ADHS - Kein Sucht-Risiko durch ADHS-Arzneien

ADHS-Zentrum ersetzt keinen Arztbesuch oder andere Fachkraft aus Pädagogik und Recht oder eine sonstige Beratung. Ob der Inhalt bei Ihnen oder ihrem Kind zutrifft, muss jeder für sich im Einzelfall abwägen und eigenverantwortlich entscheiden / prüfen lassen.

Dies haben US-Mediziner in einer aktuellen Studie mit 100 Teilnehmern herausgefunden. Die Probanden waren im Alter von 16 und 27 Jahren. Bei allen Teilnehmern wurde vor 10 Jahren ADHS diagnsotiziert. (Am J Psychiatry 165, 2008, 40).


73 Prozent hatten ADHS-Therapeutika erhalten und 22 Prozent werden noch medikamentös behandelt. Die Forscher befragten die Jugendlichen und jungen Erwachsenen nach ihrem Konsum an Alkohol, Zigaretten und anderen Drogen, ebenso befragten sie eine ähnliche Zahl Gleichaltriger ohne ADHS.


Das Ergebnis lautet: Bei Jugendlichen mit und ohne ADHS war es die Situation in der Familie - also ob es dort Suchtprobleme gab -, die mit einem erhöhten eigenen Sucht-Risiko assoziiert war, und nicht die Therapie.



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Bucht: Plötzlich ein Sorgenkind: Aus dem Leben einer aufmerksamkeitsgestörten Familie