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ADHS bei Kindern

Internat: Auch bei ADHS nicht leicht

Manchmal kommen Eltern auf das Thema ADHS-Internat, wenn es darum geht, in verschärften Schulsituationen und / oder sehr schwierigen Familiensituationen Lösungen zu finden. Und obwohl diese Option grundsätzlich möglich ist, so ist diese Lösung nicht immer umsetzbar. Warum das so ist, wird dieser Artikel erklären.

 

Das Internat ist nicht das Mittel der ersten Wahl

Unabhängig ob ADHS vorliegt oder eine andere Ursache: Das Internet oder Kinderheim ist ein extremes, und deshalb meist das letzte Mittel, das Jugendämter bevorzugen. Und die Jugendämter selbst richten ihr Augenmerk nicht primär auf die Finanzlage und die mit dem Internat verbundenen Kosten. Die Jugendämter sind angehalten, für das Kind oder den Jugendlichen die bestmögliche Lösung zu finden. Das Internat ist dabei oftmals nicht der Königsweg.

Für solche Entscheidungen ist es zwingend erforderlich, weniger drastische Möglichkeiten zu prüfen, welche eventuell sogar besser für das betroffene Kind sein könnten. Infrage kommen dabei u.a. der regelmäßige Besuch einer Heilpädagogischen Tagesstätte, Familienhelfer oder eine Familientherapie. Die Palette an Unterstützungsmöglichkeiten von Seiten des Jugendamtes ist sehr breit aufgestellt.

Es wird dabei auch geprüft, was bereits unternommen wurde, um dem Kind, bzw. der Familie zu helfen. Dazu zählen auch Therapien die aktuell laufen oder bereits gelaufen sind. Dazu gehört beispielsweise eine Lerntherapie, Ergotherapie, Spieltherapie, ADHS-Elterntraining, oder auch eine Therapie beim Kinder- und Jugendpsychologen. Ebenfalls wird vom Jugendamt nach der Therapiemöglichkeit durch Medikamente für ADHS gefragt.

 

Internat ist ein drastisches Mittel

Neben den Kosten, die letztlich nur eine untergeordnete Rolle spielen, muss man sich klar machen, dass die Trennung von Familie und Kind einen tiefen Einschnitt in den Alltag des Kindes darstellt. Außerdem ist die Trennung auch eine mögliche Grundlage für Randerscheinungen wie kindliche Depression (das Kind glaubt, es sei an allem Schuld). Der Schritt "Internat als Lösung" muss also genau bedacht werden. Es handelt sich nicht um eine Entscheidung, welche in kurzer Zeit getroffen werden kann.

 

Internat als Dauerlösung verstehen

Entscheiden sich die Eltern am Ende nach langen verantwortungsvollen Überlegungen zur "Internatslösung" für ihr ADHS-Kind, so ist dies eine weitreichende Entscheidung. Der Besuch eines Internats ist eine langfristig ausgelegte Lösung. Meist geht sie über viele Jahre. Und in vielen Fällen geht sie bis zur Erreichung des Schulabschlusses.

Es gibt natürlich auch Zwischenlösungen, bei denen das Kind für einige Wochen oder Monate im Kinderheim untergebracht werden kann. Dies ist jedoch eine vorrübergehende Lösung und hat nichts mit dem zu tun, was man im Allgemeinen unter einem Internat versteht.

 

Außenstehenden fehlt der Einblick

Es ist sehr wichtig, dass man sich bei der Entscheidung, ob man sein Kind in ein Internat geben will oder nicht, von Außenstehenden nicht abnehmen lässt. Denken Sie daran, dass Sie als Eltern das Beste für ihr Kind wollen.


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Wenn Sie beispielsweise in einem ADHS-Onlineforum um Rat fragen, so muss ihnen klar sein, das die Antworten von Forennutzern stammen, welche von der Entscheidung zum einen nicht unmittelbar betroffen sind (und es ihnen somit letztlich egal sein kann), und zum anderen nicht alle Fakten kennen - und nie alle Fakten kennen können.

 

Wenn Sie Meinungen von Außen hören möchten, dann fragen Sie im Familien- und Freundeskreis. Das sind Menschen die Sie kennen, und die auch das betroffene Kind kennen. Außerdem haben Sie als Eltern die Möglichkeit und das Recht, sich vom behandelnden Arzt und beim Jugendamt ausführlich beraten zu lassen. Und diese Möglichkeiten sollte man auch unbedingt vor einer Entscheidung nutzen.

 

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