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ADHS bei Kindern

Ordnung und Chaos bei ADHS-Kindern

Ordnung ist das halbe Leben hat meine Mutter immer gesagt .... aber was wäre, wenn man ein Kind gar nicht zwischen Chaos und Ordnung unterscheiden könnte? Wäre das Chaos dann überhaupt noch möglich?

Nochmal zum mitschreiben: Wenn ein Kind den Unterschied zwischen Ordnung und Chaos nicht unterscheiden kann, kann es auch nicht den jeweils anderen Zustand herbeiführen. Und genau dies liegt bei ADHS-Kindern vor.

ADHS-Kinder können sehr oft nicht zwischen Ordnung und Chaos unterscheiden. Der Grund dafür ist ihre (räumliche) Wahrnehmung. Die Kinder sehen natürlich das, was die Eltern unter einem Chaos verstehen, aber sie werten es nicht als ein solches. Sie verstehen nicht, das ein aufgeräumtes Kinderzimmer anders aussieht. Ein aufgeräumtes Zimmer hingegen hat ebenso viele, bzw. ebenso wenige Reize für das ADHS-Kind. Es kann nicht unterscheiden was Ordnung und was Chaos ist.

Nicht umsonst gibt es bei dem Thema "aufräumen" ständig Ärger und Stress - nicht nur für die Eltern. ADHS-Kinder verstehen ihre Eltern einfach nicht, wenn sie von ihnen aufgefordert werden, ihr Zimmer aufzuräumen. Denn für die Kinder ist das Zimmer in einem "Ist-Zustand", der sich dadurch auszeichnet, das sie ihr Kinderzimmer nehmen wie es ist.

Tatsache ist, das die Kinder nicht böswillig auf das Aufräumen verzichten oder es sogar aggressiv ablehnen. Versetzt man sich in das von ADHS betroffene Kind, so würde man sich die Frage stellen, warum die Mama gerade völlig austickt, mich anschreit und mein Zimmer durchwühlt.

Oft werden die Kinder für ihr Verhalten bestraft. Frei nach dem Motto "Wer sein Zimmer nicht aufräumen will, der ...". Die Strafe wird vom Kind jedoch weder verstanden, noch anerkannt. Denn es versteht den Zusammenhang nicht. Es ist sich keines Fehlverhaltens bewusst, das bestraft werden muss. Und so schaukelt sich die Streitsituation schließlich immer weiter auf. Wutanfall, Tränen auf beiden Seiten, ... wird - wie so oft - das Ergebnis sein.

 

Chaos und Ordnung unterscheiden lernen

Der Unterschied zwischen Chaos und Ordnung muss dem ADHS-Kind beigebracht werden, so wie es das Fahrrad fahren lernen muss. Das Problem gestaltet sich so, das alle Dinge gleichzeitig wahrgenommen werden (Stichwort Reizüberflutung). Dabei ist es unwichtig, ob die Reizflut aus einem Chaoszimmer oder einem schönen aufgeräumten Zimmer kommen. Für die Wahrnehmung des Kindes macht das keinen Unterschied.

Nachdem ADHS-Kinder sich sehr schwer damit tun, das Chaos von der Ordnung zu unterscheiden, macht es nur Sinn, dem Kind dahingehend zu helfen, das es den Unterschied erkennt, sowie zukünftig etwas mit dem Begriff "aufräumen" anfangen kann.

Dazu braucht es ein Verständnis von Ordnung. Je jünger die Kinder sind, desto einfacher ist die elterliche Aufgabe. Je älter das Kind ist, desto schwieriger wird es.

 

Wie bringe ich meinem Kind Ordnung bei?

Methoden und Vorgehensweisen sind so unterschiedlich wie Tag und Nacht. Es kommt auf verschiedene Faktoren an. Das Alter des Kindes, die Masse an Sachen die aufgeräumt werden müss(t)en, und so weiter. Ein grundsätzliches Erfolgsrezept gibt es da leider nicht.


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Als ersten Schritt in die richtige Richtung gehen Eltern jedoch dann, wenn sie sich in die Situation ihres Kindes begeben. Reizoffen, bzw. Reizüberflutet einen Raum wahrnehmen. Das bedeutet jedes Teil im Raum bekommt die gleiche Wertigkeit. Wenn die Eltern das geschafft haben, werden sie ihre eigene Meinung ändern.

Und Sie selbst kennen ihr Kind doch am besten. Wenn Sie das Chaos als auch die Ordnung gleichwertig betrachten: Wie bringen Sie ihrem Kind den Unterschied am besten bei?

Aufräumen muss den Zweck erfüllen, das der Raum weniger Reize liefert. dadurch erfährt das Kind ein Gefühl von Wohlbefinden, den es immer wieder sucht und haben will.

Was hier so einfach und logisch klingt, ist in seiner Umsetzung - leider - nicht so einfach bei einem ADHS-Kind.

 

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