Das Kinderzimmer von ADHS-Kindern

Bereits der Auftrag "Kinderzimmer aufräumen" ist nicht erfüllbar, denn das Kind wird vom eigenen Zimmer mit Reizen überflutet und verliert sich selbst darin. Zu viele Reize auf einmal machen ein erfolgreiches Aufräumen, bzw. Ordnung halten, unmöglich. Um diesem Zustand ein Ende zu bereiten ist es hilfreich wenn das Kind gemeinsam mit Mutter und / oder Vater aufräumt.


Allerdings ist dabei auch Vorsicht geboten, denn es kommt des Öfteren vor, das innerhalb dieses Chaosses eine Ordnung besteht, welche nur für das Kind fassbar ist. Aus diesem Grund kommt es häufig dazu, das Kinder ihre Sachen im aufgeräumten Zimmer seltener wiederfinden, als wenn es sich in chaotischem Zustand befindet.


Eine andere erfolgreiche Methode besteht in der Abmachung zwischen Eltern und Kind: das Kinderzimmer unterliegt allein dem Kind, jedoch sind die anderen Räume in einem bestimmten Zustand zu halten. Mit anderen Worten: das Kind hat das Recht in seinem systemlosen System zu leben, außerhalb des eigenen Zimmers jedoch sind die Familienregeln einzuhalten (z.B. Küche nach Benutzung im aufgeräumten Zustand verlassen / in der Wohnstube wird nicht getobt)


Anzumerken ist jedoch das es auch das andere Extrem möglich ist. Es gibt Kinder mit ADHS, dessen Zimmer sich in Tip-Top-Zustand befinden, dies jedoch in übertriebener Weise. Hier gibt es allerdings von vornherein weniger Probleme. Es kommt hier öfters dazu, das etwas so gut aufgeräumt wird, das es unmöglich ist es wieder zu finden - das Kind vergisst wo was liegt.



Werbung (Amazon)

Das gewünschteste Wunschkind aller Zeiten treibt mich in den Wahnsinn: Gelassen durch die Jahre 5 bis 10