ADHS und die Jobsuche Teil 3

Die wohl erste Anlaufstelle sind die örtlichen Zeitungen. Hier findet man manchmal Stellenanzeigen von Unternehmen, die sich in unmittelbarer Nähe niedergelassen haben. Doch hier erweist es sich oft als schwierig, einen Arbeitgeber zu finden, der genau das sucht, was ich als Arbeitsuchender biete und an Fähig- und Fertigkeiten mitbringe. Hier hilft oft nur der Zufall.


Besser ist es deshalb, das Erfolgswerkzeug Internet zu benutzen. Denn wer des Internets mächtig ist, hat die eindeutig besseren Karten. Hier erlebt man eine Fülle von Jobportalen. Aber auch hier gibt es natürlich Unterschiede. Je nach Beruf, Zusatzqualifikationen, Ort, und so weiter.


An dieser Stelle gibt es zwei Empfehlungen. Zum einen natürlich das große (und vielleicht ergiebigste) Jobportal der Agentur für Arbeit und das Jobportal IC Jobs (http://www.icjobs.de/)


Das Jobportal der Agentur für Arbeit bietet heute dem Nutzer viele Möglichkeiten den richtigen Job zu finden. Mit seinen zahlreichen Funktionen für Arbeitsuchende hat das Arbeitsamt endlich bewiesen, dass es im IT-Zeitalter angekommen ist, und seine Funktion als Vermittler zwischen Unternehmen und Arbeitsuchenden nachkommt. Schnell und einfach findet man zahlreiche Stellenangebote.


Wichtig zu wissen ist es, das man nicht direkt nur nach einem einzigen Beruf sucht. Suchen sie auch nach offenen Stellen, die ihrem Beruf ähnlich sind. Wer beispielsweise nach Industrieelektroniker / Produktionstechnik sucht, der findet keine Stelle als Industrieelektroniker für Geräte und Systeme, obwohl der Arbeitsuchende möglicherweise beides könnte.



Social-Media für sich nutzen


Eine ganz andere Möglichkeit stellen Social-Networks dar. So kann man über die Suchfunktion von (beispielsweise) Xing Unternehmen in unmittelbarer Nähe finden. Denn viele Unternehmen sind dazu übergegangen, offene Stellen nur noch auf ihrer Firmeneigenen Website zu veröffentlichen. Der Grund dafür besteht darin, dass die Zeitarbeitsunternehmen sich wie hungrige Geier auf diese Stellen stürzen, sobald sie in den großen und kleinen Jobportalen auftauchen. Der Telefonterror einer Verkaufshotline ist nichts im Verhältnis zu dem, was die Zeitarbeitsunternehmen versuchen, um diese Stellen mit einem Leiharbeiter zu besetzen.


Deshalb lohnt sich die Mühe, die Unternehmenswebsites direkt zu besuchen, und auf offene Stellen hin zu überprüfen. Und diese findet man z.B. über Xing.



Unternehmen in meiner Nähe


Eine andere Alternative ist die, das man sich ins Auto setzt, und die Gewerbeparks in der Nähe abfährt und dort Adressen einsammelt, und sich dann dort schriftlich oder per Mail bewirbt.


Für eher extrovertierte Menschen ist es möglich, in die Unternehmen direkt zu gehen, sich vorzustellen und nach einem Arbeitsplatz zu fragen. Am besten, man hat in diesem Fall vorher schon mal etwas über das Unternehmen gesehen oder gelesen - z.B. über die Firmenwebsite. Und bei dem direkten Besuch sollte man seine vollständigen Bewerbungsunterlagen dabei haben.


Frechheit siegt.