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 Aktuelle Meldungen zum Thema ADHS

Junge Erwachse bekommen häufiger ADHS-Medikamente

09.05.2013 Zur Zeit wird - mal wieder - eine Kampagne gegen ADHS geführt. Schauplatz ist wie gewohnt das Internet. Und diese Welle wird wohl demnächst - mal wieder - in die Realität überschwappen und viele Erwachsene, die von ADHS betroffen sind in Bedrängnis bringen.

Auslöser war - auch mal wieder - eine Studie einer Krankenkasse. Dieses mal ist es die Techniker Krankenkasse, welche in einer Studie herausgefunden hat, das immer mehr erwachsene ADHS-Patienten medikamentös behandelt werden.

Ins Feld geführt wird eine Patientengruppe im Alter zwischen 17 und 20 Jahren. Hier sei ein Anstieg um 20 Prozent festgestellt worden. Die Krankenkasse empfiehlt daher, die Patienten in das Erwachsenenalter besser zu begleiten.

 

Sachlich betrachtet: Früher vor ca. 3 Jahren

Früher, also bis vor ca. 3 Jahren ungefähr, sah die Sache nämlich so aus: Der gemeinsame Bundesausschuß für Arzneimittel hat die Auffassung vertreten, das ADHS am Tag des 18. Geburtstags einfach verschwindet. Die Experten glaubten, es löse sich an diesem Tag einfach so in Luft auf *plopp*und*weg*

Den Krankenkassen gefiel diese Ansicht. Denn ab diesem Tag mussten sie Methylphenidathaltige Arzneimittel nicht mehr bezahlen. Zuzüglich durften es Ärzte eigentlich nicht mehr verschreiben, weil diese Medikamente zur Behandlung von Erwachsenen nicht zugelassen waren.

Folge: Die verschreibenden Ärzte gingen ein hohes Risiko ein (Stichwort Regressionsansprüche bei Nebenwirkungen, etc. / Arzt haftet alleine für Verschreibung), wenn sie es trotzdem verschrieben haben. Und weil Medikamente wie Ritalin, Medikinet (etc.) nicht zugelassen waren, mussten die Patienten den vollen Preis bezahlen. So kostete vor einigen Jahren eine N2-Retard Packung rund 140,-€. Je nach Dosierung reichte diese Packung für ungefähr einen Monat. Erst später als Konkurrenzprodukte kamen, ging der Preis auf etwa 80,-€ herunter. Die unretardierte Form kostete zwar pro Packung nur halb so viel, war aber auch schneller aufgebraucht.

Wer seine Medikamente also nicht privat zahlen konnte, der blieb auf der Strecke. Dazu gehörten Arbeitslose, Zeitarbeiter, Geringverdiener, Studenten, Auszubildende, Familien, und so weiter. Die Bandbreite war sehr hoch. Ausweichmöglichkeit? Keine!

 

Sachlich betrachtet: Heute

Heute können ADHS-Patienten auf ein einziges(!) Präparat zurückgreifen, welches nach langen Streit, vielen Studien, vielen Auflagen, ... endlich für die Behandlung des ADHS im Erwachsenenalter zugelassen wurde. Es heißt Medikinet Adult und wird auch von den Krankenkassen gezahlt - einschließlich der Techniker Krankenkasse.

Nachdem sich die medikamentöse Behandlung nun praktisch jeder leisten konnte, haben viele auch den Weg zum Arzt gewagt. Und für die meisten erwachsenen ADHS-Patienten ist es ein sehr schwerer Gang, wenn sie dem Arzt sagen müssen, das es ihnen nicht gut geht und wo sie überall Schwierigkeiten und Probleme haben.

Und genau dieser Anstieg wurde jetzt gemessen. Denn nachdem die Selbstzahler nicht mehr selbst zahlen, und auch arme Patienten jetzt an eine medizinische Versorgung kommen, steigen die Ausgaben bei diesem einem Medikament. Und das fällt natürlich auf.

 

Presse ist oft unsachlich

Die Presse dagegen stellt es stets so dar, als gehe man zu einem Arzt seiner Wahl und halte innerhalb von Sekunden das BTM-Rezept (BTM = Betäubungsmittel) in den Händen. Sie suggerieren es sei alles gar kein Problem.

 


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Das auch erwachsene einen lange Diagnoseweg haben verschweigen sie. Ebenfalls verschweigen sie, das wir seit Jahrzehnten zu wenig Therapieplätze für Kinder haben - die dann später behandelt werden müssen. Und die Schwierigkeit einen kompetenten Arzt zu finden, lassen sie auch bevorzugt weg. Wartezeiten von mehreren Monaten bis zu einem Jahr sind nichts ungewöhnlich - wenn ich einen fachlich guten Arzt haben will.

Die waren Probleme ignoriert die Presse, weil sie damit kein Geld verdient - alles auf Kosten der Patientengruppe.

 

   
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