Einen Coach für ADHS-Kinder

Bei Kindern ist es deshalb ratsam einen zuverlässigen Babysitter zu haben, der langfristig in die Familie eingegliedert wird. Das Vertrauen zwischen dem Babysitter, der Familie und dem Kind (bzw. Kindern) ist hier ausschlaggebend


Ein Babysitter ist nicht nur für Babys oder Kleinkinder, nein im Gegenteil, gerade auch für größere Kinder und Jugendliche ist er eine willkommene Abwechslung zu den Eltern. Hinzu kommt, dass Kinder und Jugendliche den Eltern nicht immer alles sagen. Bestimmte Themen kommen deshalb nicht zur Sprache. Ein Babysitter kann aber für solche Themen willkommen sein. Dies ist ein ganz natürlicher Vorgang.


Ein Babysitter ist bis zu einem Alter von 0-16 Jahren durchaus sinnvoll, nach dem 15. Lebensjahr sollte der Babysitter der Freund der Familie sein.



Der ADHS Babysitter (Babysitterin) sollte …

  • ... das Kind verstehen
  • ... ein offenes Ohr für das Kind und die Eltern haben
  • ... ehrlich zu sich selbst, dem Kind und den Eltern sein
  • ... das Kind annehmen (mit allen positiven und negativen Eigenschaften)
  • ... das Kind / die Kinder akzeptieren (und umgekehrt)
  • ... ehrlich und zuverlässig sein
  • ... diverse schöne Freizeitaktivitäten mit dem Kind (ggf. mit den Eltern) unternehmen
  • ... der Babysitter darf kein Babysitter bleiben, sondern es ist gut wenn er zum Freund der Familie wird.
  • ... rund um die Uhr verfügbar sein


Vorsicht, manchmal muss man Babysitter austesten ob sie den Anforderungen auch gewachsen sind. Dies entscheidet das Kind, weniger die Eltern. Ggf. kann übrigens finanzielle oder sogar personelle Unterstützung vom Jugendamt dafür beantragt & bewilligt werden



Die Eltern als Coach von ADHS-Kindern


Jedoch können auch Eltern als ADHS Coach fungieren und ihr Kind unterstützen. Allerdings ist die Rolle der Eltern dann "Eltern und Coach" und somit nicht immer einfach.


Deshalb möchten wir hier auf ein gutes Buch verweisen, das Ihnen als Eltern helfen wird, ihre Rolle als ADHS Coach zu meistern.



Im Erwachsenenalter ist es nicht mehr so einfach einen ADHS-Coach zu finden. Denn dieser sollte den ADHS-Patienten...

  • ... verstehen und begreifen
  • ... als normal ansehen
  • ... als Freund betrachten
  • ... vertrauen
  • ... gegenüber ehrlich und zuverlässig sein
  • ... mit Rat und Tat aktiv zur Seite stehen
  • ... rund um die Uhr verfügbar sein
  • ... diverse Freizeitaktivitäten durchführen


Oft sind die Coaches von ADHS-Betroffenen selbst von ADHS betroffen - was der Qualität der Hilfe allerdings keinen Abbruch verleiht! Es ist leichter anderen Hypies zu helfen und Ratschläge zu geben die zum Erfolg führen können, als die eigenen Ratschläge selbst zu befolgen und sich aus seinem eigenen Sumpf zu befreien. Anderer einen Tipp oder rat erteilen ist einfacher als sie selber zu befolgen.



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