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ADHS bei Kindern

Macht es Sinn, seinem Kind ADHS zu erklären?

Als Eltern ist man also mit seinem Kind zum Arzt gegangen und hat einen langen und beschwerlichen Weg zur Diagnose hinter sich. Jetzt steht vor der Entscheidung der therapeutischen Maßnahmen. Heilpädagogik? Verhaltenstherapie? Logopädie? Ergotherapie? Oder auch eine medikamentöse Therapie?

Jedes Kind stellt irgendwann die Frage, was eigentlich genau los ist. Und dann müssen sich Eltern erstmal selbst die Frage stellen, was genau sie ihrem Kind denn nun erzählen sollen.

 

Was ist wichtig, und was nicht?

Tatsache ist, das Eltern ihr Kind nicht jede Woche zur Therapiestunde schicken oder begleiten, und gleichzeitig so tun können, als da nichts wäre. Aber was erzähle ich denn meinem Kind? Sage ich die Wahrheit? Sage ich "Du hast ADHS und das sieht jetzt so und so aus"?

Man könnte meinen, das es moralisch richtig ist, das Kind darüber genauestens aufzuklären. Diese Frage möchte ich aber noch etwas zurückstellen. Wichtiger ist es danach zu fragen, ob mein Kind alt genug ist, um das inhaltlich auch zu verstehen und damit umzugehen.

Einem Grundschüler könnte die Information reichen, das er in der Therapie Dinge lernt, oder versteht, mit etwas besser umzugehen. Oder er bekommt morgens die Tablette, damit er sich in der Schule besser konzentrieren kann. Weniger kann manchmal mehr sein.

Es gibt da auch noch andere Situationen, die mit völliger Offenheit eine Familienkrise auslösen können. Was wäre, wenn man dem Kind erklärt, es habe ADHS und es könne sich deshalb oft nicht beherrschen? Was, wenn das Kind sein ADHS als Begründung für Fehlverhalten anführt?

Bei einem Erwachsenen kann man immer argumentieren, das er durch das Wissen besser mit sich und seiner Umwelt umgehen kann. Er weiß davon, also richtet er sich darauf ein. Ein Erwachsene findet seinen Weg.

Aber Kinder und Jugendliche bringen diesen Vorgang geistig nicht fertig. Die Eltern stehen also vor einem Dilemma: Sage ich meinem Kind, das es ADHS hat, oder lass ich es? Ist mein Kind vernünftig genug, um mit den Tatsachen umgehen zu können? Oder geben wir als Eltern eine Steilvorlage für geduldetes Fehlverhalten?

 


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Symptomtoleranz und die Ausrede

In vielen ADHS-Ratgebern wird von den Eltern, als auch von Lehrerinnen und Lehrern eine Symptomtoleranz abverlangt. Das macht bis zu einem gewissen Grad auch durchaus Sinn. Aber wir müssen auch unterscheiden lernen, zwischen Symptome und mutwilliges Verhalten, das ein Junge oder Mädchen emotionslos auf sein ADHS schiebt. ADHS darf nicht zur Ausrede für delinquentes Verhalten werden.

Wie erkläre ich ADHS?

 

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