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ADHS bei Kindern
Schnuller und Babyflasche bei ADHS

Schnuller für Kinder mit ADHS

Kinder die von ADHS betroffen sind, sind besondere Kinder. Und besondere Kinder haben besondere Ansprüche und fordern viel Rücksicht und Verständnis für sich ein. Viele Dinge die ein ADHS-Kind braucht, bekommt es (meist) auch. Auch dann, wenn das Kind eigentlich schon längst zu alt dafür ist - geht man nach den gesellschaftlichen Normen.

Kinder mit ADHS brauchen für die allermeisten Entwicklungsschritte deutlich länger als andere Kinder. Ein solches Beispiel dafür ist die Sauberkeitserziehung. Denn die meisten Kinder werden erst im Grundschulalter wirklich sauber und brauchen bis ca. 7-9 Jahren Nachts (wenige auch Tags über) Windeln. Es handelt sich dabei nicht um ein normales Enuresis wie es im Medizinlehrbuch beschrieben wird, sondern um einen Entwicklungsschritt, welcher erst später vom ADHS-Kind abgeschlossen wird.

Ein anderer Schritt der erst lange Zeit später als bei gesunden Kindern abgeschlossen wird, ist das Erlernen von Strategien um mit Stress und Aufregung richtig umzugehen. Auch ist es für Kinder mit ADHS sher schwierig am Abend zur Ruhe zu kommen um einschlafen zu können.

Vergleicht man nun die Erfahrungen der Eltern von ADHS-Kindern, so ist zu beobachten, dass die meisten Kinder bis ins Schulalter hinein den Schnuller und die Babyflasche bekommen haben. Eigentlich typische Babyprodukte finden bei ADHS-Kindern oftmals deutlich länger Verwendung in ihrem Alltag.

Das Argument, ihr Kind sei für Schnuller und Babyflasche eigentlich schon viel zu alt, lassen die Eltern berechtigter Weise nicht gelten. Denn einen Entwicklungsschritt lässt sich nicht erzwingen. Nicht von den Eltern, nicht von der Gesellschaft und auch nicht durch gängige Normen. Familien, in denen Kinder mit ADHS sind, fallen in nahezu jeder Hinsicht aus der Norm.

 

Besser einen Schnuller, als zu viele Medikamente in zu jungem Alter

Der Schnuller beruhigt nicht nur Babys und Kleinkinder, sondern auch ältere Kinder zwischen 3 und 15 Jahren! Das Nuckeln am Schnuller beruhigt nicht nur, sondern hilft auch, das sich das Kind besser Konzentrieren kann. So dient der Schnuller bei den meisten ADHS-Kindern am Abend vor allem als Einschlafhilfe. Eltern argumentieren oft so, dass sie ihren Kindern lieber den Schnuller geben, als sie mit Medikamente voll zu stopfen. Warum das Kind am Tag oder Abends mit Tabletten "füttern" wenn es auch anders geht?

Ob die Gesellschaft den Schnuller bei einem achtjährigen Jungen oder elfjährigen Mädchen nun gut oder schlecht findet ist egal. Und das ist auch gut so. Denn das Wohl des Kindes muss im Mittelpunkt stehen, und nicht das, was die "Normgesellschaft" für richtig hält.

 

Der Schnuller am Tag zur Beruhigung und Abends als Einschlafhilfe

Die meisten hyperaktiven / hypoaktiven Kinder bekommen den Schnuller bis in das Grundschulalter hinein. Offiziell nach außen hin brauchen die Kinder natürlich schon lange keinen Schnuller mehr. Doch die Wahrheit sieht oft ganz anders aus. So geben ADHS-Kinder ihren Beruhigungssauger nicht mit 3 bis 4 Jahren ab, wie es bei gesunden Kindern der Fall ist. Sie brauchen ihn zum trösten, zum "herunter kommen" - und zum Einschlafen.

Natürlich ist es ein gewöhnungsbedürftiges Bild ein Kind im Grundschulalter wieder mit dem Schnuller im Mund zu sehen. Aber der Erfolg der Strategie lässt sich nicht leugnen. Und eines ist sicher: Auch Tabletten können einen solch großen Entwicklungsschritt nicht ersetzen!

Natürlich ist der Schnuller nicht den ganzen Tag über in Verwendung, sondern nur gelegentlich. Das ist zum einen wichtig, damit es nicht zu einer Zahnfehlstellung kommt, und zum anderen wird der Entstehung von Sprachfehlern verhindert.

In diesem Zusammenhang ist es auch wichtig zu wissen, das die Kinder lernen, wann sie den Schnuller nehmen und wann nicht. Zum Sprechen muss der Schnuller auf jeden aus dem Mund genommen werden. Auch ist der Schnuller dann unntig, wenn er "nur so", also aus Gewohnheit, genommen wird.

 

"Sprechdurchfall" bei ADHS-Kindern

Ein typisch Symptom bei ADHS ist der "Sprechdurchfall". Also wenn das Kind nahezu ununterbrochen spricht.

"Sprechdurchfall" ist ein Spiegelbild von dem, was sich im "Inneren" des Kindes abspielt. Reizüberflutung und ständige Unruhe dringen so sichtbar nach außen. Redeverbote oder einfach ins Kinderzimmer schicken hilft dem Kind nicht, die innere Ruhe wieder zu finden.

Geben Sie ihrem Kind den Schnuller (auch am Tag). Denn er verhindert, das Dauersprechen und durch das ständige Nuckeln tritt ein Beruhigungseffekt ein - ohne Medikamente und ohne Chemie. Das Kind kommt langsam innerlich - und äußerlich - zur Ruhe. Es kann Gedanken ordnen und muss sich nicht laut selbst anleiten. Die "innere Stimme", die ADHS-Kinder erst spät entwickeln, kann so schneller gelernt und verinnerlicht werden.

 

Schnuller zum schlafen - ohne Medikamente!

Viele ADHS-Kinder bekommen am Abend nochmal Medikamente damit sie einschlafen können. Die Dosis, auch wenn es nur eine kleine ist, kann weggelassen werden, wenn der Schnuller zum Einsatz kommt. Auch kann ein allabendliches Ritual abgehalten werden, damit das Kind "runter kommt". Dazu eignet sich das Geben der Babyflasche im Bett unmittelbar vor dem Schlafen. (Dazu später mehr)

Natürlich bekommen Kinder ab dem 5. Lebensjahr (ca.) keinen herkömlichen Babyschnuller mehr. Für Kinder und Jugendliche gibt es spezielle Schnuller, welche an die Bedingungen des Kindes orientiert sind. Sie heißen dann allerdings nicht mehr "Schnuller", sondern NUK Schnuller für Kinder NUK Saugtrainer Größe S. . Er sieht aber genauso aus wie ein Schnuller für Babys und Kleinkinder und wird auch genau so verwendet wie bei Kleinkindern.

Je nach Alter des Kindes kann aber auch noch derSchnuller für Kleinkinder (Größe 3) dem Kind gegeben werden. Wichtig ist, das es dem Kind gut geht. Und im Zweifel sollte man beide Schnuller anbieten und beobachten, welcher von beiden öfters benutzt wird.

 

Die Babyflasche für zwischendurch und als Tagesabschluss

ADHS-Kinder kriegen auffallend häufig die Babyflasche am Tag zum Trinken. Vor allem für das "schnelle zwischendurch" geben die Eltern lieber die Flasche als ein Glas. Aus gutem Grund: Denn ein Glas zerbricht schnell in Kinderhänden - die Nuckelflasche nicht.

Aber auch später, wenn die Kinder langsam in die Schule kommen, verlangen sie noch oft nach der Babyflasche. Vorwiegend am Abend. Sie brauchen sie, um den Tag abzuschließen. Dieses Ritual lernen die Kinder im Babyalter und behalten es oft lange noch bei.

Die Nuckelflasche am Abend kann aber sogar sehr nützlich sein. Denn wenn dies als allabendliches Abschlussritual beibehalten wird, fällt es dem Kind deutlich leichter den Tag abzuschließen. Außerdem ist das Saugen an der Flasche ebenso beruhigend wie der Schnuller. Das Kind kann so viel leichter einschlafen, weil es innerlich besser zur Ruhe kommt.

Neben der Babyflasche benutzen viele Kinder auch noch Trinklernbecher Sie überzeugen die Eltern vor allem durch zwei Gründe:

  1. Kunststoff geht nicht kaputt: Fällt der NUK Becher auf den Boden, geht er nicht kaputt und ist somit für Kinder völlig ungefährlich.
  2. ADHS-Kinder können trotz ihrer Zappeligkeit trinken ohne etwas zu verschütten.

 

Das Thema Schnuller und Babyflasche bei ADHS ist Tabu

Das Thema Schnuller und Babyflasche wird von Eltern in der Öffentlichkeit (z.B. in Selbsthilfegruppen und Internetforen) gern tabuisiert. D.h. es wird nicht drüber gesprochen. Alle Eltern möchten das die Entwicklung ihres Kindes so normal wie möglich verläuft. So geben Eltern nur ungern zu, das ihre Kinder mit neun oder zehn Jahren noch Regelmäßig schnullern.

Keine Mutter und kein Vater würde zugeben und sagen "Ja, mein Kind ist hyperaktiv und bekommt immer noch einen Schnuller."

Die Mehrheit der Eltern gibt vor, das ihre Kinder mit zwei bis drei Jahren weder Schnuller noch die Babyflasche brauchen. Die Realität sieht anders aus.

 

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