§35a SGB 8 - Eingliederungshilfe und die Problemanalyse

Neben der Frage nach der zugrunde liegenden psychischen Störung ist vor allem zu klären, welche Folgen die Störung auf der personalen und sozialen Ebene zeitigt.


Es muss zum einen angefragt werden, in wieweit das Kind / der Jugendliche an der Bewältigung von Alltagsaktivitäten, gehindert ist. Zum anderen ist zu klären, in welchem Ausmaß seine sozialen Kontakte – in der Familie, mit Gleichaltrigen, in der Schule, am Ausbildungs- oder Arbeitsplatz als Konsequenz seiner psychischen Problematik beeinträchtigt sind.