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Familie

ADHS: Und wann bin ich dran?

Vor allem Eltern von ADHS-Kindern nehmen sich für ihren Nachwuchs sehr viel Zeit. Sehr oft sogar so viel, dass kaum Zeit für einen selbst als Mutter oder Vater bleibt.

 

Mein Kind hat Vorrang

„Wer Kinder hat, der hat keine Freizeit mehr“ lautet ein einsamer kluger Spruch. Und tatsächlich: Eltern nehmen sich immer Zeit für ihre Kinder. Und bei ADHS gilt dies im Besonderen. Denn bei ADHS geht es darum, ein Kind mit einer Krankheit groß zu ziehen. Und ADHS ist eine anerkannte Behinderung. Und kranke Kinder, bzw. Kinder mit Behinderung, verlangen von ihren Eltern alles ab - wirklich alles.

Warum dies an dieser Stelle so deutlich gesagt werden muss, ist, weil die meisten Außenstehenden die Eltern als unfähig oder gar faul bezeichnen, wenn das ADHS-Kind sich außerhalb der Norm bewegt – wegen ADHS. Diese und ähnliche Vorwürfe sind leider auch heute noch Alltag.

Fakt ist jedoch, das Vorwurf und Wirklichkeit gar nicht weiter auseinanderliegen können. Nur hören – oder lesen -, möchte das keiner so gern. Die betroffenen Eltern erleben es allerdings jeden Tag. Manchmal versteckt und manchmal ganz offen.

Die Wirklichkeit sieht so aus, das die Eltern von ADHS-Kindern gewöhnlich die einzigen sind, die ihr Kind motivieren in die Schule zu gehen, obwohl das Kind selbst von Lehrkräften und Mitschülern gemobbt wird. Die Eltern sind es auch, welche die Kinder zuhause wiederaufbauen, wenn die Kinder mal wieder vor der ganzen Klasse vorgeführt wurden. Die Eltern sind es auch, die ihr Kind jederzeit von der Schule abholen, wenn die Schule entschieden hat, dass das Verhalten nicht tragbar sei. Die Eltern sind auch da, wenn das Kind nachts schreiend aufwacht.

Es ist schwer in Schriftform zu beschreiben, was Eltern von ADHS-Kindern jeden Tag leisten. Denn auf den ersten Blick sieht es so aus, als wären das alles Dinge, die alle Eltern machen. Ist jedoch ADHS in der Familie, dann ist es auch immer präsent. Immer. Und das ist einfach nicht das Gleiche, wie bei gesunden Kindern. ADHS ist das Syndrom der Extreme.

Aber trotz allem hat bei Eltern das ADHS-Kind immer Vorrang und höchste Priorität.

 


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Und wann atmen die Eltern durch?

Die Wahrheit ist, dass sich die meisten Eltern keine Pausen erlauben. Und das, obwohl es eigentlich wirklich wichtig ist, dass der elterliche Anker für die Kinder immer da ist und funktionieren muss. Und genau deshalb, müssen Mütter wie auch Väter für sich selbst jede Woche Freiräume schaffen.

Ein solcher Freiraum kann ein gemeinsamer Kinobesuch mit schick Essen gehen sein, oder der regelmäßige Besuch im Fitnessstudio. Vielleicht ist auch ein Stammtisch eine Option? Wichtig allein ist, dass man sich selbst nicht immer hintenanstellt.

Natürlich ist es im Fall von ADHS schwierig dies umzusetzen. Es schreibt sich leicht. Aber die Umsetzung ist kompliziert. Denn wer stets Vorwürfen und anderen unschönen Dingen gegenübersteht, der will sein Kind auch niemanden anvertrauen, weil sich "andere" mit der Betreuung von ADHS-Kindern einfach nicht auskennen. ADHS-Eltern wissen, dass die meisten damit schlicht überfordert sind.

Im besten Fall findet man einen "Babysitter", den man vorbereiten und "formen" kann, damit nichts schiefgeht. Mehr Infos zum Babysitter für ADHS-Kinder gibt es hier.

Schaffen Sie sich als Mutter Freiräume.

Schaffen Sie sich als Vater Freiräume.

 

 

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