Stellungnahme zu ADHS in der Schule

ADHS-Zentrum ersetzt keinen Arztbesuch oder andere Fachkraft aus Pädagogik und Recht oder eine sonstige Beratung. Ob der Inhalt bei Ihnen oder ihrem Kind zutrifft, muss jeder für sich im Einzelfall abwägen und eigenverantwortlich entscheiden / prüfen lassen.

Die Schule fordert von uns Lehrern bereits viel, sehr viel mehr als es uns überhaupt möglich ist. Wir haben Klassenstärken zwischen 25 und 32 Kindern pro Klasse. Durchschnittlich ist die Hälfte (manchmal sogar mehr) in therapeutischer Behandlung. Aus verschiedenen Gründen. Alle diese Kinder wollen, bzw. sollen, integriert werden. Jetzt kommt ADHS auch noch dazu. Von uns Lehrkräften wird immer nur erwartet, und wenn einmal etwas passiert sind wir immer die, bei denen die Schuld zuerst gesucht, und gefunden wird. Ob wir die Schuld tatsächlich haben oder nicht, spielt dabei eine untergeordnete Rolle.


Grundsätzlich gilt, Lehrer sind keine Therapeuten. Daraus folgt das wir keine therapeutischen Aufgaben und keine solche Ziele haben. Leider wird dies von den Eltern oft vergessen.


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ADHS in Schule und Unterricht: Pädagogisch-didaktische Ansätze im Rahmen des multimodalen Behandlungskonzepts (Lehren und Lernen)


    Kommentare 1

    • Ja die Lehrer tun mir auch wirklich leid... die Inklusion funktioniert nur, wenn jede Klasse zusätzlich einen Förderlehrer hat...


      Die meisten Lehrer sind leider stark überanstrengt und zumindest die Grundschullehrer extrem unterbezahlt...


      Unsere Schule hat extreme Schwierigkeiten, Lehrer zu finden, weil mit dem Grundschullehrergehalt ein Leben in der Großstadt zu teuer ist und zusätzlich die Schüler die Probleme der Großstädte haben...


      Man braucht dann noch einen Hauptverdiener...