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ADHS bei Erwachsenen

ADHS als Lebensinhalt

Egal ob Eltern oder Erwachsene: Eines gilt für alle: ADHS darf nicht zum einzigen Lebensinhalt werden. Es gibt noch viele andere Sachen im Leben, die wichtiger und ggf. auch schöner sind.

 

ADHS als Thema nervt

ADHS ist sicher ein Thema - immer wieder. Wird es aber als Dauerthema behandelt, so sind die meisten von ADHS betroffenen Erwachsenen davon irgendwann nur noch genervt. Wenn diese langen, und meist sinnfreien Diskussionen geführt werden, dann "langweilt" das bald.

Menschen mit ADHS - unabhängig vom Geschlecht - haben bestimmte Eigenschaften. Und die können sie nur schwer oder gar nicht ablegen. Und vieles davon lässt sich auch nicht einfach "wegtherapieren". Selbst eine medikamentöse Behandlung kann keine Änderungen herbeiführen, wenn der oder die Betroffene nicht kann oder will.

 

ADHS ist überall?

Viele bringen ADHS mit Details des täglichen Lebens in Verbindung. Da liest man in Foren oft Fragen, bei denen man schon mal auf den Gedanken kommen kann, ob der Autor ein "Loch im Radarschirm" hat. Einige Beispiele:

  • ADHS und Kaffee?
  • ADHS und Heuschnupfen?
  • ADHS und telefonieren?
  • ADHS und Mails schreiben?
  • ADHS und ausschlafen?
  • ADHS und Nickelallergie?
  • ADHS und Toastbrot?
  • ADHS an der Kasse?
  • ADHS und Klo putzen?
  • ADHS und die Farbe des Duschgels
  • ADHS und sitzen im Sessel?
  • ADHS und Schuhe?
  • ADHS und meine Haarspitzenkater?

[Anmerkung des Autors]

Manchmal frage ich mich schon, ob man immer alles und jedes kleine Detail mit ADHS in Verbindung bringen muss.

[Anmerkung Ende]

In den meisten Büchern steht - leider - das ADHS sich immer und auf alles auswirkt. Dem muss im Grundsätzlichen nicht widersprochen werden. Aber man muss immer dabei beachten, dass jeder Mensch bestimmte Eigenschaften hat, die ihn überhaupt erst ausmachen. Gewissermaßen als "Markenzeichen".

ADHS ist ein Teil der Betroffenen. Das ist klar. Aber jeden "pubs" darauf ausrichten ist lächerlich und schlicht übertrieben.

 

ADHS stört - oder doch nicht?

Es gibt genug ADHS-Erwachsene, die ständig versuchen, etwas an sich zu ändern. Sie nennen das "an sich arbeiten". An einigen Dingen Arbeiten macht Sinn, andere machen weniger Sinn - oder es ist sogar zwecklos.

ADHS ist nicht nur eine Störung im medizinischen Sinne. Es ist auch eine Eigenart, die man nicht gänzlich unterdrücken darf. Denn wer sein Selbst unterdrückt, der wird nie glücklich im Leben.

 

Anpassen ist nicht immer notwendig

Nicht jedes Detail ist mit ADHS in Verbindung zu bringen. Es gibt auch viele Dinge, die nichts damit zu tun haben. Natürlich ist es für viele schwierig zu erkennen was geändert werden muss und was nicht. Grundsätzlich gilt die Frage: Wie wichtig ist mir das?

Ein Beispiel: Die Berufswahl ist für alle Teenager eine schwierige Entscheidung. Und auch für ADHS-Jugendliche müssen sich damit beschäftigen. Aber es gibt keinen Beruf, der für ADHS-Menschen besonders gut oder extrem schlecht geeignet ist. Die Frage muss lauten: Was will ich beruflich machen? Ob das was mit Computern zu tun hat oder in der Verwaltung ist unwichtig. Wichtig ist, das der Teenager für sich selbst die Entscheidung fällt. Ob Außenstehende das als richtig oder falsch bewerten spielt keine Rolle.

 

Regeln bei ADHS engen ein

Wer sich selbst zu Hause Regeln aufstellt, der engt sich ein. Deshalb muss sich jeder, der sich selbst Regeln gibt, fragen, ob er das auch will und ob er das durchhalten kann. Denn jeder sollte sich mal fragen, was genau so schlimm ist, an den Dingen die man täglich macht.

Kaffeetassen stehen rum? Wohnung nicht so sauber wie ein Operationssaal? Klamotten liegen rum? Wenn genau interessiert das eigentlich? Doch nur einen selbst. Und wenn man genug davon hat, dann räumen die meisten schon von alleine soweit auf, wie es ihnen passt.

Das kann man verurteilen, oder als Eigenart betrachten. Und Eigenarten zu therapieren wird schwierig - für den Therapeuten. Wer selbst keinen Antrieb hat, etwas zu ändern, wird durch eine Therapie kein "besserer Mensch".

 

ADHS in der Partnerschaft

ADHS in der Partnerschaft ist durchaus auch für beide eine Herausforderung. Wer sich entschließt, seine Zukunft mit einem ADHSler zu verbringen, der darf sich hinterher nicht beschweren, dass er (oder sie) sich nicht ändert. Nicht umsonst heißt es "drum prüfe, wer sich ewig bindet".

 

Und was weiß ich jetzt?

Jetzt weißt Du, das ADHS ein Teil deines Selbst ist, das Du nie ablegen wirst. Und darum macht es auch keinen Sinn dagegen anzukämpfen.

Und nicht jeder "Pfurz" hat gleich was mit "meinem ADHS" zu tun.

ADHS ist nicht der Lebensmittelpunkt.

 

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