Konzept für Aufbau von Selbst und Selbstbewusstsein

Positive Eigenschaften müssen verstärkt und Defizite langsam und vorsichtig, aber deutlich angegangen werden. Dabei ist es wichtig das Kind liebevoll zu unterstützen.



Dieses Konzept soll an folgendem Beispiel deutlich gemacht werden:


Aufgabe des Kindes ist es, ein Schiff aus Papier zu falten. Durch die ungenügende Ausbildung der Grob- und Feinmotorik hat das Kind Schwierigkeiten, dieser Aufgabe gerecht zu werden.


Das Kind wird sich nach kurzer Zeit einer anderen Tätigkeit widmen, welche es auch bewältigen kann. Dies ist ein automatischer Schutzmechanismus im Menschen. Bekannte Probleme und negative Erfahrungen werden ungern wiederholt. Auf diese Weise entgeht der Mensch einer frustrierenden Versagensgefühls.


Sinnvoll ist es in diesem Beispiel das Kind zum weitermachen anzuhalten. Ist das Ergebnis nicht ausreichend, so wird freundlich darauf eingegangen, jedoch in Form von positiver Verstärkung. So ist es möglich, sich dem Kind zugewendet zu sagen das es dies sicherlich besser könne und es den Vorgang wiederholen lassen. Auf diese Weise werden Einzelschritte häufiger wiederholt und so intensiviert.


Aussagen, welche das Kind als "Versagt" interpretieren kann sind zu vermeiden. So z.B. "wann lernst Du das endlich" oder "da werde ich ganz traurig wenn Du das nicht schaffst" o.ä.


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    Kommentare 1

    • Stimmt und ist schwer!


      Die Kinder sind Tadel bei Versagen gewöhnt und also nur schwer in der Lage sich dem auszusetzen.

      Als Elternteil muss man hier pädagogische und didaktische Fähigkeiten entwickeln, die nur schwer leistbar sind.


      Sogar ich als Ausbilder mit wirklich gutem IHK-Abschluß, habe Probleme den Zugang zu finden. Was bei Erwachsen und Jugendlichen mit einer positiven Grundeinstellung klappt, ist bei einem kleinen Rumpelstilzchen leider wirkungslos.