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ADHS bei Kindern

ADHS: Signalkarten zu Hause?

Die nonverbale Kommunikation wird nicht nur durch Körpersprache ausgedrückt, sondern auch durch Hilfsmittel. Ein solches Hilfsmittel sind Signalkarten. Aber ob dies wirklich etwas nützt oder nicht? Eine echte Antwort bedarf etwas mehr Information.

 

Funktion der Signalkarten

Die meisten Kinder, welche Signalkarten kennen, wissen von deren Existenz durch den Schulbesuch. Die Karten sind eine Form der nonverbalen Kommunikation. Der Erfolg in der Schule ist gewöhnlich mäßig.

In der Schule werden die Kinder auf diese Karten "konditioniert". Das bedeutet, die Kinder lernen erst, was die Signalkarten bedeuten, und können dann auf das Vorzeigen der Karten die von der Lehrkraft erwartete Reaktion erbringen. Da die Vorgänge immer die gleichen sind, verinnerlichen die Kinder sehr schnell, wie auf welche Karte zu reagieren ist.

Das Konzept scheitert, wenn die Klasse nicht mitmacht. Das muss man leider so sagen. Man kann das jetzt noch auf pädagogische Wissenschaften herunterrechnen, aber wir belassen es dabei.

 

Signalkarten zu Hause?

Die Frage ist jetzt, ob sich Signalkarten zu Hause lohnen. Kann man das System aus der Schule in die Familie kopieren?

Das Prinzip selbst lässt sich tatsächlich im Kreis der Familie übertragen. Viele Eltern berichten von Erfolgen, weisen aber gleichzeitig darauf hin, dass die Anwendung vor allem durch Schlichtheit seine Funktion erfüllt.

In der Schule gibt es die Karten, um bestimmte Reaktionen bei den Kindern auszulösen. Bei ADHS-Kindern müssen die Kartenfunktionen noch um eine Sache erweitert werden. Anstatt die Signalkarten als "stummer Befehl an das Kind" zu verstehen, brauchen ADHS-Kinder auch positive Signalkarten. Die Positivkarten können ganz simpel sein. Zum Beispiel wenn das Kind ordentlich und sauber den Teller leer gegessen hat. Wenn es pünktlich im Bett war. Wenn das Kinderzimmer aufgeräumt wurde.

Die Positivkarten verhindern, dass die Signalkarten in der Summe vom Kind als etwas extrem Negatives verstanden werden. Ist etwas dauerhaft schlecht, dann lehnen Kinder dieses folglich ab. Die Strategie der Signalkarten würde scheitern.

 


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Wichtig zu wissen

Bauen Sie als Eltern das Kontingent der Signalkarten langsam auf. Idealerweise fangen Sie mit Positiv-Karten an. Gestalten Sie die Signalkarten mit ihrem Kind – nicht selbst und nicht alleine! Signalkarten werden eher akzeptiert, wenn sie mit oder vom Kind stammen.

Folglich kaufen Sie auch keine Karten. Kaufen Sie lieber Kärtchen aus Pappe oder festem Papier. Denn hier gibt es bessere Gestaltungsmöglichkeiten. Die Symbole oder Karten müssen vom Kind festgelegt werden. Das hat den einfachen Vorteil, dass es Kindern leichter fällt sich an eine erwünschte Reaktion zu erinnern, wenn sie das Symbol dafür selbst festgelegt haben.

 

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