ADHS-Kinder: Das Gespräch mit dem Pädagogen

Im Regelfall ist es so, das Lehrkräfte von ADHS keine Ahnung haben, bzw. meist nur Berichte aus den Medien entnehmen um was es sich bei ADHS handelt. Dieser Umstand erschwert es Ihnen als Eltern natürlich.


Nach intensiver Beratung mit Jugendämtern, Erziehungsberatungsstellen, Ärzten und Therapeuten ist folgende Vorgehensweise beim PädagogengesprächErfolgversprechend:

  • ein solches Gespräch nicht zwischen Tür und Angel, es muss Zeit da sein
  • die Eltern dürfen den Pädagogen nicht im Vorfeld verurteilen
  • die Eltern müssen nach Unterstützung suchen , nicht nach Krieg
  • es empfiehlt sich eine schriftliche Bestätigung des Arztes vorzulegen, die beinhalten muss das das Kind ADHS hat
  • die Maßnahmen müssen Schul(-fächer)übergreifend sein, es genügt nicht das ein (z.B.) ein Lehrer davon weiß
  • Informationsmaterial zu ADHS (z.B. Bücher / Ausdrucke aus dem www / Lehrertips zum Download als pdf-Doku)
  • Ziele: Lebensraum für das Kind schaffen; Struktur geben, Integration
  • ein stündiger Austausch zwischen Lehrern und Eltern wird empfohlen

Ggf. sollte bei dem Lehrergespräch eine neutrale Person dabei sein, welche sich möglichst gut mit dem Thema ADHS auskennt (z.B. SHG-Leitung)



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