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 Aktuelle Meldungen zum Thema ADHS

21.05.2016

Feuerwehrmann wegen ADHS in Schwierigkeiten

Immer wieder taucht die Frage bei Erwachsenen ADHS-Patienten auf, ob sie ihre Krankheit dem Arbeitgeber oder den Kollegen mitteilen sollen. Viele entscheiden sich dazu, in ihrem beruflichen Umfeld offen über ADHS zu sprechen. Genau dies wurde jetzt einem engagierten Feuerwehrmann zum Verhängnis.

 

Was genau ist passiert?

Wie in den Ruhrnachrichten zu lesen ist, wurde jetzt ein 20-jähriger Feuerwehrmann "degradiert". Er sprach offen über seine ADHS Diagnose, und über die tägliche Einnahme von 20mg Ritalin pro Tag. Die Folge: Er musste zur arbeitsmedizinischen Untersuchung. Ab da, wurde alles anders.

Zunächst bescheinigte ihm sein Hausarzt seine Fitness und seine Blutwerte. Der Bericht enthielt aber auch einen Vermerk bzgl. der ADHS-Diagnose. Bei der arbeitsmedizinischen Untersuchung wurde er aufgrund diesen Eintrags für Untauglich erklärt.

Der 20-jährige, der seit 8 Jahren bei der freiwilligen Feuerwehr stets Leistung zeigte, darf heute nur noch Schläuche ausrollen. Acht Jahre Erfahrung und Ausbildung sind jetzt für die Katz.

Das brisante an dem Fall: Der Mann hat als 12-jähriger in der Jugendfeuerwehr angefangen. Und bis heute gab es offensichtlich keine Probleme und keine Sicherheitsbedenken. Hätte ADHS einen signifikanten Einfluss auf die Tätigkeit gehabt, dann wäre dies schon längst aufgefallen. Schon vor Jahren.

 

ADHS ist wie Bettnässen

ADHS ist wie Bettnässen: Man spricht nicht gern darüber. Und in Zukunft sind ADHS-Patienten im Erwachsenenalter gut beraten, wenn sie ihre ADHS-Diagnose nicht all zu sehr in der Öffentlichkeit breittreten. Eigentlich hatte der Feuerwehrmann sogar noch Glück. Er hätte aufgrund von ADHS seinen Posten als freiwilliger Feuerwehrmann aus medizinischen Gründen auch ganz verlieren können. In der Berufswelt spricht man dann von einer "Kündigung aus persönlichen Gründen" - und die ist rechtswirksam.

 


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Schaffen wir ein neues Tabuthema?

Nein. Natürlich nicht. Es geht hier auch nicht darum, ob man über "sein persönliches ADHS" sprechen darf oder nicht, sondern es geht darum, das man sich als ADHS-Patient genau überlegen muss, wem man sich anvertraut – und wem nicht.

 

   

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