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ADHS bei Kindern

ADHS zum Schulanfang

In den meisten Bundesländern sind wir schon mitten drin – in den Ferien. Doch gleich danach, wenn die Schule wieder zum Start ansetzt, ist die Pause vorbei und der Alltag fordert wieder seinen Tribut. Während sich die Kinder vom Schulstress erholen, machen sich ihre Eltern oftmals darum Sorgen, wie es im kommenden Schuljahr weitergehen wird.

 

Was sage ich wem?

Einer dieser immer wiederkehrenden Gedanken dreht sich darum, wem ich es als Mutter oder Vater in der Schule sage, dass mein Sohn / meine Tochter an ADHS leidet. Der Klassenleitung? Dem Vertrauenslehrer? Und was, wenn ich dort auf Ablehnung stoße? Was, wenn ich dort auf Verständnis treffe? Was soll ich machen? Was sollen wir machen?

Zunächst einmal stehen Eltern nicht in der Pflicht, Dinge in der Schule auszuplaudern, welche für den Schulalltag nicht erforderlich sind. Denn Krankheit ist Privatsache. Das gilt auch bei den eigenen Kindern. Die Schule muss nicht alles wissen.

Ob Einschulung, Klassenwechsel oder weiterführende Schule: Wenn Eltern das Thema ADHS in der Schule erst mal breit getreten haben, dann lässt sich das nicht mehr rückgängig machen. Die Reaktion der Schule lässt sich nicht vorhersagen.

Deshalb ist es ratsam, das ADHS des Kindes erst mal zur Privatsache zu erklären. Später, wenn es wirklich erforderlich ist, kann man es immer noch mitteilen. Eines ist nämlich sicher: Egal ob ADHS oder nicht: Das Kind wird behandelt wie alle anderen Schülerinnen und Schüler auch.

Stößt ADHS in der Schule auf Unverständnis - was offen gesagt sehr wahrscheinlich ist -, dann haben sie so lange Ärger mit der Lehrerschaft, wie ihr Kind diese Schule besucht. Obwohl ADHS heute nicht mehr so unbekannt ist, so haben ausgerechnet die pädagogischen Profis oft nur die Meinung der Medienhetze übernommen - und haben sich selbst nie richtig damit befasst. Und sie wollen sich damit auch oft nicht auseinandersetzen.

 


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Medikamente in der Schule

Geben Sie ihrem Kind keine Medikamente mit in die Schule. Die Schule ist ein Ort, an dem Medikamente nichts verloren haben. Nutzen Sie als Eltern die Möglichkeiten der Langzeitpräparate wie zum Beispiel Medikinet Retard oder Ritalin Retard und so weiter. Die Wirkung hält bis zu acht Stunden an und macht eine Einnahme in der Schule nicht erforderlich.

 

Weiterführende Informationen

 

 

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