pellets werden sofort (innerhalb von 30 Min), beschichtete Pellets 3 bis 4 Stunden später aufgelöst. Der Schultag in einer deutschen Schule wird also mit einer einmaligen morgendlichen Gabe zuverlässig abgedeckt. Damit entfällt die zweite Einnahme von Methylphenidat am Vormittag ebenso wie die damit verbundene Problematik der Medikamenten-Compliance.


Dieses Retardierungsprinzip und das Angebot verschiedener Wirkstoffdosierungen (10mg und 20mg) ermöglichen eine individuelle Anpassung an die Bedürfnisse der Patienten, da optional bei der Notwendigkeit einer sehr langen Wirkdauer die Möglichkeit einer weiteren Methylphenidatgabe in Form des kurz wirksamen Präparates am späteren Nachmittag besteht. Dadurch lässt sich das Prinzip "So viel wie nötig, so wenig wie möglich" ganz im Sinne der jungen Patienten auf ideale Weise umsetzen.


Um eine optimale Wirksamkeit zu erreichen muss das neue Präparat nach dem Frühstück eingenommen werden, da nur so eine lang anhaltende Wirkung gewährleistet ist.


Die kleinen Kapseln sollten mit etwas Flüssigkeit im Ganzen eingenommen werden.


Quelle: Medice



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    Kommentare 1

    • Ich kann nur sagen mein Sohn nimmt das Peparat zurzeit und wir sind wirklich zu frieden. Er verträgt es super gut und auch mein Sohn selber merkt wie es ihm gut tut. Wir haben natürlich einen langen Werdegang hinter uns bis ich mich dafür entschieden habe Ihm Tabletten zu geben, aber als mein Kind sich bei mir bedankt hat das er sich besser fühlt und besser in der Schule gewesen ist war für mich klar gut das ich mich dafür entschieden habe.