ADHS Elterntraining: Grundlagen

Elterntraining, in jeglicher Form, sollte immer sachbezogen beginnen. D.h., dass es zunächst um sachliche Informationen, wie z.B. Entwicklungs- und Verhaltensauffälligkeiten, geht. Daraus ergibt sich für die Eltern und Trainer ein Bild, welches Behandlungsmethoden sinnvoll macht und den Handlungsspielraum der Eltern spontan erweitert. Gezieltes Arbeiten wird dadurch möglich gemacht.


Der nächste entscheidende Punkt ist, dass die Eltern ihr Kind so akzeptieren wie es ist und nicht in ein Zwangsmuster hineinpressen wollen. Anschließend wird verhaltenstheoretisches Wissen vermittelt.


Wichtig ist, dass die Eltern lernen sich an kleinen Erfolgen zu erfreuen. Und vor allem, dass sie ihrem Humor wiederfinden, welcher oft verloren gegangen ist. Denn viele Lebenssituationen haben auch etwas Humorvolles an sich. Energiereserven müssen besser eingeteilt werden, auch und besonders, in Extremsituationen.


Was nützt einem das Wissen, wenn dies nicht angewendet werden kann? Nichts. Deshalb ist es unbedingt erforderlich, den Eltern einen "Werkzeugkasten" mit auf den Weg zu geben, welcher entsprechendes "Werkzeug" beinhaltet um mit Kind und Familie umgehen zu können. Wichtig ist, dass die Anwendung der "Werkzeuge" erprobt wird, und dabei auch Situationen passieren, welche nicht in Lehrbüchern zu finden sind.



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