Autismus, Legasthenie und ADHS durch Fluorid

ADHS-Zentrum ersetzt keinen Arztbesuch oder andere Fachkraft aus Pädagogik und Recht oder eine sonstige Beratung. Ob der Inhalt bei Ihnen oder ihrem Kind zutrifft, muss jeder für sich im Einzelfall abwägen und eigenverantwortlich entscheiden / prüfen lassen.

Fluorid im Zusammenhang mit anderen Stoffen


Eine neuere Untersuchung von Forschern der Icahn School of Medicine am Mount Sinai in New York und der Harvard School of Public Health in Boston haben in einer Meta-Analyse 27 frühere Studien zur gesundheitlichen Wirkung der Chemikalie Fluorid ausgewertet.


Das Ergebnis soll eindeutig gewesen sein: Die Stoffe Quecksilber, Blei, Fluorid "oder andere chemische Stoffe" könnten erhebliche Schäden am Gehirn verursachen. Die Forscher weisen darauf hin, das jeder Stoff für sich und in "kleinen Mengen" ungefährlich sei. In Kombination jedoch, seien die Stoffe fähig ADHS, Legasthenie und Autismus auszulösen.


Fluorid bildet aber eine Ausnahme. Denn es ist in Deutschland in Zahnpasta und Salz enthalten. Die Mengen sind jedoch so gering, das sie dem Menschen nicht schaden, sondern nutzen. Gesunde Zähne und gesunde Knochen brauchen ein Minimum an Flourid. Studien haben längst mehrfach belegt, dass Menschen, die kein Fluorid zu sich nehmen, öfter Karies und schlechte Knochen aufweisen.


Um Fluorid in so großen Mengen aufzunehmen, das es gesundheitsschädigend wirkt, sind mindestens 20mg pro Tag erforderlich. Diese große Menge schafft in Deutschland keiner.


Eine Fluoridvergiftung durch Zahnpasta oder Speisesalz ist praktisch ausgeschlossen. Folglich kann durch Fluorid weder ADHS, noch Legasthenie und schon gar nicht Autismus ausgelöst oder verstärkt werden.



Fluorid in deutschem Trinkwasser


In Deutschland ist das Trinkwasser sauber. Es wird kein Fluorid hinzugefügt.


In anderen Ländern ist es jedoch so, das Fluorid dem Trinkwasser zugesetzt wird. Beispielsweise in den USA, Brasilien, Australien und wenigen europäischen Ländern wie Irland und Teilen von Großbritannien. Warum diese Länder das machen, wäre noch im Detail zu klären.



Fluorid und Bleirohre


In Deutschland ist das Trinkwasser sauber - also ohne Fluorid. Bleirohre dürfen seit 1972 nicht mehr als Trinkwasserrohre verbaut werden. Quecksilber ist als Stoff kaum noch in deutschen Haushalten vorhanden.


Seit dem 01.12.2003 liegt der erlaubte Bleigehalt im Trinkwasser bei 0,025 mg/l = 25 µg/l


Seit dem 01.12.2013 darf der Bleigehalt im Trinkwasser nur noch bei maximal 0,010 mg/l = 10 µg/l liegen.


Alte Bleirohre müssen bei der Sanierung ausgetauscht werden. Andere alte Wasserleitungen, welche die staatlichen Vorgaben nicht erfüllen, müssen per Gesetz getauscht werden. Zuständig dafür sind die Hauseigentümer.



Fazit zu "ADHS durch Flourid":


Die gesundheitlichen Belastungen sind insgesamt gesunken. Eine steigende Verbreitung von ADHS, dessen Ursache in Fluorid und Blei haben soll, ist damit hinfällig. Wissenschaftlich ist eine solche Behauptung nach den vorliegenden Fakten nicht haltbar.


Ferner ist die Aufnahme von Fluorid in Deutschland so gering, das keinerlei Schäden zu erwarten sind. Das Gegenteil ist sogar der Fall: Gesunde Zähne und gesunde Knochen brauchen eine sehr geringe Menge an Fluorid.


Würde ADHS tatsächlich durch diese geringen Mengen an Fluorid in Zahnpasta und Speisesalz ausgelöst oder begünstigt werden, dann hätten wir alle ADHS. Jedenfalls alle, welche sich täglich die Zähne putzen.


    Kommentare 1

    • Hier kommt wieder die geringe fachliche Qualifikation der Statistiker zum Tragen, wenn es spezifisch um ADHS geht.

      Es werden auf Basis von Zahlen Ableitungen getroffen, die einer eingehende fachliche Tiefenprüfung nicht standhalten. (siehe adulter onset)


      Ich bin sehr gespannt, wann der statistischen Nachweis erbracht wird, dass die Erde eine Scheibe ist.