ADHS-Zentrum ADHS-Zentrum App für Windows 10   Beschwerdestelle   Impressum   Datenschutz

 

 

    ADHS-Zentrum

      News

      ADHS

      Kinder

      Jugendliche

      junge Erwachsene

      Erwachsene

      Familie

      Pädagogen

      Recht

      Stellungnahmen

      Kritik

  
ADHS bei Kindern

Die Gefühlswelt des ADHS-Kindes

Kinder mit ADHS fühlen anders und werden auch sehr oft Missverstanden. Ständig bekommen sie von allen Seiten zu hören wie schlecht und unartig sie sind. Dabei ist es nicht wichtig von wem solche Äußerungen kommen: Eltern, Verwandte, Erzieher, Lehrer, etc. Dadurch kommt es rasch zu einer Negativ-Spirale. D.h. das Kind glaubt nach kurzer Zeit das es schlecht ist. Es wertet sich selbst ab, ist entmutigt und resigniert schließlich. Daraus entsteht ein geringes Selbstbewusstsein und ein geringes Selbstwertgefühl. Ein Teufelskreis aus dem das Kind alleine nicht mehr herausfindet und auf Hilfe von außen angewiesen ist. Nicht selten sind dabei schon in Kinderjahren erste Suizidgedanken und Suizidversuche vorhanden.

Aus diesem Teufelskreis kann dem Kind geholfen werden, wenn das Kind Positiv "geschimpft" wird. D.h. das Kind wird für positives gelobt und das negative wird - so weit wie möglich - Übergangen. Durch die Anerkennung schöpft es neuen Mut und Motivation. Dadurch wird das Selbstwertgefühl und das Selbstbewusstsein gesteigert. (positive Verstärkung). Das Kind sieht sich selbst insgesamt positiver.

Aber Achtung: bei schweren Verstößen sollte das Kind dennoch ermahnt werden, bzw. am besten ist es mit dem Kind einige Zeit später darüber zu sprechen und es zur Einsicht zu bringen über sein Fehlverhalten. Drohungen und Strafen sind dabei zwecklos. Diese veranlassen das Kind zum Lügen (aus Angst vor Strafe). Davon profitieren weder die Eltern (Erzieher / Lehrer / etc.) noch das Kind.

Es ist ein sehr schmaler Grad zwischen dem was Eltern bewusst übersehen sollten und dem was nicht. Deshalb ist es für Eltern auch kaum möglich alles richtig einzuschätzen. Fehler passieren. Aber hier kommt es auf das Gesamtergebnis an und nicht auf eine einzelne Situation. Wenn das Kind mehrheitlich sich selbst als etwas positives betrachtet, und es sich insgesamt als von seinen Eltern geliebt sieht, sind die schwierigsten Hürden genommen.

Problematisch bleibt die Sache allerdings dort, wo die Eltern nicht zur Hand sind. So z.B. in der Schule. Obwohl Lehrkräfte Fachkräfte aus der Pädagogik sind, so haben sie trotzdem mit dem Thema ADHS schwer zu kämpfen. Oft treiben ADHS-Kinder die Lehrer und Mitschüler in den Wahnsinn.


Werbung

ADS - So stärken Sie Ihr Kind

Was Eltern wissen müssen und wie sie helfen können (HERDER spektrum)

amazon.de

 


 

Deshalb ist es ratsam, die Lehrkräfte auf die schwierige Situation aufmerksam zu machen. Und auch wenn Lehrkräfte nicht die gewünschte Reaktion auf die Umstände zeigen, so müssen Sie als Eltern sich nicht vorwerfen lassen, sie hätten einen Fehler gemacht oder Sie hätten nicht alles versucht. Gegen schlechte Lehrer ist kein Kraut gewachsen.

Kinder sind auch nur Menschen mit Gefühlen. Aber sie gehen anders mit ihnen um als wir Erwachsene!

 

zurück (ADHS Kinder)

 

   

Social    Board    Twitter    Facebook

 Anzeigen

amazon.de

 


Erfolgreich lernen mit ADHS

Der praktische Ratgeber für Eltern

amazon.de

 


ADS - Eltern als Coach

Praktisches Workbook für Eltern

amazon.de

 


Komm, das schaffst Du!

Aufmerksamkeitsprobleme und ADHS: Ergotherpeutische Alltagshilfen für mehr Konzentration, Selbstständigkeit und Selbstvertrauen

amazon.de

 


Wackelpeter und Trotzkopf

Hilfen für Eltern bei ADHS-Symptomen, hyperkinetischem und oppositionellem Verhalten

amazon.de

 


ADS - So stärken Sie Ihr Kind

Was Eltern wissen müssen und wie sie helfen können

amazon.de

 


ADS

Topfit beim Lernen

amazon.de

 


Lass mich, doch verlass mich nicht

ADHS und Partnerschaft

amazon.de

 


Handbuch für Erwachsene

Das große Handbuch für Erwachsene mit ADHS

amazon.de

 


Impressum  |   Datenschutz  |   Beschwerdestelle  
negteit.de